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Papst Franziskus: Lieber Atheist sein als ein heuchlerischer Katholik

Manche Mitglieder der katholischen Kirche führten ein scheinheiliges Doppelleben, kritisiert der Pontifex. Sein Beispiel: ein Unternehmenschef.

Papst Franziskus hält sich bekannterweise selten zurück mit seiner persönlichen Meinung. Seine Äußerungen sind häufig von Emotionen getrieben, spontan – und durchaus angriffslustig. Deutlich wurde das einmal mehr an diesem Morgen bei seiner Ansprache in der täglichen Messe: Es sei besser, ein Atheist zu sein als ein heuchlerischer Katholik, befand das Kirchenoberhaupt.

weiterlesen:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/vatikan-papst-franziskus-lieber-atheist-sein-als-ein-heuchlerischer-katholik-1.3393582

 

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Februar 25, 2017 - Posted by | Presse |

2 Kommentare »

  1. Religion und Kirche haben über Jahrhunderte alle Bereiche der Menschheitsgeschichte wesentlich beeinflusst, ja dominiert. Am Leben erhalten und prosperieren konnten sie durch eine, aus heutiger Sicht, simple aber dennoch geniale Strategie: Den Menschen mittels einer nicht zu hinterfragenden `Heiligen Schrift` Ängste einreden, ihn als Sünder deklarieren und zugleich irrationale Hoffnungen wecken, für alle Ungerechtigkeiten des schnöden Erdendaseins im Himmel belohnt zu werden.
    Wer das Wort Gottes und seiner Vertreter auf Erden in Zweifel stellte, den konnten die angedrohten Höllenstrafen schon zu Lebzeiten treffen. In Sachen Sadismus und Folter waren die Gottesmänner auch sehr erfinderisch und nicht kleinlich.
    Alles im Namen ihres Gottes der Nächstenliebe. Die Glaubensdoktrin machte den Menschen zu Opfern und willenlosen Werkzeugen der Obrigkeit. Was blieb den Entrechteten, Erniedrigten und Ausgebeuteten?
    Sie gehorchten untertänigst, was der Pfaffe ihnen von der Kanzel predigte.
    Heute hat die Doktrin der Kirche Blessuren bekommen.
    Auf der Grundlage einer weltlich – humanistischen Ethik und säkularen Vernunft haben viele Menschen sich für ein selbstbestimmtes Leben entschieden und festgestellt, dass sie Religion und Kirche im Grunde genommen gar nicht brauchen, um ein erfülltes Dasein zu führen.
    Das Mem des `Ach so guten Christenmenschen` geistert jedoch immer noch in den antiquierten Köpfen einiger Mitbürger.
    Warum gehen sie dann wie eh und je im besten Zwirn zum Gottesdienst? Obgleich ihr Bildungshorizont,oft mit wissenschaftlich- technischem Backround andere Erkenntnisse freigesetzt hat?
    Nun,Bigotterie hat m.E. mehrere Spielvarianten:
    Bei den anderen Gemeindegliedern soll die eigene Person in ein positives Licht gesetzt werden.
    `Es gehört zur Familientradition, den Gottesdienst am Sonntag zu besuchen!
    Das vermittelt den anderen doch überzeugend ein christlich – rechtschaffendes Bild von mir`!
    Mit frommen Gesängen und aufgesetzter Demutshaltung und ein paar Silberlinge für die Kollekte bekommt auch das Gewissen ein paar Streicheleinheiten!
    Diese Eigenschaft der Heuchelei und Doppelbödigkeit ist nicht nur den Katholen eigen. Dafür bedarf es auch nicht des Beispiels eines, vom Papst zitierten Unternehmers.
    Der Unternehmer ist nur ein Rädchen im kapitalistischen System,dass überleben will. Das ist auch sein gutes Recht.
    Auch wenn es ihn mittlerweile mächtig stört, dass der Klerus mit seinen Steuergeldern Kasse macht und gesetzeskonform mit dem Staat aufs engste finanziell, wirtschaftlich, ideologisch und medienpolitisch verflochten ist.
    Da mag die Meinung des Pontifex zwar sehr aufrüttelnd und mahnend wirken.
    Die Sicherung der eigenen Existenz, des Wohlstands, ihres Milliardenvermögens mitsamt ihres unermesslichen (geraubten und erpressten) Gold und Kunstschätzen bleibt von diesen scheinbaren Kritiken völlig unberührt.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Februar 28, 2017

  2. Ich könnte fast eine gewisse Sympathie für diesen Papst, entwickeln, wenn ich nicht wüsste, das er das Oberhaupt einer abstrusen, Menschenverachtenden Ideologie ist.
    Auch ist schwer nachvollziehbar, das es Menschen gibt; die wirklich Glauben , die Stellvertreter eines imaginären Gottes zu sein. Das ist aus meiner Perspektive krank (!!) und müsste eigentlich psychiatrisch behandelt werden. Ich plädiere also für Weltweite massenhafte Einweisung dieser Hypokriten in die “ Heilanstalten der Welt.
    Aber ich bin mir sehr wohl bewusst das sich wohl keine Mehrheit finden würde um diesen, aus meiner Perspektive,
    so tollen Vorschlag, Realität werden zu lassen.

    Kommentar von Michael Tinbergen | März 6, 2017


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