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Fehlende natürliche Selektion lässt die Menschheit verdummen

Seit etwa 2.000 Jahren verdummt die Menschheit von Generation zu Generation. Grund dafür ist die fehlende natürliche Selektion, denn früher konnten sich nur intelligente Menschen erfolgreich Fortpflanzen. Diese These stellt der US-Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree in Folge seiner Studien auf.

 

 

 

weiterlesen:

http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/fehlende-natuerliche-selektion-laesst-die-menschheit-verdummen-13371733

Februar 21, 2015 - Posted by | Presse |

4 Kommentare »

  1. Also diese Hypothese finde ich fragwürdig.

    1 ““.Ich würde wetten, dass ein durchschnittlicher Bürger aus dem Athen vor 3.000 Jahren, der
    plötzlich in unserer Zeit auftauchen würde, einer der hellsten und intellektuellsten Köpfe wäre. Mit einem guten Gedächtnis, einer großen Palette von Ideen und einem klaren Blick für das Wesentliche“, meint Crabtree.“

    Ob ein Mensch der vor 3000 Jahren gelebt hat heute vor einem DB Fahrkartenautomaten
    bestehen würde bezweifele ich :-). Wobei das auch eine Gegenthese ist.

    2 „Crabtree hofft, dass die Wissenschaft zukünftig genetische Mutationen korrigieren kann.
    Dadurch wäre die natürliche Auslese überflüssig.“

    Wenn die Wissenschaft genetische Abweichungen bzw. defekte verändern wird, dann kann dies auch zu einem Stillstand führen.

    3. Unsere Welt ist so kompliziert, das wir da nicht so ohne Intelligenz durchkommen. Und die
    Auswahlkriterien zwischen den Geschlechtern ist immer noch dieselbe, d.h. such dir den mit
    den besten Genen. Das beinhaltet auch in den meisten fällen die Intelligenz.

    4. „Mit der Entwicklung der Zivilisation, verbunden mit all ihren Vorteilen, habe sich dies verändert. Seit dem der Anbau von Nahrungsmitteln und die Zucht von Tieren zum Alltag gehörte, produzierte die Zivilisation einen gewaltigen Nahrungsüberschuss. Ab diesem Zeitpunkt spielte die Intelligenz keine Rolle zum Überleben und die natürliche Selektion blieb aus.“

    Eine sicher gestellte Nahrung fördert auch die Intelligenz. Unterernährung und Armut behindern sie eher.

    Davon mal abgesehen stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen die mit Sicherheit uns noch einigen Grips fordern werden.

    Kommentar von kquadt | Februar 22, 2015

  2. Ich finde diese Hypothese auch sehr fragwürdig. Selbst, wenn es stimmt, dass es alle 3000 Jahre zu zwei genetischen Mutationen mit schädlichen Auswirkungen für die Intelligenz kommt, so heißt das nicht, dass sich diese Mutationen auch verbreiten. Intelligenz spielt bestimmt nach wie vor eine Rolle bei der Partnerwahl.

    „Mit der Entwicklung der Zivilisation, verbunden mit all ihren Vorteilen, habe sich dies verändert. Seit dem der Anbau von Nahrungsmitteln und die Zucht von Tieren zum Alltag gehörte, produzierte die Zivilisation einen gewaltigen Nahrungsüberschuss. Ab diesem Zeitpunkt spielte die Intelligenz keine Rolle zum Überleben und die natürliche Selektion blieb aus.“

    Diese Aussage kann man nur als abenteuerlich bezeichnen. Hungersnöte traten selbst in Europa bis zur industriellen Revolution immer wieder auf, ganz zu schweigen von den Zuständen auf den anderen Kontinenten. Der „gewaltige Nahrungsüberschuss“ existiert erst seit der Mechanisierung und Motorisierung der Landwirtschaft, die in Nordamerika nach dem Ersten Weltkrieg und in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte.

    Gemäß dem Flynn-Effekt steigt sogar die Intelligenz (zumindest diejenige, die mit IQ-Tests gemessen wird) ständig.

    Kommentar von Diderot | Februar 23, 2015

  3. Schließe mich meinen Vor-Kommentatoren vollinhaltlich an. Dieser Wissenschaftler verzapft dummes Zeug. Allerdings ist es richtig, daß wir versuchen sollten, Gendefekte, möglichst schon vor der Geburt, auszuschließen. Hoimar von Ditfurth hat dazu schon vor 25 Jahren alles geschrieben. https://www.ibka.org/artikel/rundbriefe02/veith.html

    Kommentar von Zeisix | Februar 26, 2015

  4. Mich erinnern die Hypothesen Craptrees an den Rassenwahn des Nationalsozialismus im Nazi – Deutschland
    Das Streben nach einer Elite, die Wissen und Macht der Minorität rücksichtslos nutzt, um die Mehrheit in ein Tal der Verdummung verkümmern zu lassen. Strategien hierfür werden in den USA tatsächlich entworfen.
    Ich muss kein Wissenschaftler sein, um diese Theorien ad absurdum zu führen und konsequent zu verwerfen. Sie läuft in allen Punkten den Leitlinien des evolutionären Humanismus zuwider.
    Der Begriff Selektion hat schon einen bitteren Nachklang, wenn er solitär Verwendung findet.
    Statt Intelligenz plädiere ich für eine breit gefächerte Allgemeinbildung. D h. kostenloser Zugang der Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung zu allen Bildungseinrichtungen, Förderung von Begabten, Spezialisierung und Weiterbildung an entsprechend weiterführenden Lehranstalten.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | März 5, 2015


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