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Die Anzahl der Wunder und die moderne Technik

Kamera

März 19, 2014 Posted by | Aktuell | | Hinterlasse einen Kommentar

Wunder gibt es immer wieder…

von Gerd Eisenbeiß

 

Wie war’s im Himmel doch vordem

mit der Bevölk‘rung angenehm:

es gab den HERRN und Engelscharen,

wovon so manche Teufel waren.

 

Die vielen Toten störten nicht

bis zum finalen Weltgericht.

Wer tot war, hatte lang zu warten

auf seinen Platz im Gottesgarten.

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November 25, 2011 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Robin Ince: Science versus wonder?

November 23, 2011 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Is There Room for Divine Intervention in the Age of Science?

Oktober 18, 2010 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Vernunft schlägt Bibel 1:0

Buchtreu gläubige Monotheisten bestehen darauf, dass ihre heiligen Schriften göttlich inspiriert sein müssen. Aber wie wollen sie als einfache Menschen entscheiden, welche Teile es wirklich sind? Sind nur die frommen Fabeln über Nächstenliebe des Neuen Testamentes inspiriert? Oder auch die grausamen Blutopfer und Genozide, die der Gott Jahwe im Alten Testament gebietet? Und warum gibt es heute offenbar keine göttliche Inspiration mehr? Vielleicht weil Jesus eigentlich schon kurze Zeit nach seinem Tod die Apokalypse herbeiführen wollte?

Eines muss bei der Lektüre „heiliger Schriften“ immer im Kopf behalten werden: Wir können die Mentalität der Autoren von vor so vielen Jahrhunderten nie vollständig verstehen, da wir völlig anders sozialisiert worden sind. Abergläubische Erklärungen für merkwürdige Phänomene waren bis vor dem Zeitalter der Aufklärung überall auf der Welt für jeden normalen Arbeiter, Bürger und Adligen, ja sogar für die meisten Philosophen naheliegender als wissenschaftliche Tatsachen, die oft noch gar nicht erforscht waren. Die meisten Menschen wollten an Wunder glauben und trösteten sich mit dem Jenseitsglauben über die katastrophalen diesseitigen Lebensumstände hinweg. Um das Jahr Null gab es keine Sozialhilfe, dafür Massenarmut und Sklaverei , im Mittelalter wurden die Verhältnisse teilweise noch schlimmer, da Standesgrenzen fast unüberwindbar wurden.

Heute gibt es immerhin in manchen Teilen der Erde so großen Wohlstand, dass ein glückliches und notfreies Leben im Diesseits nicht mehr als totale Utopie erscheinen muss. Immer mehr Menschen finden Zeit und Muße, sich mit der Philosophie der Aufklärung zu beschäftigen. Manche stoßen dabei vielleicht auf den „Vater der modernen Philosophie“ David Hume, der selbst so große Denker wie Kant, Schopenhauer, Darwin, Karl Marx, Adam Smith und Albert Einstein inspirierte.  Bereits im 18. Jahrhunder formulierte er eine vernichtende, bis heute unwiderlegte Kritik an den in „heiligen“ Schriften dokumentierten übernatürlichen Wundern. Hume ging davon aus, dass es stets wahrscheinlicher sei, dass ein Zeuge oder Dokumentator eines Wunders sich irrt oder lügt, als dass wirklich die tausendfach glaubhaft geprüften Naturgesetze aufgehoben worden wären. Oder, mit den Worten von Christopher Hitchens: Was ist wahrscheinlicher – dass ein Mensch von Gott als Übermittler einiger bereits vorhandener Offenbarungen benutzt wird, oder dass ein Mensch einige bereits vorhandene Offenbarungen ausspricht und glaubt – oder behauptet –, dass Gott es ihm befahl?

Auch und insbesondere betrifft diese Kritik das angeblich „größte Wunder aller Zeiten“, die Auferstehung Christi, welche den zentralen und entscheidensten Glaubensinhalt der christlichen Lehre ausmacht. (Für den australischen Philosophen John L. Mackie hingegen war das größte Wunder aller Zeiten, dass der Theismus so lange überlebt hat.) Hume schließt zwar nicht kategorisch aus, dass es Wunder geben kann, aber er sagt zurecht, dass wir niemals welche annehmen sollten, wenn unsere rationale Vernunft sie eigentlich als viel zu unwahrscheinlich verwerfen müsste. Vor Hume hatte man zumindest noch die Entschuldigung, keinen Zugang zu dieser Erkenntnis gehabt zu haben. Diese Ausrede gilt heute nicht mehr. Wer heute trotzdem immernoch an Wunder glaubt, verfällt naivem Wunschdenken von vorgestern.
TB

April 17, 2010 Posted by | Eigene Artikel | , , , | 6 Kommentare

Warum Gott keine Wunder mehr zeigt

Show yourself

Gott, wenn Du real existierst, dann zeige dich als Taube auf meinem Fenstersims…

Januar 5, 2010 Posted by | Comic | | Hinterlasse einen Kommentar