gbs Köln

Bundestagspolizei handelt rechtswidrig

Eine Kunstaktion von Wolfram P. Kastner und Linus Heilig am 21. September 2011 vor dem Bundestag wurde offenbar rechtswidrig von der Bundestagspolizei abgebrochen. Die beiden Künstler gingen kostümiert als Papst und Hitler Arm in Arm durch Berlin bis zum Bundestag. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass seit 1933 der Vertrag (Konkordat) gültig ist, den Hitler mit dem Vatikan schloss, und sie wollten damit in Frage stellen, ob der Repräsentant eines Staates, der nicht einmal die UN-Menschenrechtskonvention unterzeichnet hat, im Bundesparlament sprechen solle.

Vor dem Bundestag schritt die Polizei ein, brach die Kunstaktion ab und führte die beiden Künstler ab. Die Beamten erfanden einen Verstoß gegen das Abzeichengesetz (StGB § 86), obwohl sie genau wussten, dass für Kunst und Wissenschaft eine Ausnahmeregelung gilt. Dies scherte die Staatschützer und Bundespolizisten in Zivil und in Uniform ebenso wenig wie die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Kunst. Im Polizeigewahrsam forderte Kastner die Einsatzleiter auf, sie sollten lieber Nazis fangen als die Grundrechte vor dem Bundestag außer Kraft zu setzen. Der Staatsanwalt musste sich daraufhin mit dem polizeilichen Unfug befassen und stellte nun das Verfahren ein. Er erkannte, dass „kein genügender Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Klage gegebenen war“(gemäß § 170 Abs. 2 StPO).

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Vorgänge vor dem Reichstag, auch wenn der „Hitlergruß“ angedeutet worden sein sollte, „offenkundig als straflose Satire/Kunst zu bewerten“ war. Die Künstler haben mehrfach vergeblich darum gebeten, die Polizeibeamten besser auszubilden und zur Unterscheidung zwischen Kunstfreiheit und Nazi-Propaganda zu befähigen. Sie wollen nun eine Feststellungsklage einreichen, damit die Polizeimaßnahmen als rechtswidrig verurteilt werden. „Die Polizei soll uns vor Morddrohungen und Anschlägen der Nazis schützen und nicht selbst verfassungs- und rechtswidrige Taten begehen. Es ist beunruhigend, dass wir da unfreiwillig Nachhilfeunterricht leisten.“ (Kastner)

 

 

Wolfram P. Kastner

Institut für Kunst und Forschung

Trivastr. 7, D-80637 München

Tel. +49+89-157 32 19

http://www.ikufo.de

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Morden mit Gott, Hitlerverehrung und Kriegshetze von deutschen Kirchenführern

Zum 70. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939

Zitate zusammengestellt von Wolfgang Klosterhalfen  (Stand vom 20.8.2009)

http://www.reimbibel.de/Kirche-im-Dritten-Reich.htm

 

Erstellt unter Verwendung von

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=39686027&top=SPIEGEL  

http://ibka.org/kirche-im-krieg  

http://www.unmoralische.de/christlich.htm#dritte

und verschiedenen Büchern, z.B.

http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p517_Prolingheuer—Breuer–Dem-Fuehrer-gehorsam.html/XTCsid/0856d2eae2368cc0c05b7e860ea4383f

http://www.amazon.de/Treu-deutsch-sind-wir-katholisch/dp/3923881215

Korrekturen, Kritik und Ergänzungen bitte an: wk@reimbibel.de

Angesichts manchmal aberwitziger Gerichtsurteile distanziere ich mich ausdrücklich von positiven Äußerungen zu Hitler und zum Nationalsozialismus, von antisemitischen Äußerungen und von den Inhalten fremder Internetseiten. W.K.

Bei der folgenden Zitatesammlung bleibt der heldenhafte Widerstand einzelner Christen gegen „Machtergreifung“ und Nationalsozialismus unberücksichtigt. Dieser wurde schon oft gewürdigt. Entsprechend werden hier auch die guten Seiten von Kirchenführern, die sich auf die Nazis eingelassen haben, kaum erwähnt. Dargestellt werden problematische Äußerungen von hochrangigen Kirchenvertretern, die auf ihre Weise das Regime Adolf Hitlers unterstützt haben. Dabei geht es mir nicht primär um diese Menschen, sondern darum, der Verlogenheit der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche im Umgang mit ihrer jüngeren Geschichte im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten etwas entgegenzusetzen.

Von 1933 bis 1945 haben die evangelische und die katholische Kirche Deutschlands zwar immer wieder ihre kirchlichen Interessen gegen Übergriffe der Nazis verteidigt. Bischof Graf von Galen hat sich darüber hinaus klar gegen die „Euthanasie“ ausgesprochen. Ansonsten haben aber die meisten deutschen Bischöfe unter Berufung auf den christlichen Glauben Hitler hofiert, ihre Mitarbeit zugesichert, ihm zu seinen Eroberungen gratuliert und die Soldaten sowie das ganze Volk angespornt, sich für Führer, Volk und Vaterland aufzuopfern.

 HitlerGottMitUns

Dem Landser ward ins Hirn gebrannt:

MIT GOTT FÜR VOLK UND VATERLAND

 

„Niemals wandten sich die deutschen Bischöfe gegen die vielen Tausende von Justizmorden an ihren Gegnern, gegen die Verfolgung von Liberalen, Demokraten und Kommunisten, die sie ja gerade wünschten. Niemals protestierten diese Bischöfe gegen Hitlers Überfall auf Österreich, die Tschechoslowakei, Polen, Dänemark, Norwegen, Belgien, Frankreich oder sogar die Sowjetunion, einen Krieg, den sie doch heiß begrüßten. Niemals protestierten sie gegen die grauenhaften Judenpogrome, gegen die Zerstörung von mehr als zweihundert Synagogen, gegen die Demütigung, Verschleppung und Vergasung der Juden, die ihre eigene Kirche ja eineinhalb Jahrtausende lang immer wieder verfolgt und getötet hatte. Niemals protestierten sie gegen das System des Nationalsozialismus als solches.“

Karlheinz Deschner: Abermals krähte der Hahn. Taschenbuchausgabe 1996, S. 615

„Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit, ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben werden über sich ein Urteil empfangen.“

Brief des Paulus an die Römer, Kap. 13, 1-2

weiterlesen im Originalartikel

August 21, 2009 Posted by | Eigene Artikel | , | 8 Kommentare