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Gott sitzt im Gehirn

Alles, was wir erleben, hat seinen Ursprung im Gehirn. So kommen Gotteserfahrungen auch nicht von ungefähr. Psychiater wissen seit Jahrzehnten, dass eine bestimmte Art der Epilepsie zu religiösen Gefühlen führt. Bei dieser sogenannten Herd-Epilepsie ist nur eine relativ kleine Hirnregion im linken Schläfenlappen betroffen (Schläfenlappen-Epilepsie). Diese Anfälle gehen einher mit dem Erlebnis göttlicher Gegenwart oder auch in direkter Kommunikation mit Gott zu sein. Es können Gefühle der höchsten Ekstase und tiefster Verzweiflung entstehen („Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“). Sogenannte Schläfenlappen-Persönlichkeiten erblicken überall kosmische Bedeutsamkeiten, auch in scheinbar trivialen Ereignissen.

Vielen historischen Religionsstiftern wird nachgesagt, dass sie Epileptiker waren. Mohammed soll der Erzengel Gabriel den Koran (zufälligerweise in Arabisch) diktiert haben, Paulus glaubt, bei Damaskus eine Lichterscheinung und die Stimme von Jesus vernommen zu haben und auch die Klostergründerin Theresia von Avila führte vermeintliche Gespräche mit Engeln.

Dieses Gefühl der absoluten Wahrheit und Erleuchtung wird ironischerweise in den limbischen Strukturen gebildet, welche nichts bis wenig mit den denkenden, vernünftigen Teilen des Gehirns zu tun haben (wo Wahrheit von Unwahrheit normalerweise unterschieden wird). Dies kann dann gefährlich werden, wenn die vermeintlichen Wahrheiten Handlungen leiten. Eine Befragung von männlichen kanadischen Universitätsstudenten, die wöchentlich einen Gottesdienst besuchten, bereits epileptische Anfälle und als Kind religiöse Erlebnisse hatten, ergab, dass 40% von ihnen im Namen Gottes töten würden, wenn sie den Befehl dafür erhielten.

 

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Gott sitzt im Gehirn

Januar 15, 2016 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Neurobiologie: „Die Seele ist eine Hirnfunktion“

Der Hirnforscher Gerhard Roth spürt der Seele nach. Im Interview spricht er über evolutionäre Vorteile, den Hass der Geisteswissenschaftler und die Mona Lisa.

 

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http://www.spiegel.de/kultur/literatur/hirnforschung-gerhard-roth-ortet-die-seele-im-gehirn-a-1003352.html#ref=rss

 

 

November 24, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Ist unsere Realität nur eine Illusion?

November 8, 2013 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Wie Gott das Gehirn der Gläubigen ruhigstellt

Warum glauben Menschen an Gott? Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz. Trotzdem betrachten sich gut achtzig Prozent der Weltbevölkerung, so geben neueste Statistiken an, als religiös. Sie glauben an ein höheres Wesen, an eine Art Jenseits, sie beten, und sie begeben sich mit anderen Menschen an einen Ort, um Gottesdienst zu feiern. Vier Fünftel der Menschheit: Es sind bemerkenswert hohe Zahlen – und sie sind stabil. Noch im 19. Jahrhundert gingen die meisten Wissenschaftler davon aus, Religion sei ein Phänomen einer absterbenden Kultur, ein Aberglaube der Bildungsfernen in Europa, ein Trost für die Unzivilisierten im Rest der Welt. Es schien bloß eine Frage der Zeit zu sein, bis die meisten Menschen sich einem wissenschaftlichen Weltbild anschließen würden.

 

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August 13, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Hirnströme: Forscher finden mögliche Erklärung für Nahtoderlebnis

Wenn das Leben zu Ende geht, dreht das Gehirn noch einmal auf: An Ratten konnten Forscher nachweisen, dass die Hirnaktivität kurz vor dem Tod stark ansteigt. Auf diese Weise könnten auch Nahtoderfahrungen entstehen.

 

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August 13, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Das Geheimnis menschlichen Denkens ist enthüllt

In seinem Buch „How to Create a Mind“ zeigt der bekannte amerikanische Futurist und Pionier der künstlichen Intelligenz Ray Kurzweil, dass mittlerweile die Art und Weise, wie menschliches Denken funktioniert, weitgehend entschlüsselt ist. Nach seiner Meinung werden wir mit dieser Erkenntnis innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte in der Lage sein, Computer mit allen geistigen Fähigkeiten des Menschen auszustatten. Der Schritt, über diese Fähigkeiten hinauszugehen, ist dann nur noch ein eher kleiner.

 

Ray Kurzweil genießt im englischsprachigen Raum hohes Ansehen. So erhielt er 19 Ehrendoktortitel und eine ganze Reihe von Auszeichnungen, darunter die „National Medal of Technology“. Er gilt als eine der Leitfiguren des Trans- und des Posthumanismus. Er ist Pionier der optischen Texterkennung, der Sprachsynthese, der Spracherkennung, der Flachbettscannertechnologie und der elektronischen Musikinstrumente (insbesondere Keyboards) und hat in diesen Bereichen eine Reihe von Firmen gegründet. Seit 2012 arbeitet er als leitender Ingenieur bei Google. Sein 2005 veröffentlichtes Buch „The Singularity Is Near“ war ein Bestseller. Im Verlag lolabooks ist gerade eine deutsche Übersetzung unter dem Titel „Menschheit 2.0, die Singularität naht“ erschienen. Der Verlag plant, auch das hier besprochene Buch demnächst in deutscher Sprache herauszugeben.

Der Algorithmus des Denkens

In der ersten Hälfte des Buches gibt Kurzweil einen zusammenfassenden Überblick über den gegenwärtigen Stand der Hirnforschung. Die grundlegenden Funktionseinheiten des Gehirns sind die Nervenzellen (Neuronen). Sowohl ihre biochemische Funktion als auch die daraus resultierende Funktion der Informationsverarbeitung sind weitestgehend erforscht und es gibt gute Simulationsmodelle dafür. Da als Grundlage dieser Modelle die klassische Physik und die sich daraus ableitende Biochemie ausreichend ist und sich diese Teile der Naturwissenschaften vollständig algorithmisch beschreiben lassen, ist damit zwangsläufig auch die Funktion der Neuronen vollständig algorithmisch beschreibbar. Das häufig vorgebrachte Gegenargument, dass die Neuronen teilweise analog arbeiten und somit mit einem Digitalcomputer nicht ausreichend simuliert werden können, begegnet Kurzweil mit dem Hinweis dass z.B. die analoge Größe der Leitfähigkeit in den Synapsen der Neuronen völlig ausreichend mit 8 Bit verschlüsselt werden kann. Analoge Vorgänge können grundsätzlich mit jeder gewünschten Präzision in Digitalcomputern simuliert werden.

Der Teil des Gehirns, in dem bewusstes Denken stattfindet, ist der Neocortex. Es ist die äußere Schicht des Großhirns mit einer Stärke von 2 bis 5mm, die selbst wieder aus sechs einzelnen Schichten besteht. Durch die Faltung des Gehirns ist die Gesamtfläche vergleichsweise groß (1800 qcm). Man kann hier Einheiten, so genannte cortikale Säulen, identifizieren, die jeweils aus etwa 10 000 Neuronen bestehen. Der Teil des genetischen Codes, in dem der Bauplan des menschlichen Gehirns steckt, hat einen Umfang von ca. 25MB. Das ist eine erstaunlich geringe Datenmenge. Der Bauplan eines heutigen Verkehrsflugzeugs benötigt eine hundert bis tausendmal größere Datenmenge. Es ist nach Kurzweil wohl so, dass im genetischen Code im Wesentlichen die Baupläne für die Grundbausteine (Neuronen und z.B. ihre Organisation zu cortikalen Säulen) des Gehirns verschlüsselt sind und die Anweisung, wie oft diese zu vervielfältigen sind. Bei einem Embryo mit voll entwickeltem Gehirn sind sozusagen nur die Hardware und ein einfaches Betriebssystem vorhanden. Alles andere muss erlernt werden. Dieser Prozess beginnt in begrenztem Umfang durchaus schon vor der Geburt.

Unser Denken besteht im Wesentlichen aus der Erkennung und der Manipulation von Mustern. Insgesamt können wir bis zu 300 Millionen verschiedene Muster unterscheiden. Zur Speicherung und Verarbeitung werden jeweils um die 100 Neuronen verwendet. Obwohl die Verarbeitungsfrequenz in unserem Gehirn nur zwischen 100 und 1000Hz liegt und damit mehr als eine Million mal kleiner als in unseren Computern ist, schafft unser Gehirn eine Mustererkennung innerhalb von Sekundenbruchteilen. Der Grund dafür ist, dass hier die Datenverarbeitung extrem parallel erfolgt. Nach Kurzweil ist der Algorithmus nach dem dies geschieht, mathematisch am bestem mit dem so genannten Hierarchical hidden Markov model (HHMM) zu beschreiben. Es handelt sich dabei um ein künstliches neuronales Netz, das mit zum Teil statistischen Methoden aus einer Datenmenge bestimmte Muster erkennen kann.

Beim Lesen von Text muss man sich das z.B. so vorstellen, dass in der untersten Hierarchieebene zunächst einfache geometrische Muster aus den vom Sehnerv kommenden Signalen erkannt werden wie z.B: Linien, Bögen und Kreise, wobei bereits in der Netzhaut des Auges eine Datenkompression erfolgt. In der nächsten höheren Ebene werden daraus Buchstaben erkannt. Danach erfolgt die Erkennung von Wörtern, dann folgen Sätze. In der höchsten Stufe werden wir uns des Inhalts eines Satzes bewusst. Alle diese Denkprozesse laufen ausschließlich algorithmisch ab und obwohl sie damit deterministisch sind, können trotzdem Zufälle im Rahmen des so genannten deterministischen Chaos eine Rolle spielen. Das Denken des menschlichen Gehirns und die Abläufe in ähnlich aufgebauten künstlichen neuronalen Netzen lassen sich daher nicht vollständig vorhersagen.

Das Material unserer Nervenzellen wird im Zeitrahmen von einigen Monaten vollständig ausgetauscht. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Fähigkeiten der Informationsverarbeitung der Zelle. Denken ist auf der untersten Hierarchieebene nichts anderes als Symbolverarbeitung, so wie sie auch in Computern stattfindet und sie ist unabhängig von einer bestimmten Materie. Nach der Church-Turing-These ist die Fähigkeit zur Lösung von algorithmischen Problemen unabhängig von dem konkreten Aufbau einer Hardware, solange es sich um eine universelle Rechenmaschine mit genügend Speicherplatz handelt. Daraus und aus der erwähnten Tatsache, dass die Abläufe innerhalb der Neuronen algorithmisch ablaufen, resultiert, dass das menschliche Gehirn grundsätzlich nicht mehr Probleme lösen kann als jede andere universelle Rechenmaschine und dieses wiederum heißt im Umkehrschluss, dass es prinzipiell möglich sein muss, einen Computer mit sämtlichen geistigen Fähigkeiten auszustatten, die der Mensch hat, einschließlich des Bewusstseins.

Maschinen lernen denken

Im zweiten Teil des Buches zeigt der Autor, wie nun die Erkenntnisse der Hirnforschung dazu genutzt werden können, Computerprogramme zu erstellen, die wie das menschliche Denken funktionieren. Die Hauptanwendungsgebiete liegen derzeit in der Mustererkennung. So basiert das Spracherkennungsprogramm Siri, das auf dem iPhone 4S und dem iPhone 5 installiert ist, auf einem künstlichen neuronalen Netz, das lernfähig ist und sich mit der Zeit auf seinen Nutzer einstellt. Microsoft stattet jetzt seine neuen Smartphones mit einem verbesserten Spracherkennungsprogramm aus, das doppelt so schnell arbeitet wie Siri und um 15% zuverlässiger sein soll. Eines der derzeit am weitesten fortgeschrittenen Programme in Bezug auf die Simulation menschlichen Denkens ist „Watson“ von der Firma IBM. Es ist in der Lage, ganze Sätze zu verstehen und darauf sinnvolle Antworten zu geben. Bei dem im amerikanischen Fernsehen beliebten Spiel „Jeopardie“ hat es im Jahr 2011 besser abgeschnitten als die besten menschlichen Kandidaten. Bei diesem Spiel muss auf einen Satz, der eine Antwort darstellt, die zugehörige richtige Frage gefunden werden. Das Programm kann durch einen Lernprozess für verschiedenste Fähigkeiten optimiert werden. Eine kleine Gruppe bei IBM hat dem Programm inzwischen beigebracht, neue Kochrezepte zu erstellen. Die menschlichen Geschmackseindrücke wurden dabei vorher einprogrammiert.

