gbs Köln

Konfessionsfreie und nichtreligiöse Bürger in ZDF-Staatsvertrag einbeziehen

24. März 2015

Humanistischer Verband ruft Länderchefs zur weltanschaulich ausgewogenen Besetzung des Fernsehrates im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) auf.

Am kommenden Donnerstag wird im Bundesrat in Berlin unter Leitung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die nächste Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder stattfinden. Dabei werden diese auch über den ZDF-Staatsvertrag sprechen, der zum Beginn des nächsten Jahres in Kraft treten soll. Aus diesem Grund hat sich am Montag der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, in einem Schreiben an die 16 Länderchefs gewandt und diese aufgerufen, auf die Einbeziehung von Vertreterinnen bzw. Vertretern der konfessionsfreien und ganz überwiegend nichtreligiösen Bürgerinnen und Bürger in den künftigen ZDF-Fernsehrat hinzuwirken.

 

 

weiterlesen:

http://humanismus.de/aktuelles/konfessionsfreie-nichtreligioese-buerger-zdf-staatsvertrag-einbeziehen

März 24, 2015 - Posted by | Aktuell |

7 Kommentare »

  1. Es ist eine ziemliche Anmaßung, wenn der Humanistischer Verband meint, für all jene zu sprechen, die keiner Kirche angehören.
    Ich würde eher in eine Kirche eintreten, als vom Humanistischer Verband vertreten zu werden.

    Kommentar von Johann Schmidtberg | März 25, 2015

  2. Dann sind sie ja bereits bestens vertreten. Ich hätte gerne eine entsprechend hohe Stimme als Gegengewicht, damit eben auch denen fremde Interessen vertreten sind. Einfach nur der Gerechtigkeit willen.😉

    Kommentar von Carla | März 25, 2015

  3. Der Humanistischer Verband darf gerne für seine 20.000 Mitglieder sprechen. Mit welchem Recht maßt er sich aber an, für alle Nicht-Kirchenmitglieder zu sprechen?
    Das ist eine freche Anmaßung. Wer aus der Kirche austritt wird doch nicht automatisch zum Atheisten (kann ja viele Gründe für den Austritt geben) und schon gar nicht wird er automatisch zum Mitglied oder Unterstützer des Humanistischen Verbandes mit seinen Ideen.

    Und daß der Verband, der gerade mal 20.000 Mitglieder hat, nun mit 4 Leuten im Rat vertreten sein will, deutet aus einen Anfall von Größenwahn hin.

    Kommentar von Johann Schmidtberg | März 25, 2015

  4. Oooch – erwarten sie, dass alle säkularen Verbände einzelne ihre Anträge stellen? Sie können sicher sein, dass die Forderung des HVD gerechtfertigt ist. Hier sind auch nicht alle Mitglieder finden sich aber im Humanismus zu Hause. Wenn man ganz pingelig sein würde, müsste man die, eigentlich säkular gestimmten, Karteileichen bei den Kirchen abziehen, die ungefragt getauft, ihrer Verwandtschaft zuliebe, oder weil sie beruflich sonst keine Chance hätten noch „Mitglied“ sind. Da kämen noch ein paar Leutchen zusammen. Sie sind bestens vertreten – gönnen sie uns auch eine Stimme.

    Kommentar von Carla | März 26, 2015

  5. Wenn der HVD stellvertretend für 37% der Bevölkerung Deutschlands ( einschl.einer Vielzahl von säkularen Organisationen und Verbänden) Forderungen für das Mitbestimmungsrecht von Konfessionsfreien deutlich macht, entspricht das dem geltenden Gleichbehandlungsgrundsätzen unseres Grundgesetzes.
    Das Welt -u. Leitbild der Humanisten ist von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, den Grundsätzen der Aufklärung und einer humanistischen Ethik getragen. Eine wesentliche Motivation und Aufgabe, interessierten Fernsehzuschauern sinnstiftende Angebote und Sichtweisen zu unterbreiten.
    Der Mensch, das Volk ist in einer Demokratie Inhaber der Souveränität!
    Also diametral und unvereinbar mit den Glaubensdogmen der Religionen, die sich einem Schöpfergott verpflichtet und untergeordnet sehen.
    Die Mitbestimmung und Einflussnahme kompetenter Vertreter des Naturalismus/Humanismus auf die Programminhalte der Medienlandschaft ist nicht nur legitim, sondern längst überfällig.
    Wer wollte ernsthaft bestreiten, dass gegenwärtig religiös orientierte Talk Shows, Dokumentationen, Übertragung von Gottesdiensten, Wort zum Sonntag usw. nicht einen vorderen Listenplatz bei den Öffentlich/ Rechtlichen einnehmen. Selbst vor den Kinderzimmern ( Ki Ka) macht die missionarische Indoktrination nicht halt.
    In einer demokratisch – säkularen Gesellschaft wie Deutschland, ist die überbordende Präsenz der Religionen nicht länger hinnehmbar.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | März 26, 2015

  6. Der HDV darf gerne mitreden, aber er sollte sich nicht als Sprachrrohr von „37% der Bevölkgerung“ sehen.
    Mit welchem Recht tut er das?
    Haben die 37% ihn dazu ermächtigt?
    Dann möge der HDV bitte nachweisen, daß diese 37% mit ihm als Vertreter einverstanden sind.
    Der HDV will für Leute sprechen, die gar keinen Vertreter haben wollen?
    Ja, es gibt sogar Leute, die selbst denken und selbst reden können – ganz ohne HDV.
    Es ist eine Unverschämheit mit welcher Dreistigkeit der HDV hier als „Vertreter“ auftritt.

    Kommentar von Johann Schmidtberg | März 28, 2015

  7. Herr Schmidtberg,
    bitte entschuldigen Sie meinen Einwand.
    Aber welche neue kirchliche Sekte steht denn für die Buchstabenfolge HDV in Ihrem Beitrag?
    “ Hinterwäldler Deppen von Vorgestern“?
    Dann teile und unterschreibe ich auch gerne ihre objektive Einschätzung!

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | März 31, 2015


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