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Der unaufhaltsame Niedergang der Kirchen – und auch der Islam wird Probleme bekommen

Der christliche Glaube, der unser Bewusstsein bis vor wenigen Jahrzehnten stark geprägt hat, war früher aus mentaler Sicht eine Art Staatsreligion. Der Einfluss der Kirchen reichte bis in soziale und politische Belange hinein.

Wer damals die christliche Heilslehre öffentlich kritisierte oder sich als Atheist outete, war bald als Ketzer gebrandmarkt. Er wurde zwar nicht mehr wie teilweise im Mittelalter gefoltert oder zum Tod verurteilt, aber er wurde geächtet.

 

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Februar 13, 2018 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

WDR: Arbeitgeber Kirche

In Deutschland dürfen Beschäftigte nicht wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt werden. Es sei denn, der Arbeitgeber heißt Kirche.

Der Leiterin eines katholischen Kindergartens in Königswinter wird gekündigt. Sie hat sich scheiden lassen und neu verliebt. Kündigungsgrund: „Ehebruch“. In Eschweiler bewirbt sich ein Pfleger in einem katholischen Krankenhaus. Zuerst will man ihn einstellen, dann kommt die Ablehnung. Der Grund: Er ist „konfessionslos“. Eine Frau darf in einem evangelischen Kindergarten in Stade nicht als Reinigungskraft arbeiten. Der Grund: Sie ist eine gläubige Sikh – das sei die „falsche Religion“.

„Nach unserem Verständnis besteht die Tätigkeit, die wir ausüben, in Wort und Tat. Und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben an diesem Auftrag Anteil, das ist unser Selbstverständnis“, schildert Günther Barenhoff, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL). „Und wenn Sie jetzt zum Beispiel die Reinigungskraft oder Putzfrau nehmen, dann wissen wir, dass diese in ihrem Dienst in den stationären Altenhilfeeinrichtungen auch in Situationen mit Bewohnerinnen und Bewohnern zusammenkommen.“

 

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Februar 20, 2013 Posted by | Fernsehen | | 3 Kommentare

Gegen die Kirchen, für die Menschen

Auch wer im Namen des Herrn arbeitet, darf streiken. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden – und endlich mit einem Anachronismus aufgeräumt: Bislang mussten sich die 1,3 Millionen Beschäftigten bei kirchlichen Arbeitgebern einem ungerechten Sonderrecht unterwerfen.

 

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November 20, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Wider die Sonderstellung der Kirchen

Konfession und Recht Streiks sind verboten bei den Kirchen, die Putzfrau darf nicht Atheistin sein. „Religiöse Diskriminierung“ im Land erregt Unmut.

 

Am 20. November entscheidet das Bundesarbeitsgericht in Erfurt über Grundsätze des kirchlichen Arbeitsrechts, urteilt, ob bei Kirchen und deren Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie ein generelles Streikverbot zulässig ist. Natürlich ist es das nicht, macht Ingrid Matthäus-Maier (67) acht Tage vor dem Termin in Würzburg klar.

Die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin und Bankenchefin hält im Hörsaal II der Alten Universität ein fulminantes Referat. Rhetorisch brillant, inhaltlich stringent. Es geht ihr nicht nur um „die religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“. Es geht ihr um die Sonderstellung der Amtskirchen in diesem Land. Ingrid Matthäus-Maier spricht über „Die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland: Grundgesetz und Verfassungswirklichkeit.“

Grundgesetz? Artikel 140 der Verfassung verweist auf Artikel der Weimarer Reichsverfassung. Matthäus-Maier hat den Zuhörern der Ringvorlesung „Religionsfreiheit und ihre Grenzen“ Kopien der einschlägigen, nach wie vor gültigen Bestimmungen mitgebracht. Es besteht keine Staatskirche, heißt es da. „In Wirklichkeit bestehen zwei Staatskirchen“, sagt die frühere Richterin und beginnt mit der Anklage gegen einen Staat und die Parteien in Regierungsverantwortung. Die ignorierten seit langem die Verfassung und verletzten ihre Pflicht zur weltanschaulichen Neutralität.

 

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November 16, 2012 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Öffentliche Meinung

gezeichnet von Jacques Tilly

Juli 8, 2012 Posted by | Cartoon | | Hinterlasse einen Kommentar

Mal Spielplatz, mal Theater: Neue Nutzer ehemaliger Kirchen

Umwidmung – Wenn die Gläubigen ausbleiben und Gemeinden fusionieren, stellt sich nicht selten die Frage: Was tun mit den Gotteshäusern? Vor allem Berlin ist inzwischen reich an Antworten.

Von Burkhard Fraune

Dieses Angebot klingt zumindest interessant: ein mehrgeschossiges Gebäude samt Parkplätzen in guter Kreuzberger Wohn- und Geschäftslage, nah an Museen und Galerien, für zwei Millionen Euro. Und dann ist da noch der imposante Turm, und darauf ein Kreuz – es ist die Kirche der katholischen Bonifatiusgemeinde, die im Internet zum Verkauf steht.

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Mai 7, 2011 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar