gbs Köln

Spaemann: PID-Zulassung führt in Richtung Euthanasie

Katholischer Philosoph: Festzulegen, welchen Maßstäben ein menschliches Leben genügen muss, ist „ungeheuerliche Form von Fremdbestimmung“ – Wenn es nach den Regeln der PID ginge, dann dürften behinderte Menschen ja gar nicht existieren.

 

weiterlesen im Originalartikel

 

Kommentar dazu:

Eine ethisch fundierte Fremdbestimmung ist allemal besser als der blinde Zufall. Die Position von Spaemann kann man nur teilen, wenn man das Leid von Behinderungen als gottgewollt hinnimmt. Diese Denkweise gehört ins Mittelalter.

 

B.V.

Juli 29, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Bundestagsentscheidung zu PID

Es war eine Gewissensfrage für die Abgeordneten – jetzt ist sie geklärt: Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas bleiben unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Gegner sind von der Entscheidung enttäuscht, Ärzte wollen sich dafür einsetzen, dass das Verfahren nicht zur Routine wird.

weiterlesen im Originalartikel

Juli 7, 2011 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Wider den PID-Alarmismus

Das Szenario einer frevelhaften Optimierung des Menschen durch Technologie ist ein Phantasma, durch keine Empirie gedeckt. Vor allem: Befruchtete Eizellen sind noch keine Individuen.

 

weiterlesen im Originalartikel

Juli 7, 2011 Posted by | Presse | | 3 Kommentare

„Letzte Grenzfragen des Lebens“

Suche nach Antworten auf existentielle Fragen: Hoch emotional und respektvoll debattiert der Bundestag über die mögliche Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. Die Fronten verlaufen durch alle Fraktionen – es kommt zu überraschenden Allianzen.

So etwas hat Ilja Seifert wohl noch nicht erlebt: Viel Beifall kommt für ihn aus den Reihen von CDU und CSU, besonders kräftig klatscht Unionsfraktionschef Volker Kauder. Das ist ungewöhnlich, denn Seifert ist Abgeordneter der Linkspartei. Als Teenager hatte er einen Badeunfall, seitdem sind seine Beine gelähmt, er sitzt im Rollstuhl. Seifert ist also nicht von Geburt an gehandicapt, aber trotzdem symbolisiert an diesem Donnerstag gerade er, der Behinderte, wie zerrissen die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist.

weiterlesen im Originalartikel

siehe zum Thema auch:

https://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2011/02/03/menschenwurde-und-die-pid/

April 14, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme der Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung zur PID

Für eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in erweiterten Grenzen

Zusammenfassung
Im Gegensatz zur vorherrschenden Diskussion, in der gefragt wird: „Darf PID gesetzlich erlaubt werden?“, sollte die strittige Frage lauten: „Darf PID überhaupt gesetzlich verboten werden?“ Schließlich sollten mündige, aufgeklärte Bürger in einem liberalen Gemeinwesen tun und lassen dürfen, was sie wollen, solange es ihnen nicht mit guten Gründen verboten werden kann. Diese guten, verallgemeinerungsfähigen Gründe für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik gibt es nicht. Es gibt nicht einmal gute Gründe für die von einigen Politikern vorgeschlagene Beschränkung der PID, etwa auf Paare, deren erbliche Vorbelastung erwiesen ist. Deshalb plädieren wir für eine Gesetzgebung, die den Grundsätzen eines modernen, liberalen Staates angemessen ist: für die Zulassung der PID in erweiterten Grenzen. Grundsätzlich sollten alle Menschen, die den beschwerlichen Weg der künstlichen Befruchtung wählen, die Möglichkeit zur PID haben.

weiterlesen im Originalartikel

Februar 16, 2011 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Menschenwürde und die PID

KÖLN. (hpd) Die Diskussion um die PID nimmt leider in unserem Land immer stärker irrationale Züge an. Insbesondere religiös motivierte Menschen sehen in der PID einen Eingriff in das Werk Gottes, denn es findet dabei eine künstliche Selektion statt. Aber auch nichtreligiöse Menschen sehen hier zum Teil die Menschenwürde verletzt und befürchten damit den Einstieg in eine ausufernde Genmanipulation am menschlichen Erbgut.

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine Methode, künstlich befruchtete Eizellen vor ihrer Einpflanzung auf Gendefekte hin zu untersuchen. Bei Paaren, denen eine natürliche Schwangerschaft versagt ist, werden außerhalb des Mutterleibes mehrere Eizellen im Reagenzglas befruchtet. Durch Abtrennen und Untersuchung einer einzelnen Stammzelle, etwa 3 Tage nach der Befruchtung, können Gendefekte entdeckt werden, die zu einer schweren Krankheit oder Behinderung führen könnten. Solche befruchteten Eizellen können aussortiert werden. Ein Embryo ohne Befund wird dann in den Mutterleib eingesetzt und ausgetragen.

In den meisten Ländern ist die PID ohne Einschränkung erlaubt. In der BRD wird zurzeit eine Gesetzesvorlage diskutiert, mit der die PID nur noch in Ausnahmefällen gestattet ist. Solche Ausnahmen lägen dann vor, wenn einer der Elternteile durch Erbkrankheiten vorbelastet wäre. Das Absurde an der deutschen Gesetzeslage ist aber, dass Defekte, die nach der Implantation des Fötus z.B. im Ultraschallbild entdeckt werden, eine Abtreibung erlauben würden. Während es also bei der PID grundsätzlich nicht zu zusätzlichen Tötungen von befruchteten Eizellen kommt, wird bei der Abtreibung konkret ein beginnendes Leben getötet.

weiterlesen im Originalartikel

Februar 3, 2011 Posted by | Eigene Artikel | , | 3 Kommentare

„Konsequent für ein Verbot der PID“

Der Youtuber „blackwolf1200“ dazu:

Genau deshalb braucht es eine grundlegende Revision der Zusammensetzung dieses Ethikrates. Willkürliche, unwissenschaftliche, wissensfreie und mythenbasierte Meinungen haben in bestimmenden und beratenden Gremien der Regierung nichts zu suchen. Das ist eine Peinlichkeit höchsten Grades in einem modernen, säkularen Staat.

Der Bischof vergiftet bewusst den Brunnen, indem er der Wissenschaft und der Medizin Nazisprache unterschiebt und damit kaum verhohlen verbrecherische Motive unterstellt.

November 16, 2010 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar