gbs Köln

Darf Satire alles? – Oliver Welke über extremistischen Wahnsinn

 

Januar 30, 2015 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Diskussion um Blasphemie-Paragraphen: “Religiöse Gefühle” – Michael Schmidt-Salomon bei Kulturzeit

 

Januar 25, 2015 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Um Himmels willen

Alle paar Jahre kommt die Vorschrift des § 166 StGB in die Diskussion. Todsicher jedenfalls dann, wenn im Zusammenhang mit einer lästerlichen bildlichen Darstellung eines Propheten und unter Berufung auf eine Religion oder die Verletzung religiöser Gefühle Menschen ermordet werden.

Die Ermordung von Karikaturisten oder Satirikern wird dann zwar pflichtgemäß bedauert, es findet sich aber immer jemand, der meint, darauf hinweisen zu müssen, dass solche Taten ja nicht passieren würden, wenn die „religiösen Gefühle“ von anderen Menschen nicht verletzt würden. Klingt irgendwie nach „selber schuld“. Was musst Du den bissigen Hund auch zanken, Kind? Allerdings sind diese Mörder keine bissigen Hunde, die irgendwelchen kranken Reflexe folgen, sondern verantwortlich handelnde Menschen, für deren Taten es zwar Erklärungen, jedoch keine Rechtfertigungen geben kann. Und die Religion gerne als Vorwand missbrauchen.

 

 

 

weiterlesen:

http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/9517-dann-fuehren-wir-halt-die-todesstrafe-ein-nicht?utm_content=buffer03708&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Januar 24, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

SPD-Laizisten fordern Abschaffung des §166 Strafgesetzbuch

Laizistinnen und Laizisten in der SPD
(Bundessprecher/innenkreis)

Pressemitteilung

Streichung des Gotteslästerungsparagraphen mehr als überfällig

SPD-Laizisten fordern Abschaffung des §166 Strafgesetzbuch

Stuttgart, 16.01.2015

Der Terror der jüngsten Tage in Frankreich hat erneut deutlich gemacht, dass nicht Kunst und Meinungsfreiheit unsere Gesellschaft bedrohen, sondern religiöser Fanatismus und eine Geisteshaltung, die eigene religiöse Werte und Gefühle über die Grundrechte auf Leben und Menschenwürde stellt.

Der §166 Strafgesetzbuch (Gotteslästerungsparagraph) ist ein Relikt aus früheren Jahrhunderten, der in einer offenen und freien Gesellschaft keine Existenzberechtigung mehr hat. Er bestärkt nur manche Religiöse, insbesondere die katholische Kirche, immer wieder unter Berufung auf diesen Paragraphen gerichtlich gegen Journalisten, Kabarettisten oder Karikaturisten vorzugehen. In der Regel werden diese Verfahren eingestellt oder enden mit einem Freispruch, da die Freiheit der Kunst und die Meinungsfreiheit durch die Gerichte glücklicherweise meistens höher bewertet werden als die vermeintlich verletzten Rechte der religiösen Kläger. Überdies reichen die Regelungen zum Straftatbestand der Beleidigung sowie der Störung des öffentlichen Friedens völlig aus, um nicht akzeptable Störungen und Beleidigungen von Religionsgemeinschaften oder Geistlichen abzuwehren.

Die Rechtsnorm des §166 ist nicht zuletzt deshalb unpraktikabel, weil ja immer die Religiösen selbst definieren, wann und durch welche Handlung, Äußerung oder Abbildung sie sich verletzt fühlen. Schließlich wird auch eine normale Abbildung des Propheten Mohammeds, auch wenn sie nicht karikierend ist, schon von Millionen Moslems als verletztend und „gotteslästerlich“ betrachtet. Schon dieses Beispiel zeigt, dass eine freie und offene Gesellschaft nicht darauf eingehen darf, solch irrationale Forderungen zur Norm für alle zu machen. Das Strafrecht darf solchen Befindlichkeiten nicht noch Vorschub leisten.

Es ist vor dem Hintergrund der aktuellen Mordtaten in Frankreich geschmacklos, wenn sich Spitzenpolitiker von CDU und SPD vor diese mittelalterliche Regelung stellen, statt den absoluten Vorrang von Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst zu betonen. Das aber wären wir den Opfern der Attentäter schuldig.

Für den SprecherInnenkreis: Nils Opitz-Leifheit

V.i.S.d.P.: Nils Opitz-Leifheit
Hauflerweg 10; 71336 Waiblingen;

Januar 18, 2015 Posted by | Aktuell | | 2 Kommentare

Respekt? Wovor denn?

Respekt vor religiösen Gefühlen!, heißt es allenthalben. Michael Schmidt-Salomon hält es für falsch, auf die Befindlichkeiten von Gläubigen groß Rücksicht zu nehmen.

von Michael Schmidt-Salomon

Es wirkt wie ein bedingter Reflex: Kaum gehen religiöse Fanatiker auf die Barrikaden , sind westliche Politiker und Journalisten zur Stelle, um Respekt für religiöse Gefühle einzufordern. So war es vor sechs Jahren im Zuge des Karikaturenstreits, so ist es heute bei den Protesten gegen das trashige YouTube-Filmchen Die Unschuld der Muslime . Im ersten Moment mag die Forderung sogar vernünftig erscheinen: Denn wäre es nicht schön, wenn wir alle etwas respektvoller miteinander umgehen würden?

 

 

weiterlesen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt

 

 

 

Januar 14, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Islamisten lassen die Sektkorken knallen: CSU will härtere Strafen für Gotteslästerung

Nach den Anschlägen in Paris streiten deutsche Politiker über die politischen Folgen in Deutschland. Religionsgemeinschaften müssen Satire und Spott ertragen, sagt FDP-Chef Lindner. Die CSU sieht das anders und will schärfer gegen Blasphemie vorgehen.

Die Anschläge in Paris bewegen und beschäftigen Deutschland – und sie beleben alte Diskussionen, zum Beispiel um den Paragrafen 166 des Strafgesetzbuches. Der Blasphemie-Paragraf besagt: Wer “den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören”, muss mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.

Wenn es nach der CSU geht, soll sich das ändern. Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, will das Strafmaß sogar verschärfen. Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” solle eher “über die Anhebung des Strafrahmens” als über eine Abschaffung der Strafregelung gesprochen werden, sagte Mayer der “Welt”. Das Beschimpfen religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse müsse “selbstverständlich unter Strafe gestellt bleiben”.

 

weiterlesen:

http://www.n-tv.de/politik/CSU-will-haertere-Strafen-fuer-Gotteslaesterung-article14310701.html

Januar 13, 2015 Posted by | Fernsehen | | Hinterlasse einen Kommentar

Mordanschläge lösen Debatte über Blasphemie aus

Soll Gotteslästerung strafbar bleiben? Liberale und Juristen stellen den Paragrafen zur Disposition. Koalitionspolitiker warnen dagegen vor Änderungen am Strafgesetz.

Union und SPD lehnen vor dem Hintergrund der Diskussion um Mohammed-Karikaturen eine Abschaffung des Blasphemieparagrafen 166 StGB ab. Dieser verbietet, das religiöse Bekenntnis oder eine Religionsgemeinschaft in einer Weise zu beschimpfen, “die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören”. Möglich sind bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Auslöser der Diskussion sind die Mordanschläge von Paris, bei denen Islamisten 17 Menschen töteten, darunter Zeichner der Satirezeitschrift Charlie Hebdo.

