gbs Köln

Martin Luther: Volksheld – Antisemit – Hassprediger

Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die „Luther-Dekade“ auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen „Thesenanschlags“ soll sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Doch war Martin Luther ein Mann, den man feiern sollte? Nein, sagt die Giordano-Bruno-Stiftung, die in ihrer heute veröffentlichten kritischen Luther-Broschüre aufzeigt, dass der Reformator einer der „wirkmächtigsten Vertreter des Judenhasses von Golgatha bis Auschwitz“ war.

 

weiterlesen:

https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/luther-hassprediger

 

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Mai 3, 2017 - Posted by | Bücher |

3 Kommentare »

  1. Haben wir uns in den letzten paar tausend Jahren wirklich weiterentwickelt ? Klar haben wir heute Smartphones und andere hochentwickelte Technik . Aber genau betrachtet, könnte man sagen, dass fast alles was der Mensch entwickelte, letztlich destruktive Auswirkungen hatte. Natürlich ist es nicht einfach die längerfristigen negativen Gefahren, einer technologischen Errungenschaft im voraus zu Erkennen, denn kausales Denken war noch nie menschliche Stärke. Ignoranz dagegen scheint einer unserer Stärken ( wir schnell schwäche ) zu sein. Unsere hochgejubelte Intelligenz ist mit nichts anderem Beschäftigt als am Ast zu sägen auf dem wir sitzen. Unsere besten Ingenieure arbeiten für die Waffenindustrie , zig Billionen Dollar werden jährlich investiert um uns gegenseitig Abzuschlachten, Landschaften werden zu betoniert und vernichtet. Aber einer der bösartigsten Entwicklungen , aus meiner Perspektive, war das Antibiotikum. Denn nur diesen wissenschaftlichen Quantensprung, konnten wir uns so extrem vervielfältigen. Die daraus resultierende Bevölkerungsexplosion wird uns Tieren (denn was ist schon der Mensch…) und alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten, früher oder etwas später ins Chaos stürzen lassen.
    Habe starke Zweifel das wir an unserer prekären Situation noch etwas ändern können. Arroganz und Ignoranz bestimmen unser Denken und Handeln. Mit diesen negativen Attributen ausgestattet, vernichten wir nicht nur unsere Lebensgrundlage. Könnte es vielleicht sein, das sich der Mensch in seiner explosionsartigen Ausbreitung, zu einer
    art irdisches Ungeziefer entwickelt hat ? Aus kosmischer Sicht könnte man beim Menschen, ohne Zweifel, parasitäre
    Verhaltensmuster erkennen !
    Alter Witz von Carl Sagan; Treffen sich zwei Planeten , fragt der eine; na wie geht’s ? nicht gut , war die Antwort,
    ich hab Mensch, jammerte der gefragte. Antwort, ach, hatte ich auch schon, mach dir nichts draus , das geht schnell vorüber !
    Eine andere Aussage von C. Sagan, Der Dinosaurier besiedelte die Erde 7 galaktische Jahre
    ( 1 galakt. J.- 225000 Erdenjahre) der Mensch dagegen erst 10 galaktische Minuten und er würde die elfte minute nicht erleben.
    Ohne Zweifel, technologisch haben wir uns extrem Entwickelt. Aber sind wir wirklich auch intelligenter geworden?
    Waren Menschen wie Pythagoras, Sokrates, Leonardo da Vinci, Giordano Bruno, Keppler etc. dümmer als unsere heutigen Wissenschaftler ? Sicher nicht !!! Der einzige Unterschied war, der etwas eingeschränktere Erkenntnishorizont, da bekannter weise ja Wissen auf Wissen aufbaut. Sie waren schlicht die Vorreiter unseres heutigen Wissens und die Elite ihrer Zeit .
    Aber Bewusstseinsmäßig haben wir uns kaum weiter Entwickelt. In uns lauert nach wie vor das Raubtier, mehr oder weniger gezähmt durch menschen gemachte Gesetze, Moral und Ethik. Alle anderen Lebensformen sind reine Verfügungsmasse und stehen natürlich nicht unter dem Schutz dieser allein für den Menschen gemachten Gesetze.
    Religionen und viele unserer Philosophen vermitteln uns auch heute noch ein klares anthropozentrisches Weltbild. Nur aus solch einer abstrusen Perspektive können den Anspruch erheben, Krönung einer ,nur für den Menschen gemachte Schöpfung zu sein .

    Wir sollten Bescheidenheit zu menschlichen Tugend erklären. Denn wir werden sie in naher Zukunft bitter nötig haben, um weiter aufrecht durchs Leben gehen zu können.

    Kommentar von Michael Tinbergen | Mai 19, 2017

  2. SORRY; dieser Kommentar sollte bei Carl Sagan stehen.

    Kommentar von Michael Tinbergen | Mai 19, 2017

  3. Berichtigung: 1 galaktisches Jahr – 237 Millionen Jahre

    Kommentar von Michael Tinbergen | Mai 21, 2017


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