gbs Köln

Streit um Film-Vorführung soll vor das Verfassungsgericht

36 Jahre nach der Kino-Premiere ist „Das Leben des Brian“ erstmals vor dem Kadi gelandet. Das Amtsgericht verhandelte am Montag über ein Bußgeldverfahren gegen Martin Budich (65). Der Bochumer wurde „wunschgemäß“ verurteilt – und sieht sich seinem Ziel näher, das NRW-Feiertagsgesetz zu Fall zu bringen.

Seit 2013 zeigt die Initiative „Religionsfrei im Revier“ am Karfreitag die Monty-Python-Komödie aus dem Jahr 1979. Das ist illegal. Denn „Brian“ zählt zu den Filmen, die an dem stillen Feiertag nicht öffentlich aufgeführt werden dürfen. So sieht es das Feiertagsgesetz des Landes vor.

Vor zwei Jahren stellte die Stadt das Bußgeldverfahren ein. Für die Neuauflage  2014 im Sozialen Zentrum an der Joseph(!)straße indes wird Organisator Martin Budich zur Kasse gebeten: 300 Euro fordert das Rechtsamt. Der Rentner (Berufsangabe: „Bürgerrechtler“) legte mit Anwalt Erich Eisel Widerspruch ein. Ihre Mission: Mit der Bibel-Satire den Rechtsweg so weit wie möglich auszuschöpfen und das NRW-Feiertagsgesetz mit „seinem Mief der 50er Jahre“ (Eisel) vom Bundesverfassungsgericht prüfen zu lassen.

 

 

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https://www.derwesten.de/staedte/bochum/streit-um-film-vorfuehrung-soll-vor-das-verfassungsgericht-id11380752.html

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Dezember 14, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Publizist Frank A. Meyer: «Religion ist immer Männermacht»

Der Ringier-Publizist warnte vor dem Islam, als sich noch niemand für dieses Thema interessierte. Er findet: Wer hierher kommt, muss sich anpassen – nicht umgekehrt. Für ihn ist klar: Jeder, der hierher kommt, wird die Kraft der Freiheit entdecken.

von Christian Dorer und Michael Wanner

Frank A. Meyer lebt seit Jahren in Berlin. Von dort aus schreibt er seine wöchentliche Kolumne, oft über den Islam und seine Gefahren für unsere Gesellschaft. Trotz Wohnort Berlin hat Meyer nach wie vor ein Büro in der Chefetage des Ringier-Pressehauses im Seefeld Zürich. Zum Gespräch empfängt er in der Lounge im sechsten Stock.

Herr Meyer, mehr als 300 Ihrer Kolumnen der vergangenen Jahrzehnte beschäftigen sich mit dem Islam. Warum treibt Sie dieses Thema derart um?

Frank A. Meyer: Weil mich die Freiheit beschäftigt. Die Freiheit und ihre Gefährdung – durch wen oder was auch immer. Der Islam ist heute eine der grossen Antithesen zur Freiheit: eine religiös überhöhte Ideologie der Unfreiheit.

Sind Sie islamfeindlich?

Die Schweizer Verfassung und das deutsche Grundgesetz sind islamfeindlich. Umgekehrt ist der Islam feindlich gegenüber den demokratischen Verfassungen Europas. Natürlich trifft das nicht nur auf den Islam zu. Das traf auch mal auf christliche Ideologien zu. Der Katholizismus vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den 1960er-Jahren beispielsweise war nicht vereinbar mit Menschenrechten und Freiheiten eines liberalen Staates. Bis heute hat die katholische Kirche Mühe mit der Gleichberechtigung der Frauen.

 

 

 

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http://www.aargauerzeitung.ch/kultur/buch-buehne-kunst/artikel-129811707

Dezember 14, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

„Wirtschaftsunternehmen mit religiösem Etikett“

Die christlichen Kirchen in Deutschland erzielen mehr Umsatz als die Automobilindustrie. Ihre Vertreter sitzen in Rundfunkräten und als Gottesfraktion im Bundestag. Und ihr Einfluss auf die öffentliche Meinung ist enorm. Diese Thesen vertritt der Politologe Carsten Frerk in seinem Buch „Kirchenrepublik Deutschland“. Im DLF sagte er, Kirchen seien nichts anderes als Lobbyisten.

Carsten Frerk im Gespräch mit Benedikt Schulz

Schulz: Dass die Kirchen sich als Interessenvertreter zu bestimmten Fragen äußern, die auch nur ansatzweise oder entfernt ethische Dimensionen haben, das gilt irgendwie in Deutschland als selbstverständlich. Aber – vielleicht mal die Gegenfrage: Wer, wenn denn nicht die Kirchen, sollten sich gerade in politischen Debatten um Gerechtigkeitsfragen kümmern?

Frerk: Zum einem will ich mal historisch was sagen zum Eingangszitat: Was war in den Jahrhunderten seit Christi Geburt bis zum 19. Jahrhundert, als dann die Kirchen die Gerechtigkeitsfragen entdeckten? Das ist auch mal eine andere spannende Frage. Es gibt inzwischen so viele gesellschaftliche Organisationen, die sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verteilungsfragen und so etwas beschäftigen. Da ist die Kirche mittlerweile nur eine Stimme unter anderen – eigentlich.

Schulz: Aber sollte nicht die Kirche in der Gesellschaft so eine Rolle einnehmen als ethische Instanz in Deutschland?

Frerk: Wer die Kirche als ethische Instanz haben will und möchte und mag, für den gilt das sicherlich. Und für diejenigen, die das nicht so wollen, die sich eine eigene Meinung bilden, ich denke, die brauchen die Kirchen nicht.

 

 

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http://www.deutschlandfunk.de/kirchen-in-deutschland-wirtschaftsunternehmen-mit.886.de.html?dram:article_id=339538

Dezember 14, 2015 Posted by | Radio | | Hinterlasse einen Kommentar

Die SPD und ihr Verhältnis zur ReligionDiffuse Abwehr gegen Glauben

Die SPD hat traditionell einen eher religionskritischen Ansatz: Über das Verhältnis der Sozialdemokratie zu religiösen Gruppen hat die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ein Arbeitspapier veröffentlicht. Demnach befürwortet die Mehrheit der SPDler die Trennung von Kirche und Staat.

 

 

 

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http://www.deutschlandradiokultur.de/die-spd-und-ihr-verhaeltnis-zur-religion-diffuse-abwehr.1278.de.html?dram%3Aarticle_id=339666

 

Dezember 14, 2015 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar