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Schusswaffen und Sprengstoff? Ein Leipziger Stadtbeamter macht den Religionswächter

Vielleicht sollte man nicht in Rom anfangen oder München, Staat und Kirche zu trennen, sondern in Leipzig. Es ist das Leipziger Rathaus, wo augenscheinlich die Trennlinien nicht mehr existieren. Im Umgang mit dem protestierenden Moses hat sich Leipzigs Ordnungsamt am Wochenende jedenfalls gründlich blamiert. Davon berichten die Akteure der Giordano-Bruno-Stiftung.

Es ist gut möglich, dass einige Amtsdiener mittlerweile schon die Panik bekommen, wenn sich bekennende Atheisten auch als solche zu Wort melden und nicht einfach die Klappe halten, wenn Kirchen gefördert und gefeiert werden.

Und die Giordano-Bruno-Stiftung tut es vehement. Dass sie mit ihrer Kunstinstallation „Das 11. Gebot“ zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig aufkreuzen durfte und dabei ganz durch das Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt war – durch das auf Religionsfreiheit übrigens auch – hat nicht nur das Oberverwaltungsgericht festgestellt. Auch die Veranstalter des Katholikentages haben es am Wochenende zumindest zeitweise akzeptiert.

Aber irgendwann glaubte dann doch ein Mitarbeiter des Leipziger Ordnungsamtes, in diesem klaren Protest einen verkappten Terrorismus sehen zu müssen.

 

 

weiterlesen:

http://www.l-iz.de/politik/engagement/2016/05/schusswaffen-und-sprengstoff-ein-leipziger-stadtbeamter-macht-den-religionswaechter-139690.

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Mai 31, 2016 - Posted by | Presse |

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