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Islamunterricht: „Niemand weiß genau, was an deutschen Grundschulen passiert“

Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi über Kritik an den Dachverbänden und einem zu konservativen Religionsunterricht, der problematischen Stellen aus dem Weg gehe.

Die große Öffentlichkeit weiß wenig über den Islamunterricht an deutschen Schulen. Es sind andere Themen, die im Fokus stehen und für Emotionen sorgen. Dazu zählen aber auch „der Islam“ und die Muslime in Deutschland, die eine große Kinoleinwand abgeben.

Dem Spezialthema Islamunterricht in deutscher Sprache werden in der öffentlichen gegenwärtigen Debatte grob die Rollen zugewiesen, dass damit der Islam als Religion in Deutschland mehr institutionelle Anerkennung findet, dass er die Integration der Muslime fördert – und vor allem als Antidot gegen Radikalisierung.

Mit diesem Thema ist die öffentliche Wahrnehmung des Islam eng verknüpft, seit mehreren Jahren, nicht erst seit dem Islamischen Staat und den Terroranschlägen. In Deutschland, wie beispielsweise auch in Frankreich, setzt man auf einen verantwortungsvollen Islamunterricht in der Landessprache, um sicherzustellen, dass Grundwerte der Verfassung und des Zusammenlebens in einer transparenten Weise vermittelt werden, die auch offen für Kritik ist.

weiterlesen:

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45666/1.html

August 12, 2015 - Posted by | Presse |

1 Kommentar »

  1. Kein liberaler Islam in Sicht

    Statt auf dem weltweiten Durchsetzen universeller Menschenrechte zu beharren und, damit, Schariagehorsam und Schariagesetze zurückzuweisen, entwirft man die soundsovielte angebliche Islamreform. 2016 wird der Islam reformiert vom Abteilungsleiter für Islamische Theologie / Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg als dem Initiator der Freiburger Deklaration Abdel-Hakim Ourghi (Deutschland) sowie von Dr. Amer Albayati (Österreich), Saïda Keller-Messahli (Schweiz), Dr. Elham Manea (Schweiz) und Ali Ertan Toprak (Deutschland).

    Zu den muslimischen Erstunterzeichnern gehört Lale Akgün (Aufstand der Kopftuchmädchen; vgl. Sägefisch 343. Lale Akgün und der Liberale Islam), einst Politikerin (SPD) und nun Leiterin einer in der NRW-Staatskanzlei angesiedelten Kompetenzstelle. Schon im Mai 2013 hatte sich Akgün im Rahmen der Kritischen Islamkonferenz 2013 für die Gründung eines Verbandes liberaler Muslime eingesetzt. Warum das auch 2016 nichts wird mit der Islamreform und die am Thema Islam vorbeiredende Freiburger Deklaration keine Unterstützung verdient, erzählt Jacques Auvergne.

    https://eifelginster.wordpress.com/2016/09/28/455/

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    (Dort liest man im Kommentarbereich)

    Die Freiburger Deklaration und ihr Initiator Abdel-Hakim Ourghi, Leiter der islamischen Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

    Auf seinem Facebook-Konto verlinkt Abdel-Hakim Ourghi einerseits zum Kompetenzzentrum Islamismus ( Aktion 3.Welt Saar – vgl. oben: Klaus Blees ) und andererseits zu: Deutsche Islam Bibliothek – DIB (22.09.2016 um 09:05 Uhr: „Ein herzliches Dank an Daniel Bax und Fereshta Ludin für den spannenden Abend!“), das ist Drontheimer Straße 16 Berlin = INSSAN – DMK Der Deutschsprachige Muslimkreis Berlin, sowie zur radikalislamischen Koranverteilungskampagne Lies!, das sind die um Ibrahim Abou-Nagie angeordneten Neo-Medinenser (Urgemeindler, Salafi) von Die Wahre Religion (DWR). Ein weiterer selbstgesetzter Link, und damit doch wohl ein Bekunden von Wohlwollen und eine Leseempfehlung, führt zu Islamisches Erwachen. […]

    Kommentar von Viviane | Oktober 4, 2016


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