Ray Kurzweil selbst hat jahrzehntelange Erfahrung im Programmieren von lernfähigen Mustererkennungsprogrammen. Nach seiner Erfahrung arbeiten diese Programme dann am besten, wenn man sie in ihrem Aufbau als neuronalem Netz dem menschlichen Gehirn nachempfindet. Für die jeweilige Aufgabe kann man gewisse Grundregeln einprogrammieren. Die Feinheiten erlernt das Programm dann selbstständig durch seinen praktischen Gebrauch. Zusätzlich kann man noch einen evolutionären Optimierungsvorgang einbauen, der die Verschaltung des Netzes für die jeweilige Aufgabe optimiert, so wie das auch im menschlichen Gehirn geschieht. Auf die Frage, wann es gelingt, Computer mit allen menschlichen geistigen Fähigkeiten einschließlich des Ich-Bewusstseins auszustatten, gibt Kurzweil das Jahr 2029 an. Zu diesem Zeitpunkt wird nach seiner Meinung das erste Computerprogramm den so genannten Turing-Test bestehen. Was danach geschieht, hat er ausführlich in seinem Buch „The Singularity is Near“ beschrieben. Es wird nach seiner Meinung eine rasante Vervielfachung der Rechenleistung und der Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz geben, die gewaltige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben werden.

Die Kritiker

Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch heftige Kritik an den Positionen von Kurzweil, zumal für viele die mögliche Machbarkeit von künstlichem Bewusstsein eine Kränkung ihres Menschenbildes darstellt. Insbesondere im deutschsprachigen Raum gibt es eine tief greifende Aversion gegen die Ideen von Ray Kurzweil und generell gegen den Transhumanismus und den Posthumanismus. Wahrscheinlich ist einer der Gründe, dass die meisten immer noch einer christlichen Ethik und einem Menschenbild verbunden sind, die ihre Ursprünge in der Bronzezeit haben. Daneben gibt es ein tiefes und zum Teil irrationales Misstrauen gegenüber neuen Technologien. So glauben religiös oder metaphysisch inspirierte Intellektuelle nach wie vor an den Dualismus von Leib und Seele bzw. Geist und Körper. Sie können aber keine wirklich nachvollziehbaren rationalen Argumente für ihre Position anführen. Insofern ist das eine reine Glaubensfrage. Den Naturwissenschaften etwas mehr zugeneigte Geisteswissenschaftler vertreten häufig die Position, dass man zwar womöglich alle geistigen Fähigkeiten des Menschen mit einem Computer simulieren kann, aber die Simulation immer noch etwas anderes ist als die Wirklichkeit, ähnlich wie die Simulation des Wetters etwas anderes ist als das Wetter selbst. Prominenter Vertreter dieser Position ist der amerikanische Philosoph John Searle. In  seinem Buch „Die Wiederentdeckung des Geistes“ geht er zwar davon aus, dass das menschliche Gehirn im Rahmen des Naturalismus vollständig beschrieben werden kann als eine Art Bio-Computer, dass aber seine Fähigkeiten nicht mit der künstlichen Intelligenz gleichrangig nachvollzogen werden können. Der Denkfehler der dieser Position zugrunde liegt, ist die Ansicht, dass unsere geistigen Fähigkeiten an eine bestimmte Materie gebunden sind. Im Kern ist aber Denken nichts anderes als Informationsverarbeitung und dies geschieht auf der untersten Ebene als reine Symbolverarbeitung und dies ist bereits ein abstrakter Vorgang. Ray Kurzweil schreibt dazu: „Wenn das Verstehen von Sprache und anderer Phänomene über statistische Analysen (wie z.B. bei moderner Spracherkennungssoftware) nicht als wahres Verstehen zählt, dann haben Menschen auch kein wahres Verstehen.“

Fachleute der künstlichen Intelligenz an deutschen Hochschulen und Universitäten bezeichnen die Ansichten von Kurzweil häufig als überzogen optimistisch in Bezug auf die Machbarkeit der künstlichen Intelligenz und ihrer Auswirkungen auf die Menschheit. Allerdings geht Kurzweil bereits in seinem Buch „The Singularity is Near“ neben den großen Chancen auch auf die Gefahren der neuen Technologien ein. Insofern ist der Vorwurf nicht ganz zutreffend. Für seine Kritiker hat er eine Analyse seiner eigenen Vorhersagen aus seinem Buch „The Age of Spiritual Maschines“ gemacht. Das Buch erschien 1999. Von seinen 147 einzelnen dort gemachten Vorhersagen für das Jahr 2009 waren 78% voll zutreffend. Weitere 8% waren im Prinzip richtig, traten aber bis zu 2 Jahre später ein als vorhergesagt. 12% waren nur teilweise korrekt und 2% waren falsch. Zu den falschen Vorhersagen gehört, dass es bis 2009 Autos gibt, die ohne Fahrer betrieben werden können. Aber selbst in diesem Fall muss man zugestehen, dass das Problem technisch durchaus bereits gelöst ist. So hat Google im Oktober 2010 einen elektrisch angetriebenen Lieferwagen fahrerlos über 13000 km von Italien nach China fahren lassen. Im Moment liegt das Problem zur generellen Einführung dieser Technik eher bei den fehlenden gesetzlichen Regelungen. Man muss sich angesichts dieser Zahlen fragen, wer von den Kritikern eine bessere Statistik seiner eigenen Vorhersagen vorlegen kann. Bill Gates meint jedenfalls dazu: „Ray Kurzweil ist von denen Personen, die ich kenne, am besten geeignet die Zukunft der künstlichen Intelligenz vorauszusagen“.

Deutsche Bedenkenträger

Während Pioniere wie Ray Kurzweil den Weg in eine Zukunft weisen mit weniger Leid und mehr Lebensqualität, sehen selbsternannte Ethikexperten in unserem Land schon bei der PID die Menschenwürde in Gefahr. Einer der prominenten deutschen Vertreter der Bedenkenträger gegenüber neuen Technologien ist der Philosoph Jürgen Habermas. In seinem Buch „Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik?“ bezeichnet die Anhänger des Trans- und des Posthumanismus als „ausgeflippte Intellektuelle“. Ihm selbst muss man allerdings bescheinigen, dass er hier über Dinge schreibt, von denen er nicht die geringste Ahnung hat.

Bei der Diskussion der ethischen Grundlagen neuer Technologien und ihrer gesetzlichen Regelung hat der Deutsche Ethikrat einen großen Einfluss. Er hat sich im letzten Jahr einen Namen gemacht mit der Empfehlung an den Bundestag, einem Gesetz zur Regelung der Genitalverstümmelung von Jungen zuzustimmen. Mit solchen Leuten, bei denen nicht die Verminderung sondern die Verherrlichung des Leids im Vordergrund steht und die einen Weg zurück ins Mittelalter beschreiten, werden wir die Zukunft nicht meistern können. Dennoch werden auch sie die Entwicklung nicht wirklich aufhalten können. Ray Kurzweil meint dazu, dass sich die neuen Technologien, wenn überhaupt, dann nur in totalitären Staaten aufhalten werden lassen. Wir werden diese zukünftigen Herausforderungen nur meistern, wenn wir ein wissenschaftsfundiertes Weltbild anerkennen und uns von einem metaphysischen bzw. religiösen Menschenbild endlich befreien.

Bernd Vowinkel

Juni 27, 2013 Posted by | Bücher, Eigene Artikel | , | Hinterlasse einen Kommentar

Neurobiologie: Politik mit Hirn

Freie Wahl? Von wegen – Hormone, Hirnstruktur und unbewusste Denkmuster prägen die politische Einstellung viel stärker, als den meisten bewusst ist. Wahlkämpfer könnten sich diese Mechanismen zu Nutze machen- vor allem, um Nichtwähler an die Urne zu locken.

 

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Juni 23, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Milliardenschwerer Forschungsplan: Das teuerste Gehirn der Welt

US-Präsident Obama plant ein gigantisches Forschungsprojekt: Das menschliche Gehirn soll komplett kartiert werden, es wäre das größte wissenschaftliche Vorhaben seit Jahrzehnten. Experten hoffen auf Therapien gegen Alzheimer und Parkinson – und auf Erkenntnisse über unser Denken und Fühlen.

 

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Februar 18, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

„More Complex Than the Milky Way?“ –Project ‚Blue Brain‘ and New Insights into the Biochemical Makeup of the Human Brain

„Consider the human brain,“ says physicist Sir Roger Penrose. „If you look at the entire physical cosmos, our brains are a tiny, tiny part of it. But they’re the most perfectly organized part. Compared to the complexity of a brain, a galaxy is just an inert lump.“

Human brains share a consistent genetic blueprint and possess enormous biochemical complexity. The same basic functional elements are used throughout the cortex and understanding how one area works in detail will uncover fundamentals that apply to the other areas as well, scientists at the Allen Institute for Brain Science reported in the latest issue of the journal Nature. Human brains share a consistent genetic blueprint, and possess enormous biochemical complexity, they said, based on the first deep and large-scale analysis of the vast data set publicly available in the Allen Human Brain Atlas. Among other findings, these data show that 84% of all genes are expressed somewhere in the human brain and in patterns that are substantially similar from one brain to the next.

The results of this study are based on extensive analysis of the Allen Human Brain Atlas, specifically, the detailed all-genes, all-structures survey of genes at work throughout the human brain. This dataset profiles 400 to 500 distinct brain areas per hemisphere using microarray technology and comprises more than 100 million gene expression measurements covering three individual human brains to date.

 

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Januar 28, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Instinktives Verhalten des Menschen: Geborene Helfer

Bei Geburt sind alle solidarisch, erst das Leben macht uns zu Egoisten: Experimente offenbaren, dass Menschen von Natur aus hilfsbereit zu sein scheinen – das zeigen impulsive Reaktionen.

 

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Januar 22, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Locating Intelligence in the Human Brain –New Discoveries

University of Illinois scientists, led by neuroscience professor Aron Barbey of the Decision Neuroscience Laboratory, have mapped the physical architecture of intelligence in the brain in one of the largest and most comprehensive analyses so far of the brain structures vital to general intelligence and to specific aspects of intellectual functioning, such as verbal comprehension and working memory.

“We found that general intelligence depends on a remarkably circumscribed neural system,” said Barbey. “Several brain regions, and the connections between them, were most important for general intelligence.
“These structures are located primarily within the left prefrontal cortex (behind the forehead), left temporal cortex (behind the ear) and left parietal cortex (at the top rear of the head) and in “white matter association tracts” that connect them.
Working with individuals with brain damage, the researchers also found that brain regions for planning, self-control and other aspects of executive function overlap to a significant extent with regions vital to general intelligence.

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April 14, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Ich-Bewusstsein: Was ist das Ich?

Natur- und Geisteswissenschaftler ergründen jenen mysteriösen Kern, der Menschen zu Individuen macht. Mit Kinderstudien und Zaubertricks kommen sie dem Geheimnis des Selbst-Bewusstseins auf die Spur.

 

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April 8, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

The human brain is an organized, 3D grid composed of elegant, ribbon-like fibers.

We often conjure up images of the human brain as a jostled bird’s nest, a mash of spaghetti, or a jungle of twisting wires. But the brain is no disorganized tangle of neurons, according to new research. Instead, it is structured into a three-dimensional grid of ribbon-like brain fibers that cross each other in an orderly fashion.

Researchers at Massachusetts General Hospital in Boston visualized the simple geometric structure of the human brain using a specialized MRI scanner. Their results, described today (March 29) in Science, provide a coordinate system for mapping neuronal pathways—like longitude and latitude for the brain. The architecture could lead to a new understanding of brain development and evolution.

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März 31, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Wie einzigartig ist der Mensch? Die Evolution des Geistes, der Intelligenz und des Bewusstseins

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Januar 30, 2012 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar