gbs Köln

Papst und Hitler Seit’ an Seit’

Anlässlich des Papstbesuchs in Berlin schritten Papst und Hitler Seit’ an Seit und Arm in Arm (dargestellt von den Künstlern Wolfram P. Kastner und Linus Heilig) vom Erzbischöflichen Ordinariat über den Bebel-Platz, Unter den Linden und durchs Brandenburger Tor zum Bundesreichstag.

Der Führer aller Katholiken segnete würdevoll und einseitig grinsend Denkende aber auch Gläubige, BerlinerInnen und Touristen, während der Führer aller Deutschen nur ab und an einen Arm von sich streckte und knurrte „Die Vorsehung hat uns zusammengeführt“. Gemeinsam gedachten beide des seit 1933 (also seit 78 Jahren) ohne Unterbrechung gültigen Staatsvertrags zwischen den zwei autoritären (und massenmörderischen) Regimen Vatikan und Nazi-Deutschland.

Nahezu ausnahmslos lachten, lächelten oder schmunzelten die gesegneten Passanten den beiden zu – nur   die jungen Wachhunde vor dem Hotel Adlon und einige Uniformierte wandten sich mit starren Minen ab. Ein Fahrgast der Berliner Verkehrsgesellschaft wagte es, hinter sicheren Scheiben seinen Stinkefinger zu zeigen. Auch er wurde vom Papst gesegnet.

Tausende von Besuchern und Bewohnern Berlins fotografierten und filmten die beiden Würden- und Irrsinnträger, denn nirgendwo gab es sonst Gelegenheit, dem BildZeitungsPapst so nahe zu kommen und ihn oder sich selbst mit ihm und seinem Führer am Arm abzulichten. Die Bildzeitung hatte auf einem 20 Meter hohen Plakat Herrn Ratzinger zu ihrem Papst aufgezogen, der dann auch von mehreren Tausend gepanzerten und mit Helm und Visier vor dem Denken bewahrten PolizistInnen abgeschirmt wurde und furchtbar ernsthaften Unsinn verkündigte.

Derweil zog ein Papst zum Anfassen mit seinem A.H. Begleiter durch Berlin und sorgte für Heiterkeit und tausendfache Zustimmungen, die dem Bildzeitungspapst kaum widerfahren: „Geil“, „Super“, „hey geil!“ „das ist das Beste“, „wow!“ oder „Mann is das geil“ und „das trifft’s“.

Lächelnd spendete der Führer aller Katholiken seinen Segen ohn’ Unterschied allen, die da forderten seinen sofortigen Heimgang, die Trennung von Kirche und Staat, die Entschädigung von Missbrauchten oder die strafrechtliche Verfolgung von katholischen Verbrechen.

Nur ein paar verwirrte Polizeibeamte störten die Harmonie und zwangen die beiden (ver)Führer in die Sicherheitscontainer vor dem Reichstag, nahmen ihr Personalien auf und drohten ihnen mit einer Verhaftung wegen des Zeigens von verbotenen Symbolen.

Einer der geistig Armen sprach von einer Unverschämtheit und ein anderer suchte die unsinnige Polizeiaktion damit zu rechtfertigen, dass er irgend welche nicht anwesenden Israeli erdachte, die sich als ebenso einfältig erweisen könnten wie er und nicht zu unterscheiden vermöchten zwischen einer Verherrlichung des ideologischen Irrsinn und der Kritik daran. Als der Papst einen Mit-Uniformen väterlich segnete, murmelte der widerspenstig, er wolle sein Sohn nicht sein. Offenbar ein Irrgläubiger.

Vor dem Brandenburger Tor kamen zwei uniformierte Einfältige herbeigeeilt und erteilten einen Platzverweis ohne Begründung. Am Potsdamer Platz ereignete sich ein weiterer peinlicher Zwischenfall: Papst und Hitler wurden von  fünf schildkrötenartig ausstaffierten Männern mit starren Gesichtern umringt, die von höherer Stelle Rat anforderten, ob die beiden Führer ohne Anfechtung weiter gehen dürften.

Der Papst segnete auch sie und erbat für sie eine bessere Ausbildung und die Einsicht, dass sie berufen seien, die Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu schützen anstatt sie einzuschränken und trug ihnen auf, sie sollten besser Nazis jagen als törichte Taten zu begehen.  In seiner Güte wird der Führer aller Katholiken wohl darauf verzichten, eine Feststellungsklage einzureichen, damit diese Polizeiaktionen als rechtswidrig verurteilt werden.

Unter dem Beifall von vielen Tausend Denkenden setzten beide Führer ihren Weg fort, anregend, irritierend und unterhaltsam.

(Carl Blauhorn)

 

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September 24, 2011 Posted by | Aktionen | | 2 Kommentare

Jetzt mitmachen: Aktion Großflächenplakate für die Hauptstadt!

Wenn Papst Benedikt XVI. im September Berlin besucht, soll er angemessen empfangen werden: Zu diesem Zweck hat die Kampagne „Kirchenaustrittsjahr.de“ Werbeflächen für Großplakate in der Hauptstadt gebucht. Das Bildmotiv des Plakats, das mit seiner satirischen Version der Arche Noah sicherlich für Aufregung sorgen wird, stammt von gbs-Beirat Jacques Tilly. Die Aktion wird unterstützt vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) dem Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg) und dem Alibri Verlag Aschaffenburg.

Weiteres dazu auf der Webseite des Kirchenaustrittsjahres:

http://www.kirchenaustrittsjahr.de/node/71

Juli 20, 2011 Posted by | Aktionen | | Hinterlasse einen Kommentar

Petitionsausschuss: Papstrede nicht Arbeit der Abgeordneten

GBS-Regionalgruppe München:

Wider Erwarten wurde die Minimalforderung der Petition 18431 nicht veröffentlicht. Als Begründung (PDF) wird angeführt:
„Es gehört nicht zu den verfassungsrechtlichen Aufgaben des Petitionsausschusses im Sinne Ihres Anliegens tätig zu werden“.

Der Petitionsausschuss bestätigte uns erfreulicherweise erneut darin, dass, entgegen Maßregelungen von Erzbischof Zollitsch, „für Abgeordnete keine Anwesenheitspflicht besteht“, korrigierte allerdings den Petenten nach Argumenten ringend, dass von abwesenden Abgeordneten „nicht ein Teil ihrer Diäten einbehalten wird, sondern ein Teil ihrer Kostenpauschale“. „Bundestagsabgeordnete seien lediglich verpflichtet an Arbeiten des Bundestages teilzunehmen (§13 Abs.2 GO-BT), nicht an sonstigen Veranstaltungen“.

Zwar werde der Papst laut dem Petitionsausschuss „keinen Gottesdienst abhalten, sondern aus Anlass des 50. Jahrestages der Römischen Verträge und der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft über weltpolitische Fragen sprechen, wodurch in keiner Weise infrage gestellt wird, dass unser Staat religiös und weltanschaulich neutral ist“. Allerdings erstaunt uns der Hinweis auf die Römischen Verträge, denn an diesen hat der Vatikan unseres Wissens nicht mitgewirkt.

weiterlesen im Originalartikel

Juli 16, 2011 Posted by | Aktionen | | 1 Kommentar

Der Berliner Appell

Die 56 Mrd. EUR, die die EU Jahr für Jahr aus Steuermitteln an Agrarbetriebe ausschüttet, können im 21. Jahrhundert nur noch damit gerechtfertigt werden, dass die Empfänger mit dem Geld höhere Umwelt- und Tierschutzstandards finanzieren als bisher üblich. Der Vorstoß von EU-Agrarkommissar Ciolos, die Direktzahlungen (ca. 33 Mrd. EUR jährlich) künftig an die Einhaltung höherer Umweltstandards zu knüpfen, ist deswegen zu begrüßen, sollte aber auch den Tierschutz einschließen. Professorinnen und Professoren aus ganz Deutschland fordern daher die Bundesregierung auf, sich im Gegensatz zu ihrer aktuellen Politik in Brüssel für die Umsetzung folgender Punkte einzusetzen:

 

weiterlesen:

http://berliner-appell.de/

Juli 3, 2011 Posted by | Aktionen | | 1 Kommentar

GOTTLOS GLÜCKLICH – das ultimative Resümee der Buskampagne kommt!

Mai 30, 2011 Posted by | Aktionen | | 1 Kommentar

Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung

Festakt in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt mit Peter Singer und Paola Cavalieri

Die italienische Philosophen Paola Cavalieri und der australische Philosoph Peter Singer erhalten den mit 10.000 Euro dotierten „Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung“. Ausgezeichnet werden sie für ihr engagiertes Eintreten für Tierrechte, insbesondere für die Initiierung des Great Ape Project (GAP), das Grundrechte nicht nur für Menschen, sondern auch für die Großen Menschenaffen (Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen, Bonobos) einfordert.

Neben Singer und Cavalieri sprechen auf dem Festakt der Primatologe Volker Sommer, der Psychologe und Tierrechtler Colin Goldner und der Philosoph Michael Schmidt-Salomon. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Ein entsprechendes Formular wird in Bälde auf der Website der Giordano-Bruno-Stiftung zur Verfügung gestellt.

Adresse: Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt
Adickesallee 1
DE-60322 Frankfurt/Main
Termin: Fr 03. Jun 2011, 19:30
Einlass ab 19:00 Uhr
Veranstalter: Giordano-Bruno-Stiftung
http://www.giordano-bruno-stiftung.de…
Eintritt: Eintritt frei/Anmeldung erforderlich

Mai 26, 2011 Posted by | Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

„Prügel-Nonne“ fordert Kirchen heraus

BERLIN/DÜSSELDORF. (hpd) Deutschlands bekanntester Karnevalswagenbauer, Jacques Tilly, steuert zur Demo der ehemaligen Heimkinder am 15. April in Berlin eine mobile Skulptur bei, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte: eine drei Meter hohe „Prügel-Nonne“, die in einer Hand ein Kruzifix, in der anderen einen Rohrstock schwingt.

„Das ergibt bestimmt ein großartiges Bild vor dem Brandenburger Tor!“, meint Tilly, der den Heimkinder-Protest gegen sexuellen Missbrauch und schwarze Pädagogik aktiv unterstützt.

„Die Grundidee für die Figur stammt von den Heimkindern selbst“, berichtet Tilly. „Offensichtlich haben die Nonnen in den Heimen nicht weniger schlimm gewütet als die Priester und Patres, auch wenn dies bislang in den Medien kaum thematisiert wurde.“ Daher stieß Tillys Entwurf der „Prügel-Nonne“ bei den ehemaligen Heimkindern auf begeisterte Zustimmung. Gemeinsam mit seiner Kreativpartnerin, der Düsseldorfer Bildhauerin Doris George, baute er die Skulptur in „liebevoller Handarbeit“.

Für Tilly und George ist die Arbeit an der „Prügel-Nonne“ Ehrensache. Sie stellen den Heimkindern für die Arbeit an der Skulptur keinen Cent in Rechnung, die Materialkosten übernimmt die Giordano Bruno Stiftung, die auch die Verbindung zwischen den Heimerziehungsopfern und den Düsseldorfer Pappmaschee-Künstlern hergestellt hatte. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir den Protest der ehemaligen Heimkinder unterstützen!“, sagt Tilly. „Es ist einfach unerträglich, was man ihnen über so viele Jahre hinweg angetan hat! Wir hoffen, dass unsere Prügel-Nonne dazu beitragen kann, noch größere Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. Denn nur unter starkem öffentlichen Druck werden sich die Vertreter von Staat und Kirchen den berechtigten Forderungen der ehemaligen Heimkinder stellen.“

Wie der Vorstandssprecher der Giordano Bruno Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, erklärte, wird Tillys „Prügel-Nonne“ wahrscheinlich nicht nur bei der Berliner Demo zum Einsatz kommen. Schmidt-Salomon schlug vor, die Figur regelmäßig am Rande kirchlicher Großereignisse einzusetzen, etwa beim Ökumenischen Kirchentag in München: „Die Nonne sollte die Kirchen liebevoll daran erinnern, endlich ihren Verpflichtungen gegenüber den missbrauchten und misshandelten Heimkindern und Internatszöglingen nachzukommen! Denn nicht nur der Staat, der seine Aufsichtspflichten verletzte, sondern auch die Kirchen, in deren Hand die Heimerziehung mehrheitlich lag, sind gefordert, angemessene Entschädigungszahlungen zu leisten! So lange dies nicht geschehen ist, sollte die Prügel-Nonne immer wieder in Erscheinung treten, um zu verhindern, dass der mühsam aufgedeckte Skandal der christlichen Heimerziehung wieder in Vergessenheit gerät…“

FL

März 30, 2010 Posted by | Aktionen | | 1 Kommentar

Respekt für den Prinz des Friedens

theprincespiece

Dezember 22, 2009 Posted by | Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

Offener Brief der gbs an den Bundespräsidenten

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

in Ihrem Grußwort zur Festveranstaltung „50 Jahre Institut für Neutestamentliche Textforschung“, sagten Sie, die Bibel sei das „wichtigste Buch“, das Sie kennen. Der „Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten“ (IBKA) nahm diesen Ausspruch zum Anlass, um die Bevölkerung dazu aufzurufen, Ihnen zur Weihnachtszeit Bücher zu schenken, in der Hoffnung, dies könnte vielleicht dazu beitragen, dass Sie Ihr Urteil revidieren. Wir hielten diesen Aufruf zunächst für einen nicht ganz Ernst gemeinten Scherz im freundlich-feindlichen Wettstreit der Weltanschauungen. Doch als wir Ihre Rede lasen, wurde uns klar, dass sich hinter diesem Scherz sehr wohl ein ernsthaftes Problem verbirgt, das einer grundsätzlichen Erörterung bedarf.

Dabei geht es uns nicht um Ihre persönlichen Buchpräferenzen, obwohl wir grundsätzlich die Meinung vertreten, dass unsere moderne Verfassung das wichtigste Buch des Bundespräsidenten sein sollte und nicht eine 2000 Jahre alte, weltanschauliche Schrift. Es geht uns auch nicht darum, dass Sie persönlich die Bibel als einen wichtigen Wegweiser betrachten, der Ihnen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens hilft, obgleich uns auch das angesichts der Fülle neuerer, wissenschaftlicher und philosophischer Literatur ein wenig irritiert. All dies hätte uns nicht dazu motiviert, auf Ihr Grußwort zu reagieren. Der Grund für unser Schreiben ist, dass Sie in Ihrer Rede empfehlen, Kindern die Bibel vorzulesen, weil dies angeblich ein „wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung“ sei.

An dieser Stelle müssen wir energisch widersprechen! Denn die Bibel hat auf Kinder vor allem eine desorientierende Wirkung. Denn sie vermittelt falsche Ansichten über die „Natur der Dinge“ (etwa bezüglich der Entstehung der Welt). Zudem enthält sie ethisch höchst problematische Anweisungen, die dem mittlerweile erreichten Stand unserer kulturellen Evolution nicht mehr entsprechen (beispielsweise die durchgängige Diskriminierung von ungläubigen, andersgläubigen oder homosexuellen Menschen in den Texten des Alten und Neuen Testaments).

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Dezember 17, 2009 Posted by | Aktionen | | Hinterlasse einen Kommentar

Demonstration gegen die Priesterherrschaft

Stop Theocracy
Athen, 02 August 2009

Am Sonntag, dem 02. August 2009, versammelten sich in einer menschenleeren Stadt ungefähr 200 Bürger, unter anderem angesehene Musiker, Regisseure, Schriftsteller und Verleger vor dem Neuen Museum Akropolis, einem Aufruf der Jugend, dem „Obersten Rat der Heidnischen Hellenen“ und der “ Gemeinde der Zivilisten “ folgend, um einen Anklageakt gegen den kürzlich stattgefundenen Fall grausamer Intervention der Theokraten der Griechisch Orthodoxen Kirche im kulturellen Leben zu erheben: der unverhüllten Zensur eines aufklärenden Videos des Regisseurs Kostas Gavras, welches die Zerstörung antiker Statuen durch Christen darstellt.

Zum Ende des  Protestes übergab man dem Repräsentanten des Museums eine Abstimmung mit ungefähr 120 Unterschriften, folgenden Inhalts:

VOTUM

An diesem Ort, der Wiege der Demokratie, verurteilen wir, die Nachkommen der Urheber, die sie verwirklicht haben, einstimmig:

1) jegliche Art von Zensur

2) jegliche Verdrehung geschichtlicher Tatsachen

3) jegliches zeitwidrige Eingreifen welches das kulturelle Erbe und die Kultur im Allgemeinen anficht

4) jegliche Form der Kirchenherrschaft in direkter oder indirekter Weise

UND WIR VERLANGEN UNMITTELBAR:

1. die Rehabililtation des Videos von Kostas Gavras

2. die Befolgung des Staatgrundgesetzes zur Protektion der Demokratie, der Meinungsfreiheit und der Rechtsgleicheit

3. die sofortige Trennung des Staates von der Kirche.

Der beeindruckenste Moment im Rahmen des Protestes war der, als viele Teilnehmende ihre Gesichter mit der Abbildung des als Kruzifix missbrauchten Kopfes der Göttin Aphrodite, der im Archäologischen Museum beherbergt wird, verdeckten.
Diese erschütternde Szene, welche zu Beginn eine geheimnisvolle Stille verursachte, verewigten zahlreiche Besucher des Museums mit ihren Fotoapparaten.

August 9, 2009 Posted by | Aktionen, Eigene Artikel, Videos | Hinterlasse einen Kommentar

Der Bus rollt durch NRW

Plakat_Buskampagne

 

Mai 26, 2009 Posted by | Aktionen, Veranstaltungen | Hinterlasse einen Kommentar

Erste eigene Veranstaltung

KÖLN. (hpd) „Humanismus statt Religion – Das Weltbild des Neuen Humanismus“. Ein Vortrag von Dr. Bernd Vowinkel am 15.05.2009 im „Allerweltshaus“ in Köln.

Mit diesem Abend gab die „Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung“ ihr Veranstaltungs-Debüt als Auftakt zu einer geplanten Vortragsreihe.
Dr. Bernd Vowinkel, Physiker am 1. Physikalischen Institut der Universität Köln, Mitglied der Regionalgruppe und durch und durch Wissenschaftler, setzte naturgemäß Schwerpunkte wie die Naturkonstanten, den nichtreduktionistischen Physikalismus, die Vereinigung der Gravitationskraft mit den anderen grundlegenden Kräften der Natur, referierte über hoch interessante Details zum Urknall, zum anthropischen Prinzip, zu künstlicher Intelligenz mitsamt einem kurzen Ausflug zum Transhumanismus und thematisierte, nicht zuletzt, natürlich die Evolution…

Weiterlesen im Original-Artikel…

Mai 20, 2009 Posted by | Aktionen, Eigene Veranstaltungen, Veranstaltungen, Vorträge | Hinterlasse einen Kommentar

Wie glaubwürdig ist die Kirche?

Mai 16, 2009 Posted by | Aktionen, Fernsehen, Videos | Hinterlasse einen Kommentar

Die Buskampagne live im Fernsehen

index

„Es gibt keinen Gott“ – mit solchen Werbesprüchen möchte Philipp Möller seine atheistische Überzeugung auf Bussen und Bahnen publizieren. Obwohl vielerorts christliche Sinnsprüche auf öffentlichen Verkehrsmitteln zu lesen sind, haben die Verkehrsbetriebe die atheistische Kampagne in allen deutschen Städten abgelehnt. Für Möller eine Ungerechtigkeit und ein Indiz dafür, wie weit der lange Arm der Kirchen reicht. Doch der 28jährige Lehrer gibt nicht auf, denn: „Nichtgläubige sollen sich in der Öffentlichkeit genauso repräsentiert sehen wie Kirchenmitglieder!“

im Nachtcafé auf SWR, Freitag 15. Mai, 22 Uhr

Mai 14, 2009 Posted by | Aktionen, Fernsehen, Presse | Hinterlasse einen Kommentar

Niederlage für Pro Reli beim Volksentscheid in Berlin

reli

kunst

Für Pro Reli hat es nicht gereicht. Nach Auszählung von 100 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten laut Landeswahlleiter Andreas Schmidt von Puskás 51,3 Prozent der Teilnehmer am Volksentscheid mit „Nein“ und damit gegen ein Wahlpflichtfach Religion. 48,5 Prozent stimmten mit „Ja“, 0,2 Prozent der Stimmen waren ungültig. Damit bleibt es beim bisherigen Berliner Modell, wonach der vor drei Jahren eingeführte Ethikunterricht Pflichtfach und Religionsunterricht ein freiwilliges Angebot ist.

April 26, 2009 Posted by | Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

Die Kirche hat Darwin nie akzeptiert

Die Journalistin Ariane Sherine rief die britische Buskampagne der Ungläubigen Anfang 2009 ins Leben. - Foto: AFP

Herr Schmidt-Salomon, Sie sind Vorstandssprecher der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung. Sie fordern, den Feiertag Christi Himmelfahrt umzubenennen in „Evolutionstag“. Was soll das bringen? Ist das maximale Provokation?

Im Grunde ist unsere Forderung doch etwas völlig Normales! Wir leben in einem Staat, in dem mindestens ein Drittel der Bevölkerung keine religiösen Werte vertritt. Die Feiertage sind aber noch immer durch religiöse Riten dominiert. Das muss verändert werden. Schließlich gibt es eine kulturelle Evolution – auch im Feiertagskalender. Viele Feiertage aus der Vergangenheit feiern wir aus guten Gründen nicht mehr. Und so sollte auch berücksichtigt werden, dass ein Drittel der Bevölkerung mittlerweile konfessionsfrei ist und in der Feiertagsgesetzgebung berücksichtigt werden sollte. Im Darwinjahr hat es sich angeboten, den Evolutionstag zu fordern – auch deshalb, weil wir meinen, dass die weltanschaulichen Konsequenzen der Evolutionstheorie nicht hinreichend beachtet werden.

Und die wären?

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April 7, 2009 Posted by | Aktionen, Interviews | Hinterlasse einen Kommentar

Buskampagne.de

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Bus Kampagne

Buskampagne.de

BERLIN. (hpd) In nur vier Tagen hat die „Säkulare Buskampagne“ in Deutschland ihr erstes Spendenziel überschritten. Die ausgezählten Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

Früh am Freitag den 13. März wurde das erste Spendenziel der „Buskampagne“ (19.500 Euro) erreicht und überschritten. Bis 12 Uhr am Freitag waren 897 Einzelspenden mit einem Gesamtaufkommen von 20.336 Euro eingegangen.

Berücksichtigt man für eine Durchschnittberechnung weder die beiden höchsten Spenden (1.000 und 388 Euro) noch die beiden niedrigsten Spenden (1,-) so ergibt sich eine durchschnittliche Spende von rund 20 Euro. Diese Vielzahl ist es, die bemerkenswert ist.

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März 15, 2009 Posted by | Aktionen | Hinterlasse einen Kommentar

Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!

Kampagne zur Änderung der Feiertagsgesetzgebung

Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor 150 Jahren erschien sein Buch „Über die Entstehung der Arten“, das den Beginn der modernen Evolutionstheorie markiert. Diese mittlerweile durch unzählige Fakten gestützte Theorie hat unser Weltbild revolutioniert. Letztlich sind wir erst seit der Formulierung der Evolutionstheorie in der Lage, uns in dieser Welt zu verorten. Darwins Erkenntnisse helfen uns zu verstehen, wer wir sind und woher wir stammen.

Das Darwin-Jahr 2009 bietet einen hervorragenden Anlass, um den enormen Erkenntnisgewinn, der mit der Entwicklung der Evolutionstheorie verbunden war und ist, in stärkerem Maße gesellschaftlich zu verankern. Eine Möglichkeit hierfür ist die Einrichtung eines offiziellen Feiertags, an dem wir der Tatsache gedenken, dass wir allesamt „Kinder der Evolution“ sind – hervorgegangen aus einem ziellosen, immer wieder von Massenaussterben begleiteten und doch ununterbrochenen Staffellauf des Lebens, der von den ersten einzelligen Organismen der Urerde bis zu uns führte.

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Februar 26, 2009 Posted by | Aktionen, Film, Videos | Hinterlasse einen Kommentar