gbs Köln

Rebellische Frauen im Islam: Vortrag von Worood Zuhair aus Kerbela

rebellische_frauen

Rebellische Frauen im Islam
Vortrag von Worood Zuhair aus Kerbela

Sonntag, 27. November 2016
15:00 Uhr

Jugendherberge Köln Riehl
An der Schanz 14
50735 Köln

Eintritt: 5 Euro / 3 Euro (ermäßigt)

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen berichtet Worood Zuhair von ihrem Leben als Frau und Atheistin in Kerbela im Irak.

Sie entstammt einer bekannten religiösen Familie und war Teil einer fundamentalistischen Welt von Schiiten, die uns hier in Deutschland weniger bekannt ist. Sie gibt uns einen Einblick in eine Welt des religiösen Extremismus und des familiären Zwangs, und welche Folgen die gegen sie ausgeübte Gewalt für ihr eigenes Leben hatte und weshalb sie den Mut aufbrachte diese freudlose Welt zu verlassen um ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu führen.

Es sprechen noch weitere Frauen u.a. aus Kurdistan. Das Schlusswort spricht Mina Ahadi. Sie geht dabei auf die Rolle der Frau in der islamischen Welt ein und zeigt wie atheistischen Menschen aus diesen Ländern vom Zentralrat der Ex-Muslime und der gbs geholfen wird.

November 18, 2016 Posted by | Eigene Artikel | 1 Kommentar

Leipzig täuscht über Einnahmen durch Katholikentag

PRESSEMITTEILUNG

Leipzig täuscht über Einnahmen durch Katholikentag 

Das Kulturdezernat der Stadt Leipzig hat eine unseriöse Schätzung zu den Einnahmen der Stadt durch den Katholikentag 2016 veröffentlicht. Diese verkündet stolz, die Fördersumme der Stadt i.H.v. 1 Mio. Euro könne als amortisiert betrachtet werden. Doch wer die Analyse genau betrachtet, sieht sofort: Die Verschuldung der Stadt Leipzig hat sich durch die unnötige Subvention weiter erhöht.

Der Katholikentag hat unzweifelhaft zu mehreren Millionen Euro Umsatz geführt. Entscheidend dabei ist jedoch, dass ein Geldfluss „in“ die Stadt nicht mit einem Geldfluss „an“ die Stadt verwechselt werden darf. Darauf hat die Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ von Anfang an hingewiesen. Dies bestätigt sich nun durch die vom Leipziger Kulturdezernat vorgelegte Auswertung: Die Steuermehreinnahmen der Stadt betragen danach gerade einmal 180.000 Euro. Tatsächlich dürfte die Zahl sogar noch darunter liegen.

Maximilian Steinhaus, Sprecher der Aktionsgruppe „11. Gebot“, merkt daher an: „Da hilft auch keine noch so ausgeklügelte Finanzarithmetik: Die Verschuldung der Stadt Leipzig hat sich durch die Millionen-Subvention deutlich erhöht. Die Fördersumme hat sich daher nicht amortisiert.

Formulierungen wie in der Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion der Stadt Münster (dem nächsten Austragungsort 2018), wonach „der Stadt 3,5 Mio. Euro etwa durch Steuern direkt zugutekamen“, verzerren das Bild und sollen ein Plus im Stadtsäckel suggerieren. Tatsächlich fließt der allergrößte Teil der Einnahmen jedoch nicht „an“ die Stadt, sondern an die privaten Unternehmen „in“ der Stadt – ohne dass diese sich an der Finanzierung beteiligt hätten.

Ob diese 3,5 Millionen tatsächlich geflossen sind, beruht nicht auf Erhebungen, sondern auf reiner Spekulation:  Denn die Schätzungen über die Besucherausgaben sind künstlich aufgeblasen: Kirchen- und Katholikentagsbesucher sind Low-Budget-Touristen wie nicht nur verschiedene Studien bereits belegt haben, sondern wie es auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) einräumt: Auf dessen eigener Homepage kann man lesen, dass im Durchschnitt Dauergäste 35 Euro und Tagesgäste sogar nur 15 Euro pro Tag ausgeben. Auch die Leipziger Stadtverwaltung hat während der Diskussionen im Jahr 2014 „den für deutsche Städtereisen gängigen Wert von 35,- Euro pro Tag und Gast zugrunde gelegt.“

Um die geringe Teilnehmerzahl und die dürftig ausgefallenen Steuermehreinnahmen aufzuhübschen, hat das Kulturdezernat die Besucherzahlen dieses Mal mit den Tagespauschalen multipliziert, die normale oder geschäftliche Touristen im Durchschnitt ausgeben: 185,50 Euro für Hotelgäste bzw. 48,50 Euro für Touristen in Privat- oder Billigquartieren. Nimmt man jedoch die ursprünglichen Zahlen an, ergibt sich, dass die Ausgaben der Besucher und somit die Geldflüsse in die Stadt nicht einmal halb so hoch sind wie in dem Bericht behauptet.

Aber selbst wenn man die normalen Tagespauschalen zugrunde legen wollte: Diese variieren von Stadt zu Stadt: Während Leipzig für Hotelgäste 185,50 € pro Tag ansetzt, sind es in Münster maximal 138, 60 € pro Tag (Quelle: Pressemitteilung der Stadt Münster). Allein nach dieser Rechnung werden die Ausgaben der Besucher in Münster beim nächsten Katholikentag um 1,4 Mio. € geringer ausfallen als in Leipzig.

Des Weiteren wird behauptet, der Veranstalter des Katholikentages selbst habe 4,3 Mio. Euro in der Stadt ausgegeben. Im Bericht stehen dem jedoch keine Ausgaben gegenüber, so dass auch hier nicht erkennbar ist, wie hoch ein tatsächlicher Gewinn sein soll.

David Farago, Initiator der Kunstaktion, ergänzt: „Es wird bei den Berechnungen stets ignoriert, dass diese Umsätze auch ohne eine Förderung der Stadt erzielt werden würden, denn der Veranstalter hat – vor allem in Leipzig, aber letztendlich auch in Münster – zu erkennen gegeben, dass man notfalls auch ohne die Beihilfe kommen würde. Die Erklärung dafür liegt auf der Hand: Die Kirchen könnten dank ihrer Milliardenvermögen diese Feste auch ohne die öffentliche Hand finanzieren.

Die Aktiven vom „11. Gebot“ bitten die Ratsmitglieder von Münster daher, den Zahlen der Leipziger Stadtverwaltung nicht unhinterfragt Glauben zu schenken. Erst recht, weil das Kulturdezernat selbst im Bericht mehrfach darauf hinweist, dass es sich um Spekulationen handelt, weil keine erhobenen Zahlen vorliegen, sondern lediglich Hochrechnungen.

Im Anhang finden Sie mehrere Diagramme zur Darstellung der Thematik und die Auswertung der Stadt Leipzig im Original.

Weitere Fehler in der Auswertung des Kulturdezernats werden in einem Artikel des Humanistischen Pressedienstes aufgezeigt.

Die Kunstaktion wird getragen von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Weitere Informationen zur Kunstaktion sowie zur Finanzierung der Kirchentage in Deutschland finden Sie auf der Aktionswebsite: www.11tes-gebot.de.

Für Fragen stehen wir Ihnen unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Maximilian Steinhaus (Pressesprecher)

E-Mail: steinhaus@11tes-gebot.de Mobil: 0 15 22 / 99 39 401

Die Kunstaktion wird getragen von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

November 11, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Die Grenzen der Toleranz – Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Schmidt-Salomon in Köln am 08.11.2016

https://gbs-termine.de/files/tmp/preset-teaser_22b57215300ffabec93bf0a7fc1c0940.jpg

Die Grenzen der Toleranz –
Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen

Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Schmidt-Salomon in Köln

Dienstag, 08. November 2016
19:00 Uhr

Horizont Theater
Thürmchenswall 25
50668 Köln

Eintritt: 8 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für »Allah«, die anderen für die Rettung des »christlichen Abendlandes«, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen.

Wie sollen wir auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche Entwicklungen sollten wir begrüßen, welche mit aller Macht bekämpfen? Michael Schmidt-Salomon erklärt, warum grenzenlose Toleranz im Kampf gegen Demagogen auf beiden Seiten nicht hilft und wie wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Freiheit zu verteidigen.

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil, ist Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Seine Bücher (u.a. «Hoffnung Mensch», «Keine Macht den Doofen», «Jenseits von Gut und Böse») wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 250.000mal verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt. Laut dem «Global Thought Leader Index» zählt er zu den «einflussreichsten Ideengebern im deutschsprachigen Raum».

November 4, 2016 Posted by | Aktuell, Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Wunder der Religion

wunder_religion

September 27, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Kommt die technologische Singularität?

von Bernd Vowinkel

Mit dem Begriff der technologischen Singularität wird die in naher Zukunft zu erwartende explosionsartige Vermehrung der künstlichen Intelligenz bezeichnet. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob sich die künstliche Intelligenz alle intellektuellen Fähigkeiten des Menschen aneignen kann. Wenn das wirklich eintreffen sollte, wäre es mit gewaltigen Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesellschaft verbunden. Manche befürchten gar eine Machtübernahme der Maschinen und damit dann womöglich das Ende der Menschheit.

 

 

Definition der technologischen Singularität

 

Der Begriff Singularität wird in den Naturwissenschaften für Größen verwendet, die gegen unendlich tendieren. Ein Beispiel ist die Massendichte in Schwarzen Löchern. 1965 beschrieb der Statistiker I. J. Good ein Konzept, das den Begriff auf die Entwicklung der künstlichen Intelligenz anwendet. Er definiert es folgendermaßen:

 

Eine ultraintelligente Maschine sei definiert als eine Maschine, die die intellektuellen Fähigkeiten jedes Menschen, und sei er noch so intelligent, bei weitem übertreffen kann. Da der Bau eben solcher Maschinen eine dieser intellektuellen Fähigkeiten ist, kann eine ultraintelligente Maschine noch bessere Maschinen bauen; zweifellos würde es dann zu einer explosionsartigen Entwicklung der Intelligenz kommen, und die menschliche Intelligenz würde weit dahinter zurückbleiben. Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die der Mensch zu machen hat.

 

Besonders populär wurde der Begriff aber erst durch das Buch „The Singularity is near“ von Raymond Kurzweil 1998 (deutsche Übersetzung: „Menschheit 2.0“). Kurzweil legt das Datum der Singularität auf das Jahr 2045 fest. Nach seiner Abschätzung wird zu diesem Zeitpunkt die Rechenleistung der künstlichen Intelligenz die der gesamten Menschheit um den Faktor eine Milliarde übersteigen.

 

Mit der künstlichen Intelligenz (KI) versucht man die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen mit Hilfe von Computern nachzuahmen. Man unterscheidet zwischen schwacher und starker KI. Bei der schwachen KI geht es darum, konkrete Aufgaben zu bewältigen, die sich mit vorgegebenen Algorithmen bearbeiten lassen. Die starke KI geht darüber hinaus und sieht das menschliche Gehirn als eine Art Biocomputer an, dessen Fähigkeiten einschließlich des Bewusstseins und der Emotionen durch einen Computer vollständig nachvollzogen werden können. Die Position der starken KI findet heftigen Widerspruch vor allem aus dem Lager der Geisteswissenschaften. Durch die gewaltigen Fortschritte, sowohl im Bereich der Hardware als auch der Software, gewinnt aber mittlerweile die Einsicht an Boden, dass es keine geistige Fähigkeit des Menschen gibt, die längerfristig nicht mit der künstlichen Intelligenz nachvollzogen werden kann. Dies schließt auch Emotionen und die ästhetische Urteilskraft mit ein. In Anwendungsbereichen, bei denen es überwiegend um die Manipulation von Zahlen und großen Datenmengen geht, ist die KI schon heute dem Menschen weit überlegen. Ihr Einsatz in den Bereichen Verwaltung, Geldtransfer, Optimierung und Steuerung von Produktionsanlagen usw. trägt mittlerweile ganz erheblich zur Wirtschaftskraft der entsprechenden Volkswirtschaften bei. Im privaten Anwendungsbereich haben die Smartphones die Art unserer Kommunikation stark verändert.

 

Bewahrheitet sich die Machbarkeit der starken KI, so würde das auch eine endgültige Entmystifizierung des menschlichen Geistes nach sich ziehen. Bezüglich der Machbarkeit der starken KI wird sich vermutlich der Spruch bewahrheiten: „Alle sagten: das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht“

Weiterlesen

September 2, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Wissenschaft und Religion

Science_Religion

August 28, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Der Religionsgründer

Prophet

Juli 10, 2016 Posted by | Eigene Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Nietzsche

Nietzsche

Juli 6, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Richard Dawkins

Dawkins2

Juni 20, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Wohl bekomms!

Statue

Juni 10, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Islam

Islam_5

Juni 6, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Christliche Werte

Werte

Juni 5, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 2 Kommentare

Offener Brief an die DFG wegen des Skandals um Forschungsgelder für die katholische Theologie an der Uni Bochum

Offener Brief an den Vorstand der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Zur Kenntnisnahme weitergeleitet an den Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung und den Vorstand der gbs Köln.

.

.

Sehr geehrte Frau Horstmann,

Wie ich aus der Webseite der DFG entnommen habe, sind Sie für das Qualitätsmanagement im Bereich des Emmy Noether-Nachwuchsprogramms zuständig. Falls Sie sich für den vorgetragenen Fall nicht zuständig fühlen, bitte ich Sie um Weiterleitung meines Anliegens an die zuständige Person.

Ich war über einige Jahrzehnte am 1.Physikalischen Institut der Universität Köln als Wissenschaftler angestellt. In dieser Zeit war ich an mehreren Sonderforschungsbereichen aktiv beteiligt. Ich habe die Begutachtungsverfahren und die Mittelzuwendungen der DFG immer als ausgesprochen gerecht, demokratisch und wohlüberlegt empfunden. Insbesondere die Begutachtungen fanden auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau statt. Insgesamt bin ich der DFG außerordentlich dankbar für die mir und meinen Kollegen gewährte Unterstützung, ohne die ich den größten Teil meiner Forschungsarbeit nicht hätte durchführen können. Umso entsetzter war ich, als ich nun feststellen musste, dass die DFG seit Mai dieses Jahres ein Projekt an der Uni Bochum unterstützt, dass in keinerlei Hinsicht dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit gerecht wird. Insbesondere werden hier die Grundsätze der Neutralität und der Ergebnisoffenheit in eklatanter Weise verletzt.

Es geht um das im Rahmen des Emmy Noether-Nachwuchsprogramms genehmigte Projekt: „Theologie als Wissenschaft?! – Naturalismus und Wissenschaftstheorie als Herausforderungen katholischer Theologie“. Die Projektbeschreibung ist laut DFG (http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/295845819):

„Das Ziel der Nachwuchsgruppe besteht darin, die in der gegenwärtigen Debatte vonseiten des Naturalismus und der analytischen Wissenschaftstheorie vorgebrachten Einwände gegen die Wissenschaftlichkeit der katholischen Theologie zu strukturieren, zu evaluieren und, durch das Entwickeln einer allgemein anschlussfähigen Wissenschaftstheorie der katholischen Theologie, zurückzuweisen.“

Auf den ersten Blick scheint das ja noch einigermaßen sinnvoll zu sein. Bei genauerem Nachlesen stellt man jedoch fest, dass es hier nicht um eine ergebnisoffene Forschung gehen soll, sondern um die Zurückweisung von Einwänden gegen die Theologie. Sinn hätte ein solches Projekt nur dann gemacht, wenn es von einer neutralen Gruppe z.B. innerhalb der allgemeinen Philosophie durchgeführt worden wäre, wobei dann durchaus auch einige Theologen hätten beteiligt werden können. Aber so ist es eigentlich ein Skandal, denn hier wird sozusagen der Bock zum Gärtner gemacht. Davon abgesehen ist die Ausstattung mit 1,6 Millionen Euro und die Dauer von 5 Jahren ausgesprochen üppig. Jeder durchschnittlich begabte Philosoph bzw. Wissenschaftstheoretiker dürfte in der Lage sein, innerhalb einer Stunde zu beweisen, dass die Theologie keine Wissenschaft ist. Ich selbst habe genau zu diesem Thema erst vor wenigen Tagen einen Artikel beim Humanistischen Pressedienst (hpd) veröffentlicht:

 http://hpd.de/artikel/warum-theologie-keine-wissenschaft-13057

Alleine in diesem Artikel sind schon genügend Argumente zusammengetragen, die ausreichend beweisen, dass die Theologie keine Wissenschaft ist und eigentlich an den Universitäten nichts mehr zu suchen hat. Ein besonders treffender Kommentar (von Bernd Kammermeier) zu meinem Artikel war:

„Spätestens, wenn man begriffen hat, dass das Nibelungenlied ein fiktionaler Text ist, sollte man seine Suche nach dem Schatz der Nibelungen beenden. Wer trotzdem weitersucht, muss eine staatlich finanzierte Stelle innehaben und will diesen Vorteil bis zur Rente genießen.“

Für diejenigen, die meine Kompetenz als Physiker in bezug auf geisteswissenschaftliche Themen anzweifeln, sei hier noch auf einen Artikel von dem  promovierten Theologen Dr. Heinz-Werner Kubitza verwiesen, der mit ähnlichen Argumenten zum gleichen Urteil kommt:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/ist-theologie-eine-wissenschaft-lehre-unter-denkmalschutz/11588538.html

Hier ein kleiner Auszug aus seinem Artikel:

„Theologie kann auch deshalb nicht wissenschaftlich sein, weil sie konfessionell ist, und es eben keine evangelische oder katholische Wissenschaft geben kann. Sie ist auch deshalb keine Wissenschaft, weil in den Dogmatiken selbst freimütig zugegeben wird, dass wissenschaftsfremde Bedingungen (eigene Gläubigkeit, Bibel, Bekenntnisse) die Grundlagen bestimmen, und dass man ohne diese nicht Theologie treiben kann.“

In einem Artikel von domradio.de:

https://www.domradio.de/themen/glaube/2016-05-02/uni-bochum-erforscht-wissenschaftlichkeit-katholischer-theologie

wird der Antragsteller des Projekts Herr Göcke zitiert:

„Sollte sich zeigen, dass katholische Theologie keine Wissenschaft ist, muss laut Göcke auch die Rolle der Theologie an der Universität neu überdacht werden. Theologische Fakultäten samt ihrer Abschlüsse liefen dann Gefahr, aus dem universitären Kanon ausgeschlossen zu werden. Dagegen müsste im Fall einer positiven Bilanz geprüft werden, welche konfessionsgebundenen theologischen Fakultäten zusätzlich zu den bereits bestehenden Fakultäten an staatlichen Universitäten neu eröffnet werden sollten, erklärte der Theologe.“

Dem Interessenskonflikt, sich mittels eines „Forschungsprojekts“ sozusagen selbst überflüssig zu machen, oder das Gegenteil davon zu beweisen, würde allerdings jeder seriöse Wissenschaftler aus dem Wege gehen. Da das Ergebnis in der Projektbeschreibung quasi vorweggenommen ist und sogar eine Ausdehnung der theologischen Fakultäten avisiert wird, dürfte wohl unschwer zu prognostizieren sein, dass das Ergebnis positiv im Sinne von Herrn Göcke ausfallen wird, obwohl er ja anscheinend selbst an der Wissenschaftlichkeit der Theologie zweifelt. Darüber hinaus büßt die DFG mit der Genehmigung des Projekts an Glaubwürdigkeit ein und schadet sich damit in hohem Maße selber. Und gleichwohl auch dem Wissenschaftsbetrieb insgesamt, dem diese Mittel an anderer Stelle nicht zur Verfügung stehen.

Meine Fragen sind aus den genannten Gründen, ob und in welcher Form hier die übermächtige Lobby der katholischen Kirche ihre Hände im Spiel hatte und warum von Seiten der DFG niemanden aufgefallen ist, dass hier auf gröbste Weise die Prinzipien einer gerechten und verantwortlichen Mittelvergabe ausgehebelt wurden. Interessieren würde mich auch, wer die Gutachter waren.

Von Seiten der Giordano-Bruno-Stiftung und hier insbesondere von der Regionalgruppe Köln sowie dem Säkularen Netzwerk NRW (SNW) werden wir die Dinge weiter verfolgen und dafür Sorge tragen, dass die Öffentlichkeit informiert wird. Die gbs Regionalgruppe Köln hat bereits einen ersten Artikel zu dem Thema beim hpd veröffentlicht:

http://hpd.de/artikel/skandal-um-forschungsgelder-fuer-katholische-theologie-13075

.

.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Bernd Vowinkel

Mai 12, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 2 Kommentare

Ranga Yogeshwar

Ranga

Mai 5, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Die Gentechnik und der Transhumanismus

KÖLN. (hpd) Vom Standpunkt des Transhumanismus aus gesehen, ist der Alterungsprozess des menschlichen Körpers eine Erbkrankheit, die in Zukunft geheilt werden kann. Der Mensch ist das Ergebnis einer über Jahrmillionen abgelaufenen Evolution. Wesentlicher Bestandteil des Evolutionsprozesses ist die Selektion. Sie ist in der Regel ein ausgesprochen brutaler Prozess der mit extremem Leid verbunden ist. Die Naturwissenschaft ist nun mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir die zukünftige Weiterentwicklung des Menschen selbst in die Hand nehmen können. Sie wird uns in die Lage versetzen, das durch Krankheiten und Altern bedingte Leid zu reduzieren und die positiven Fähigkeiten des Menschen weiter zu optimieren. Während die Manipulation von Genen bis vor wenigen Jahren noch ein sehr aufwändiger Prozess war, hat sich dieser durch die Entwicklung der neuen CRISPR/Cas9-Technik nun drastisch vereinfacht.

 

weiterlesen:

http://hpd.de/artikel/gentechnik-und-transhumanismus-13012

April 23, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Die Taufe ist nichts anderes als reine Kindesmisshandlung!

Taufe

April 10, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Ratzinger über Gläubige

Gläubige

April 2, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | 3 Kommentare

Priester als Vorbild

Vorbild

März 14, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Das Kreuz

Kreuz2

März 11, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Wissenschaft

Science

Februar 6, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Gott

Gott4

Januar 31, 2016 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Gott

Gott_Mensch

Dezember 27, 2015 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

25. Dezember

Newton

Dezember 25, 2015 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Religion

Halluzinationen

Dezember 6, 2015 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

Kirchenrepublik Deutschland, Vortrag am 07.12.2015 in Köln

Kirchenlobby

November 30, 2015 Posted by | Aktuell, Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar