gbs Köln

Mordanschläge lösen Debatte über Blasphemie aus

Soll Gotteslästerung strafbar bleiben? Liberale und Juristen stellen den Paragrafen zur Disposition. Koalitionspolitiker warnen dagegen vor Änderungen am Strafgesetz.

Union und SPD lehnen vor dem Hintergrund der Diskussion um Mohammed-Karikaturen eine Abschaffung des Blasphemieparagrafen 166 StGB ab. Dieser verbietet, das religiöse Bekenntnis oder eine Religionsgemeinschaft in einer Weise zu beschimpfen, „die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“. Möglich sind bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Auslöser der Diskussion sind die Mordanschläge von Paris, bei denen Islamisten 17 Menschen töteten, darunter Zeichner der Satirezeitschrift Charlie Hebdo.

 

 

weiterlesen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/blasphemie-charlie-hebdo-bosbach

Januar 12, 2015 - Posted by | Presse |

2 Kommentare »

  1. Art.18 der HUMAN RIGHTS gewährt GEDANKENFREIHEIT; mit der blutigen Missionierung des
    Christentums wurden (via GOTT?) bei machthungrigen Menschen schlechte GEDANKEN ausgelöst,die leider in die TAT umgesetzt wurden.Der Gedanke, daß Gott immer noch eine
    Torwächterfunktion ausübt(in der Präambel des GRUNDGESETZES)ist belästigend* und wider-
    spricht dem nachfolgenden Art 3 (3) durch „positive“ DISKRIMINIERUNG.Solange empfinde
    ich eine weitere Lektüre der 20 GRUNDRECHTE als religiöse Übung,vor der die „Weimarer
    Verfassung“(GG-ANHANG!) schützt: HILFERUF an das BUNDESVERFASSUNGSGERICHT!
    *LÄSTERUNG!

    Kommentar von Fred Frenzel | Januar 12, 2015

  2. Die Frage ist: Wer gefährdet den öffentlichen Frieden?
    Sind es säkulare Verbände, Institutionen, Einzeltäter, Religionskritiker, Satiriker? Initiieren sie Hasskampagnen gegen Andersdenkende, fordern zu Gewalt auf, oder verletzen sie Menschenrechte?
    Das kann wohl niemand ernsthaft behaupten, geschweige denn belegen!
    Das Grundrecht zur Meinungsfreiheit und geeignete Genres der Kunst dürfen nicht eingeschränkt werden.
    Mir sind ausschließlich nur Fälle von fundamental Gläubigen bekannt, die sich auf ihren imaginären Gott berufen und mit inhumanen Aktionen und Aufrufen, demokratiefeindlich in Erscheinung treten.
    Die Anzahl und Struktur der Evangikale, Kreationisten und Vertreter des Intelligent Design (eine debile und arrogante Bezeichnung) ist nicht nur in Deutschland bedrohlich angestiegen. Objektiv gesehen, wäre es eine vordringliche Aufgabe des Verfassungsschutzes, sich damit zu befassen.
    Wer das Machwerk Bibel mit einem,über den Willen des Menschen stehenden Herren als absolute Wahrheit anerkennt und als Handlungsrahmen versteht, hat die eigene Persönlichkeit abgelegt und befindet sich bereits im Dunskreis der Dschihadisten.
    Live – Mitschnitte von Veranstaltungen dieser Fanatiker lassen erkennen, das die Prediger es mit Bravour verstehen,den größten Unsinn der Menschheitsgeschichte so attraktiv zu verkaufen, dass Kritik und Verstand ihrer Opfer nicht mehr existent scheinen.
    Die Instrumentalisierung dieser Verführten scheint nur noch eine Frage des geeigneten Zeitpunktes zu sein, um Andersgläubige und Konfessionsfrei nicht nur mit Worten zu missionieren.
    Dieser potenziellen Gefahr Rechnung tragend, gehört der § 166 aus der Verfassung gestrichen. Weltliche Aufklärer und evolutionäre Humanisten stehen geradezu in der Pflicht, diesen Scharlatanen mit spitzem Stift das Handwerk zu legen!

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Januar 12, 2015


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