 

 

weiterlesen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/blasphemie-charlie-hebdo-bosbach

Januar 12, 2015 Posted by | Presse | | 2 Kommentare

Ich bin Charlie

Aus grauenhaftem Anlaß möchte ich gern auf einen Artikel von Dirk
Schümer in der “Welt” von heute (08.01.2015) hinweisen:

“2004 fand mit dem Mord an Theo van Gogh in wenigen Stunden das statt,
was nun auch Paris und recht eigentlich den ganzen Kontinent erwartet:
Nonkonformisten, Intellektuelle, Historiker, Leitartikler, Satiriker –
sie alle stehen virtuell auf der Todesliste. In einer Medienumfrage
gaben Kolumnisten und Satiriker unumwunden zu, daß sie fortan von Themen
wie Mohammed oder Koran lieber die Finger lassen. Längst gibt es in der
aufgeklärten Zivilisation weltweiter Vernetzung wieder Dinge, von denen
Literatur, Satire, Wissenschaft nicht mehr sprechen dürfen. Jedenfalls
nicht , ohne danach in Lebensgefahr zu schweben oder gar mit dem Tod zu
bezahlen.

Kein Verlag in Deutschland dürfte heute mehr einen Roman wie Salman
Rushdies “Satanische Verse” herausbringen. Und welches Pressehaus, das
mit Leben und Gesundheit der eigenen Mitarbeiter verantwortungsvoll
umgeht, kann nun einem aggressiven Organ der Religionskritik wie
“Charlie Hebdo” noch Obdach bieten? Genau diese Überlegungen stellt
heute jeder Journalist, jeder Satiriker in Europa stillschweigend an.

Wir alle müssen hinschauen, wenn – wie in Holland nach dem Mord an Theo
van Gogh geschehen – auch bei uns den Opfern bei “Charlie Hebdo” die
Schuld an ihrer eignenen Ermordung zugeschrieben wird. Motto: Was mußten
sie sich auch mit dem Islam anlegen? In diese verheerende Linie paßt die
duckmäuserische Sprachregelung der ARD, die in ihren Nachrichten noch
Stunden nach dem Pariser Anschlag verkündet, “ein islamischer
Hintergrund sei unbestätigt…” – Ob es wohl Bankräuber waren? – Augen
zu und nur nicht den Islam verschrecken! Wer jetzt noch so redet,
verhöhnt nicht allein das Andenken mutiger Künstler, die für ihre
Überzeugung starben, sondern gräbt systematisch den Boden ab, auf dem
wir alle stehen. In Berlin und Beirut, Kopenhagen und Kabul.”

Das trifft uns ganz genauso in Köln, in Bonn, in Düsseldorf und in
Oberwesel. Das trifft uns, die wir mutig mit Mina Ahadi Veranstaltungen
machten und mit Hamed Abdel Samad, wofür wir Polizeischutz beantragten.
“Charlie Hebdo”, das war für mich immer ein Leuchtturm der Mutigen,
derer, die sich nicht opportunistisch vor dem Islam verbeugen. Islam ist
keine Hautfarbe. Auch kein biologisches Merkmal. Daher kann auch
niemand, der den Islam kritisiert, ein Rassist sein. (Ganz gleich wie
viele Verblendete das behaupten.)

Das habe ja gar nichts mit dem Islam zu tun? Schauen wir doch mal nach
im Koran: “Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem
Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt…” (Sure 47,
4-6, 13) Ich will diese totalitäre Ideologie nicht. Ich will nicht, daß
diese totalitäre Ideologie an unseren Schulen unterrichtet wird. Ich
will nicht, daß diese totalitäre Ideologie nicht bekämpft wird.

Wir dürfen nicht resignieren. Ich bin schockiert, entsetzt, fassungslos,
verzweifelt. Aber ich werde mich nicht unterwerfen.

traurige, aber auch wütende Grüße,
Frank Hichert, gbs Köln

Januar 9, 2015 Posted by | Aktuell, Eigene Artikel | , | Hinterlasse einen Kommentar

Anschlag auf “Charlie Hebdo”: Warum Blasphemie dazugehört

Der Anschlag auf “Charlie Hebdo” zeigt, wie gefährlich es ist, sich über Religion lustig zu machen – selbst in Europa. Umso skandalöser, dass Gotteslästerung in Deutschland noch immer unter Strafe steht.

 

 

weiterlesen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zu-charlie-hebdo-mehr-blasphemie-bitte-a-1011941.html

Januar 9, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Für Aufführung der Jesus-Satire in Bochum am Karfreitag droht Strafe

Bochum.   „Jeder nur ein Kreuz“: Die Monty-Python-Satire „Das Leben des Brian“ aus dem Jahr 1979 ist Kult. Bochumer Atheisten wollten den unfreiwilligen Messias und dessen grenzdebile Jünger auch am Karfreitag nicht missen und riefen zum demonstrativen Rudelgucken auf. Jetzt hat die Stadt ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Den Brian-Freunden drohen 1000 Euro Strafe.

 

 

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Juli 6, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

BR zensiert Kabarettisten: Kirchenwitze zu frech

Ein Priester-Sketch: zugegeben derb, aber auf Fakten basierend. Jedenfalls zuviel für den BR. Der Sender schneidet ganze Passagen aus dem Auftritt des Kabarettisten Martin Puntigam raus.

 

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März 26, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

EU-Kommissarin: Blasphemie-Gesetze stehen im Widerspruch zu europäischem Recht

Die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerfragen Viviane Reding hat sich in ihrer Antwort auf eine Anfrage aus dem Europäischen Parlament (EP) gegen Blasphemie-Gesetze in Europa ausgesprochen. Wenn EU-Staaten an Blasphemie-Gesetzen festhalten oder neue erlassen, handeln sie nicht im Sinne der Umsetzung von europäischen Rechtsvorgaben.

 

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Januar 14, 2013 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Mob in Pakistan prügelt Mann wegen Koran-Verbrennung tot

Eine wütende Menge hat in Pakistan ein Gefängnis gestürmt und einen Mann totgeprügelt. Er saß im Gefängnis, weil er einen Koran verbrannt haben soll. 30 Menschen wurden festgenommen, die zuständigen Polizisten suspendiert.

 

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Dezember 22, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

New global report on discrimination against the nonreligious

The International Humanist and Ethical Union (IHEU) has produced the first report focusing on how countries around the world discriminate against non-religious people. Freedom of Thought 2012: A Global Report on Discrimination Against Humanists, Atheists and the Non-religious has been published to mark Human Rights Day, Monday 10 December.

Freedom of Thought 2012 covers laws affecting freedom of conscience in 60 countries and lists numerous individual cases where atheists have been prosecuted for their beliefs in 2012. It reports on laws that deny atheists’ right to exist, curtail their freedom of belief and expression, revoke their right to citizenship, restrict their right to marry, obstruct their access to public education, prohibit them from holding public office, prevent them from working for the state, criminalize their criticism of religion, and execute them for leaving the religion of their parents.

The report highlights a sharp increase in arrests for “blasphemy” on social media this year. The previous three years saw just three such cases, but in 2012 more than a dozen people in ten countries have been prosecuted for “blasphemy” on Facebook or Twitter, including:

  • In Indonesia, Alexander Aan was jailed for two-and-a-half years for Facebook posts on atheism.
  • In Tunisia, two young atheists, Jabeur Mejri and Ghazi Beji, were sentenced to seven-and-a-half years in prison for Facebook postings that were judged blasphemous.
  • In Turkey, pianist and atheist Fazil Say faces jail for “blasphemous” tweets.
  • In Greece, Phillipos Loizos created a Facebook page that poked fun at Greeks’ belief in miracles and is now charged with insulting religion.
  • In Egypt, 17-year-old Gamal Abdou Massoud was sentenced to three years in jail, and Bishoy Kamel was imprisoned for six years, both for posting “blasphemous” cartoons on Facebook.
  • The founder of Egypt’s Facebook Atheists, Alber Saber, faces jail time (he will be sentenced on 12 December).

 

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Dezember 12, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Niederlande wollen Blasphemie-Gesetz streichen

Bisher haben Götter in den Niederlanden eines mit Königin Beatrix gemeinsam: Sie sind vor Beleidigungen gesetzlich geschützt. Das Parlament hat sich nun aber für das Ende des Blasphemie-Gesetzes ausgesprochen. Eine Seltenheit im internationalen Vergleich.

 

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November 29, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

St. Petersburg macht Madonna den Prozess

Ein Gericht in St. Petersburg prüft derzeit eine Schadensersatzklage gegen US-Popstar Madonna. Die Künstlerin soll auf einem Konzert “Schwulenpropaganda” verbreitet und religiöse Gefühle verletzt haben. Kostenpunkt: umgerechnet etwa 8,2 Millionen Euro.

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Oktober 11, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Preacher charged with blasphemy in Egypt

Oktober 2, 2012 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Regisseur Seidl wird Blasphemie vorgeworfen

Aufregung bei den Filmfestspielen von Venedig: Wegen einer Masturbationsszene mit einem Kruzifix in dem Religionsdrama “Paradies: Glaube” erstattete eine katholische Organisation Anzeige gegen Regisseur Ulrich Seidl und dessen Team.

 

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September 4, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Jesus-Karikatur empört die Kirche

 

Kassel. Wegen einer Karikatur an der Fassade des Kulturbahnhofs, mit der die Caricatura für ihre aktuelle Ausstellung wirbt, ist eine Auseinandersetzung zwischen den Kasseler Kirchen und den Ausstellungsmachern entstanden.

Evangelische und katholische Kirche sowie die Freikirchen und die orthodoxe Kirche sehen die religiösen Gefühle von Christen verletzt und fordern, die Werbung abzuhängen. Es handele sich um eine eindeutige und ärgerliche Grenzüberschreitung.

Die Karikatur des Künstlers Mario Lars zeigt den ans Kreuz genagelten Jesus. Aus dem Himmel kommt eine Sprechblase, in der zu lesen ist: „Ey… du… Ich habe deine Mutter gefickt“. Dechant Fischer sagt im HNA-Gespräch, dass er Karikaturen und Satire grundsätzlich für sinnvoll halte. Auch Kirche und Religion müssten es aushalten, wenn der Papst und die Kirche aufs Korn genommen werden. Durch den weithin sichtbaren Ausstellungshinweis würden aber zentrale Glaubensinhalte angegriffen. Dies gehe zu weit.

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August 21, 2012 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Blasphemie! Erzbischof hält Gott für zu schwach, um Blasphemie selbst zu bestrafen

Bamberg (dpo) – Was für eine dreiste Gotteslästerung! Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hält seinen eigenen Gott für einen derartigen Schwächling, dass er nicht einmal imstande sein soll, sich selbst gegen Blasphemie zu wehren. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Erzbistums hervor, derzufolge Schick “Hohn und Spott” gegen “heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen” gesetzlich verbieten lassen will.Theologen laufen seitdem Sturm gegen die blasphemische Forderung Schicks, der Gott fast schon beiläufig seine Allmacht abspricht, und ihn als verweichlichten Bittsteller karikiert, der auf die Gnade derer angewiesen ist, die er geschaffen hat.

 

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August 6, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Darüber macht man keine Witze!

Es ist eine Mahnung, die wohl gerade so alt ist wie die Religion selber. Sobald den Menschen etwas heilig zu werden beginnt, bestehen einige von ihnen darauf, dass man über das Heilige keine Spässe machen dürfe. In heiligstem Ernst und sauertöpfischter Humorlosigkeit wird selbst dann auf dieser Einschränkung bestanden, wenn der Witzeverbieter (seltener: die Witzeverbieterin) soeben selber spontan über einen Witz lachen musste, oder sich doch wenigstens seine oder ihre Mundwinkel leicht verzogen. Die Mundwinkel werden dann innert Sekundenbruchteilen nach dem Kontrollverlust wieder nach unten justiert und es beginnt die Belehrung…

 

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Mai 12, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Blasphemie, oder was man dafür hält

Die Informationstechnologie macht rasante Fortschritte und ist ein „Global Player“, nicht nur Industrie und Handel sind es.

 “Schockwellenreiter” Jörg Kantel aus Berlin einer der ersten deutschen Blogger ist  ein Freund klarer Worte. Am 29. Juni verwendete er im Rahmen einer Meldung, dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Abtreibung als “täglichen Super-GAU” bezeichnete, er benutze dafür einen kindsmissbrauchs- und mitgliedermanipulationskritischen Kraftausdruck, den der Lawblogger und Strafverteidiger Udo Vetter  twitterte.

Hochwürden Kardinal Meisner aus Köln ist ein mächtiger Mann und  in der Städteregion Aachen kein Unbekannter. Die Vorsitzende von Bündnis 90/Die GÜNEN, Claudia Rothe, hat ihn seiner Zeit einen durchgeknallten „Oberfuzzi“ genannt

Erinnert sei noch einmal an seine Rolle, die er beim Verkauf des St. Brigida – Krankenhauses in Simmerath/Nordeifel spielte mit dem Ergebnis, dass das Medizinische Zentrum der Städteregion Aachen nicht bereit war, den umstrittenen Eintrag im Grundbuch zu unterschreiben – keine Schwangerschaftsabbrüche  gleich aus welchen Gründen, um die gynäkologische Versorgung der Nordeifel nicht zu gefährden. Nach WHO – Richtlinien, die internationalen Standard haben, sind solche Eingriffe bis zur 25. Schwangerschaftswoche aus ethischen Gründen möglich. Wenn Gefahr für die Mutter und das werdende Leben besteht. Hier wird die Frauenfeindlichkeit der Katholischen Kirche sichtbar, mit ihrer desaströsen Sexual- und Sozialmoral. Das Mitbestimmungsrecht der möglichen Mutter wird ignoriert.  Der Städterregionsrat der Städteregion Aachen , flächenmäßig so groß wie Hamburg, mehr Einwohner als Düsseldorf, hatte einstimmig beschlossen, dass das ´Medizinische Zentrum das Krankenhaus übernehmen sollte, ohne den strittigen Grundbucheintrag. . Dieser „hohe Herr aus dem heiligen Köln“, setzte seine klerofaschistoide Politik, mit Brachialgewalt durch und trickste die Kommunalpolitiker der Städteregion aus, ohne Vorankündigung, weil er einen anderen Träger aus Bayern fand, der dem umstrittenen Grundbrucheintrag zustimmte. Das Krankenhaus ist Eigentum eines katholischen Ordens.

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November 20, 2011 Posted by | Aktuell | | Hinterlasse einen Kommentar

Schockwellenreiter mit Blasphemieparagrafen angeklagt

Der “Schockwellenreiter” Jörg Kantel ist einer der ersten deutschen Blogger und ein Freund klarer Worte. Am 29. Juni verwendete er im Rahmen einer Meldung dazu, dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Abtreibung als “täglichen Super-GAU” bezeichnete, einen kindsmissbrauchs- und mitgliedermanipulationskritischen Kraftausdruck, den der Lawblogger und Strafverteidiger Udo Vetter heute twitterte.

Am 5. Juli erhielt Kantel deshalb ein Schreiben, in dem ihn der Berliner Polizeipräsident darüber informierte, dass man ihm die “Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen” vorwirft. Der Blogger reagierte darauf mit der Veröffentlichung des Vorwurfs und der Bemerkung, dass man Religionen gar nicht beleidigen könne, weil sie selbst “eine Beleidigung jeglichen gesunden Menschenverstandes” seien.

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November 17, 2011 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

UNO bekräftigt das Recht auf Gotteslästerung

NEW YORK. (rd/hpd) Der Beobachter der IHEU bei den Vereinten Nationen, Austin Dacey, hatte in letzter Zeit häufig schlechte Nachrichten für die Religionsfreiheit in der UN zu vermelden. Jetzt kann er etwas Positives berichten. Entsprechend den Bestimmungen des ICCPR gibt es ein Recht auf Blasphemie.

 

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August 15, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Stewart Lee: What’s Wrong With Blasphemy?

Februar 2, 2011 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

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