gbs Köln

Bundespräsident Christian Wulff ist der “Einsatz für die Homöopathie” einen Verdienstorden wert.

Dem höchsten Amt im Staat fehlt es bis dato an einem handfesten Wirksamkeitsnachweis.

Alles, was der Bundespräsident sagt und tut, lässt sich sehr gut mit dem Arzt-Patienten-Effekt und dem Placebo-Effekt beschreiben: Er hört zu, ermuntert, lächelt und verteilt Zuckerkügelchen. Das Bundesverdienstkreuz zu erhalten galt lange Zeit als eine besondere Ehre für Menschen, die sich mit politischen, gesellschaftlichen und geistigen Leistungen um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Spätestens jedoch, als Horst Köhler vor zwei Jahren den “Wort-und-Wissen”-Kreationisten Reinhard Haupt für seine bewundernswert rückständige Bibelexegese würdigte, muss an der Bedeutung dieses Ordens gezweifelt werden. Christian Wulff greift diese Tradition jetzt auf. Am 12. Januar 2012 wurde Dr. Wolfgang Springer das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

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Januar 24, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Von der Leyens Chancen schwinden, Wulff neuer Favorit

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen wird nach Informationen von SPIEGEL ONLINE womöglich doch nicht Bundespräsidentin. In der Union gibt es ein hartes Ringen um die Köhler-Nachfolge, CDU-Landesfürsten opponieren gegen Merkels Favoritin. Nun gilt Christian Wulff als Favorit für das Amt.

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…das ist in etwa so, wie wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat:

http://www.ibka.org/artikel/oezkan-kruzifix

siehe auch die Kommentare zu diesem Artikel

B.V.

Juni 3, 2010 Posted by | Presse | | 3 Kommentare

Offener Brief der gbs an den Bundespräsidenten

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

in Ihrem Grußwort zur Festveranstaltung „50 Jahre Institut für Neutestamentliche Textforschung“, sagten Sie, die Bibel sei das „wichtigste Buch“, das Sie kennen. Der „Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten“ (IBKA) nahm diesen Ausspruch zum Anlass, um die Bevölkerung dazu aufzurufen, Ihnen zur Weihnachtszeit Bücher zu schenken, in der Hoffnung, dies könnte vielleicht dazu beitragen, dass Sie Ihr Urteil revidieren. Wir hielten diesen Aufruf zunächst für einen nicht ganz Ernst gemeinten Scherz im freundlich-feindlichen Wettstreit der Weltanschauungen. Doch als wir Ihre Rede lasen, wurde uns klar, dass sich hinter diesem Scherz sehr wohl ein ernsthaftes Problem verbirgt, das einer grundsätzlichen Erörterung bedarf.

Dabei geht es uns nicht um Ihre persönlichen Buchpräferenzen, obwohl wir grundsätzlich die Meinung vertreten, dass unsere moderne Verfassung das wichtigste Buch des Bundespräsidenten sein sollte und nicht eine 2000 Jahre alte, weltanschauliche Schrift. Es geht uns auch nicht darum, dass Sie persönlich die Bibel als einen wichtigen Wegweiser betrachten, der Ihnen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens hilft, obgleich uns auch das angesichts der Fülle neuerer, wissenschaftlicher und philosophischer Literatur ein wenig irritiert. All dies hätte uns nicht dazu motiviert, auf Ihr Grußwort zu reagieren. Der Grund für unser Schreiben ist, dass Sie in Ihrer Rede empfehlen, Kindern die Bibel vorzulesen, weil dies angeblich ein „wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung“ sei.

An dieser Stelle müssen wir energisch widersprechen! Denn die Bibel hat auf Kinder vor allem eine desorientierende Wirkung. Denn sie vermittelt falsche Ansichten über die „Natur der Dinge“ (etwa bezüglich der Entstehung der Welt). Zudem enthält sie ethisch höchst problematische Anweisungen, die dem mittlerweile erreichten Stand unserer kulturellen Evolution nicht mehr entsprechen (beispielsweise die durchgängige Diskriminierung von ungläubigen, andersgläubigen oder homosexuellen Menschen in den Texten des Alten und Neuen Testaments).

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Dezember 17, 2009 Posted by | Aktionen | | Hinterlasse einen Kommentar

NRW-Atheisten: Bücher für den Bundespräsidenten

Pressemitteilung vom 11.12.2009

Lindlar – Der Landesverband NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) ruft die Bevölkerung auf, dem Bundespräsidenten Horst Köhler zum Weihnachtsfest Bücher zu schenken. Köhler sagte diese Woche in Münster, die Bibel sei für ihn das wichtigste Buch, dass er kenne.

„Offensichtlich fehlt es dem Bundespräsidenten an zeitgenössischer Literatur“, sagt IBKA NRW Sprecher Rainer Ponitka. „Jetzt in der Vorweihnachtszeit sollte ihm jedoch zu helfen sein. Wir rufen hiermit die Bevölkerung auf: Geben Sie dem Bundespräsidenten eine Bildungschance. Schenken Sie ihm Ihre Lieblingsbücher aus dem Diesseits und schicken Sie diese an das Bundespräsidialamt in 11010 Berlin. Lassen Sie Herrn Köhler teilhaben an den großartigen Ideen der Aufklärer, an Philosophie, Religionsfreiheit, Menschenrechten, Demokratie, Kunst und Wissenschaft.“

Der IBKA in NRW wird den Anfang machen und ein Grundgesetz an Herrn Köhler senden. Ponitka weiter: „Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sollte dem Bundespräsidenten deutlich wichtiger sein als jedes andere Buch.“
Hintergrund:

Köhler hatte anlässlich der 50-Jahr-Feier des Instituts für Neutestamentliche Textforschung der Universität Münster geäußert, die Bibel sei für ihn das wichtigste Buch, das er kenne.

Quelle: ibka.org

Dezember 12, 2009 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar