gbs Köln

Der nackte Luther: Kunstaktion zum Evangelischen Kirchentag entblößt die dunklen Seiten des Reformators

Einen Tag vor Beginn des Evangelischen Kirchentags 2017 hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) am Dienstagmittag ihre Kunstaktion „Die nackte Wahrheit über Martin Luther“ in Berlin vorgestellt. Die über vier Meter hohe Skulptur zeigt eine nackte Lutherfigur mit geöffnetem Mantel. Auf der Innenseite des Mantels prangt ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers: „Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt“. Auf der Rückseite sind die judenfeindlichen Ratschläge des Reformators, u.a. Niederbrennen der Synagogen, Zwangsenteignung und Zwangsarbeit für Juden, zu lesen. Die mobile Skulptur „Der nackte Luther“ wird in den kommenden Tagen den Kirchentag in Berlin, Leipzig und Wittenberg begleiten und auf die dunklen Seiten des Reformators hinweisen, über die allzu oft der Mantel des Schweigens gelegt wird.

 

weiterlesen:

https://hpd.de/artikel/nackte-luther-14446

 

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Mai 23, 2017 - Posted by | Aktuell |

5 Kommentare »

  1. Strafanzeige
    wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM)
    und
    wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM
    gegen
    Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Basel

    https://schariagegner.wordpress.com/2017/05/31/werbung-fuer-fgm-auf-dem-kirchentag/

    __

    __

    Kommentar von FGM gutheißen = Strafanzeige kassieren • Die Amputationsambitionen der gottesfürchtigen Frau Aus der Au | Juni 1, 2017

  2. #Kommentar von FGM gutheißen = Strafanzeige kassieren • Die Amputationsambitionen der gottesfürchtigen Frau Aus der Au

    Die packende, den Sachverhalt treffende Karikatur stammt vom Blog Demystifikation, wo man zur neuen kirchlichen FGM-Begeisterung anmerkt:

    „Es gibt also keine Toleranz, wenn es um die Verletzung der Menschenrechte geht, außer es handelt sich um Moslems. Dann öffnen wir die Türe für die Genitalverstümmelung, wie wir es schon bei Jungs getan haben? (…) Ist es am Ende nur verschrobener Glaubenswahn? Eine Demonstration, wie man durch die Berufung auf das Irrationale noch die bizarrsten Ideen rechtfertigen kann?“

    https://demystifikation.wordpress.com/2017/05/31/aus-der-aus-amputationsambitionen/

    Kommentar von Juanita | Juni 3, 2017

  3. Das Luther einer der übelsten geistigen Brandstifter seiner Zeit war, ist hinlänglich belegt.
    Es wäre auch nur eine Fußnote in der Geschichte, wenn seine menschenverachtenden und vom christlichen Fundamentalismus geprägten Anweisungen nicht diese verheerenden Auswirkungen gehabt hätten.
    Im Verdrängen von belastenden Tatbeständen sind der Klerus und seine Vasallen in der Gesellschaft meisterlich.
    Einem Volksverhetzer seines Schlages noch im 21. Jahrhundert mit einer Jubeldekade zu gedenken und zu ehren ist eine Verhöhnung aller Millionen Opfer, die infolge seines Religionwahns ihr Leben lassen mussten.
    Was für ein geharnischter Unsinn seit Jahrunderten von Jahren den Menschen mit der ganzen
    `Heiligen Schrift` des Alten und Neuen Testaments von der Kirche eingetrichtert wird, erschliesst sich,wenn ich die mir vorliegende
    Bibel – Übersetzung des Dr. Martin Luther von 1907 aufmerksam studiere.
    Hier ist noch nichts mit dem Rotstift redigiert worden. Das Original eben!
    Wer aber darin heute inhaltlich eine verbindliche christliche Ethik erkennt und interpretiert, denen ist ein hoher Grad an Grenzdebilität nicht abzusprechen.
    Für mich nur `eine` Parallele zur vermeintlichen Geschichtsklitterung in einigen bundesdeutschen Kasernen, betreff ihrer Namensnennung nach Offizieren der deutschen Wehrmacht, oder der Verbleib des Namens Adolf Hitlers in den Ehrenbüchern von Städten in der Bundesrepublik Deutschland bis weit in die neunziger Jahre.
    Wer mit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit und demokratische Errungenschaften so oberflächlich umgeht, darf sich nicht wundern, dass der braune Geist im Bündnis mit religiösem Fundamentalismus Chancen für eine Auferstehung wittert.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Juni 6, 2017

  4. #Juanita

    Einige Minderheiten im Islam rechtfertigen die Genitalbeschneidung unter Berufung auf einige wenige Hadithe. Hierbei handelt es sich allerdings oft um eine bestimmte Eingriffsform, die sogenannte „leichte Beschneidung“ (arabisch الخفاض القليل, DMG al-ḫifāḍ al-qalīl). Bei dieser Beschneidungsart findet nur ein leichtes Entfernen des äußerlich sichtbaren Teils der Klitorisvorhaut statt. Wenige andere Gelehrte rechtfertigten als chafd / خفض / ḫafḍ oder chifad / خفاض / ḫifāḍ allerdings auch die Teilamputation der Klitoris oder sogar die Klitoridektomie.

    Alle vier sunnitischen Rechtsschulen (Madhhab) befürworten die Beschneidung von Frauen. Die Schafiiten erklären sie explizit zur religiösen Pflicht. In den Ländern des Nahen Ostens und Ostafrikas, in denen die schafiitische Rechtsschule dominiert, ist die Beschneidung deshalb auch allgemein verbreitet. Auch einer überlieferten hanbalitischen Position zufolge ist die Beschneidung bei Frauen religiöse Pflicht. Für die Malikiten ist die Beschneidung Prophetentradition (sunna) und damit empfehlenswert, für die Hanafiten wie auch für manche Hanbaliten ist sie ehrenhaft (makruma).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Vorkommen_im_Islam

    Kirchentag 2017 und FGM, weibliche Genitalverstümmelung

    Bei einer Podiumsdiskussion des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentags im Festsaal des Roten Rathauses (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) am 27. Mai 2017 warb Aus der Au sinngemäß dafür, die Beschneidung des Geschlechtsorgans eines muslimischen Mädchens zu tolerieren und diese FGM besser durch einen ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen als durch einen Laien im Hinterhof; Zitat Christliches Medienmagazin pro:

    Für Menschen, die die Menschenrechte verletzen, dürfe es keine Toleranz geben, sagte Aus der Au. Doch in der konkreten Begegnung etwa mit Muslimen gebe es in der Hinsicht nicht nur schwarz und weiß. Wenn beispielsweise eine Muslima hierzulande mit ihrer Tochter zum Frauenarzt komme, um aus religiöser Tradition heraus deren Schamlippen zu beschneiden, sei das gegen die Menschenrechte. Doch weigerte sich der Arzt, das zu tun, würden sie möglicherweise zu einem „Kurpfuscher“ gehen, der die Gesundheit der jungen Frau gefährde. Deshalb könnte der Arzt den Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung vornehmen und dann gemeinsam mit Betroffenen etwas gegen diese religiöse Praxis unternehmen.

    (pro Christliches Medienmagazin 28.05.2017 Kirchentag)

    Aus der Aus Amputationsambitionen | Demystifikation

    https://demystifikation.wordpress.com/2017/05/31/aus-der-aus-amputationsambitionen/

    Strafanzeige wegen Billigung bzw. Bewerbung der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) und wegen Aufruf an Ärzte zur Durchführung der FGM gegen Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Frauenfeld (TG), Schweiz

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/05/31/470/

    Ergänzung zu der von mir mitgezeichneten Strafanzeige vom 31.05.2017 gegen die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg im Jahr des 500. Reformationsjubiläums 2017, Frau Prof. Dr. Christina Aus der Au Heymann

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/06/14/471/

    Kommentar von Traoré Griot | Juni 16, 2017

  5. Ergänzung zu der […] Strafanzeige vom 31.05.2017 gegen die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg im Jahr des 500. Reformationsjubiläums 2017, Frau Prof. Dr. Christina Aus der Au Heymann

    Die Theologin rief am 27. Mai 2017 während der Podiumsdiskussion (Offene Gesellschaft – Wo sind die Grenzen der Toleranz) zumindest Gynäkologen öffentlich auf, weibliche Genitalverstümmelung der WHO Klassifikation FGM Typ II [untergliedert in IIa, IIb u. IIc] bzw. Typ IV zu akzeptieren und auf Elternwunsch durchzuführen.

    Aus der Au äußerte sinngemäß: Wenn eine Muslima einen Frauenarzt mit dem Wunsch aufsuche, die Schamlippen ihrer Tochter aus religiöser Tradition beschneiden zu lassen, könne der Arzt diesen medizinisch nicht erforderlichen Eingriff gegen seine eigentliche Überzeugung durchführen. Er schütze damit das Kind, weil er verhindere, dass die Mutter, wenn er die Mutilation ablehne, das Mädchen eventuell zu einem Scharlatan bringt, der dann die Gesundheit „der jungen Frau“ von in der Regel vier bis elf Jahren durch mangelhaftes humanmedizinisches und pharmazeutisches Wissen und chirurgisches Unvermögen schwer schädigt, mögliche Komplikationen nicht erkennt, nicht fachgerecht behandelt oder gar den Tod der minderjährigen Patientin zu verantworten hat. […]

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/06/14/471/

    Kommentar von Trotz Kirchentag: Null-Toleranz zur FGM | Juni 19, 2017


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