gbs Köln

Schluss mit der Diffamierung von Atheisten!

Menschen, die an keinen Gott glauben, werden immer wieder öffentlich diffamiert, ihnen wird ein Defizit an Moral und Werten unterstellt. Neuerdings ist es schick, Fremdenfeindlichkeit mit Mangel an christlichem Glauben zu begründen. Das ist infam.

Kommentar : Schluss mit der Diffamierung von Atheisten! | Meinung – Berliner Zeitung – Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kommentar–schluss-mit-der-diffamierung-von-atheisten-,10808020,33000464.html#plx185031038

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Dezember 31, 2015 - Posted by | Presse |

4 Kommentare »

  1. Das ist schon ein merkwürdiger Beitrag, obwohl ich ihn grundsätzlich gut finde. Dem Humanistischen Verband vorzuhalten, dass er als Stimme nicht wahrgenommen würde. Ja, wie denn, wenn weder Rundfunk noch Fernsehen, noch die Berliner Tageszeitungen darüber berichten trotz vielfältiger Informationsangebote. Die Arbeit dieses Verbandes (und vergleichbarer) wird von den Medien systematisch totgeschwiegen, wahrscheinlich, weil man sich das Wohlwollen christlich-religiöser Kreise (und deren Anzeigen) nicht verscherzen will.

    Der Humanistische Verband in Berlin mit rund 1.000 hauptamtlichen und über 750 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist Träger von über 60 sozialen, kulturellen und pädagogischen Projekten und Einrichtungen. Zu den bekanntesten Einrichtungen und Projekten des HVD Berlin-Brandenburg gehören die Bundeszentralstelle Patientenverfügung, der an über 300 Berliner und an 26 Brandenburger Schulen angebotene Lebenskunde-Unterricht, an dem mehr als 50.000 Schüler teilnehmen, er betreibt 23 Kitas, Hospize und vieles andere mehr. Ist das alles nicht berichtenswert?

    Ich selbst wollte kurz vor Weihnachten eine Anzeige für die Online-Ausgabe der Berliner Zeitung aufgeben. Der Eingang meiner Anzeige wurde bestätigt und Rückmeldung angekündigt. Trotz Nachfragens kam danach keinerlei Reaktion mehr. Der Grund dürfte – wie ich schon öfters erleben musste – der Titel des zu bewerbenden religionskritischen Buches sein: Warum ich kein Christ sein will – Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung (Marburg, 2015, 6. Auflage). Ist der Reaktion eigentlich bewusst, dass Zweidrittel der Berliner nicht kirchlich gebunden sind? Christen bilden eine absolute Minderheit in dieser Stadt!

    Anmerkung: Diesen Kommentar wollte ich unter den Artikel »Schluss mit der Diffamierung von Atheisten!« eingeben. Die Veröffentlichung dieses meines Kommentars wurde ebenfalls abgelehnt. Die im dritten Absatz erwähnte Nichtannahme meiner Anzeige entspricht den Tatsachen.

    Kommentar von uwelehnert | Dezember 31, 2015

  2. Es gab ein paar erfreuliche Medienberichte zum Thema, vielleicht kommt hier etwas ins Rollen.

    Es stimmt: Wir Atheisten/Humanisten müssen unsere öffentlichen Interessen deutlich stärker wahrnehmen. Das ist leider nicht so einfach, da wir uns eher darüber definieren, was wir nicht sind: zaubergläubig.

    Kommentar von manglaubtesnicht | Dezember 31, 2015

  3. Uwe: Du hast meinen Respekt für eure gute und wichtige Arbeit.

    Kommentar von manglaubtesnicht | Dezember 31, 2015

  4. Das Attentat von Manchaster zeigt wieder einmal mehr deutlich, wie fatal sich Religion auswirken kann ! Wichtig ist, insbesondere in den islamisch geprägten Staaten Bestrebungen zu unterstützen, sich von diesem destruktiven Glauben freizumachen. Religion und Glaube ist vergleichbar mit einem Virus, der leider immer noch sehr weit verbreitet ist.

    Macht Euch davon frei !!!!!!!

    Kommentar von Uli | Mai 25, 2017


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