gbs Köln

Die GBS feiert mit Wissenschaft, Philosophie und Kunst

BERLIN. (hpd) Nach zehn erfolgreichen Jahren war es an der Zeit, dass die Giordano Bruno Stiftung (GBS) sich selbst feiert. Ein Festakt in der Neuen Nationalbibliothek in Frankfurt bot dazu den würdigen Rahmen.

Von überall her waren sie trotz Bahnstreik, überfüllten Fernbussen sowie verstopften Autobahnen und Straßen angereist: Beiräte, Unterstützer, Mitstreiter und Mitglieder der GBS. Nur sehr selten sieht man eine solche Mischung aus Menschen so vieler verschiedener Gruppen. Ob Professor oder Student, ob Arbeiter oder Angestellter; sie alle einen die Ideen, für die die GBS steht: Aufklärung und evolutionärer Humanismus.

Um eben diesen evolutionären Humanismus, der am Beginn der “GBS-Zeitrechnung” mit dem Buch von Michael Schmidt-Salomon wieder in das gesellschaftliche Bewusstsein kam, befasste sich der neue Film von Ricarda Hinz. Die zehn Jahre der GBS in 45 Minuten darzustellen: ein fast unmögliches Unterfangen, das der Regisseurin aber trotzdem gelang.

Erzählt wird die Geschichte des evolutionären Humanismus – von Julian Huxley bis zu diesem Tag in Frankfurt. Nicht chronologisch, sondern anhand oft ausdrucksstarker Bilder wird die Geschichte der Kampagnen erzählt, die die GBS im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens bekannt gemacht haben. Hauptdarsteller sind ebenso die Prügelnonne als auch der Moses mit dem elften Gebot. Hauptdarsteller sind aber auch die vielen Aktiven, die in den vergangenen Jahren ihre Zeit und ihr Wissen einbrachten. Und vor allem – auch wenn sie nicht alle zu sehen waren – es sind die weit mehr als 6.000 Fördermitglieder, die vor Ort fast überall in Deutschland tätig sind und Hervorragendes leisten.

 

 

 

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http://hpd.de/artikel/10486

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November 11, 2014 - Posted by | Presse |

3 Kommentare »

  1. Ich halte wenig bis garnichts von Organisationen, die sich selbst feiern und bejubeln. Blickt man in den politischen Osten, dann gab es Hunderte solcher Organisationen, die zu wirklich nichts taugten und sich trotzdem über alles bejubelt haben. Einige wie die Linke oder NPD haben bis heute überlebt und jubeln immer noch. Die ersten freien Organisationen nach 1945 war zu 100 gewendete NAZIS, da wurde im Chor gejubelt und im Gleichschritt mit Fackeln demonstriert.

    Der Grundsatz der GBS ist viel zu gut und edel, um von selbst inzenierten Jubelarien beschmutzt zu werden. Das ist für mich nur ein Ausdruck des geistig amputierten Personals, welches die Idee des GBS vertritt. Oder sind die Jubelchöre nicht bereits ein Zeichen der Desintegration als Vorboten des nahenden Untergangs. ich wäre nicht einmal überrascht

    Kommentar von emporda | November 11, 2014

  2. @ Emporda: Wenn der Grundsatz der gbs edel und gut ist, warum sind die Vertreter dieser Grundsätze dann geistig amputiert? Als Mitglied der gbs sehe ich im Übrigen Ihren Kommentar als persönliche Beleidigung an.

    Kommentar von Bruno | November 11, 2014

  3. Das 10- jährige Bestehen der GBS gebührend zu begehen, darin sehe ich nichts, was einer Kritik bedarf. Jubiläen sind nun mal auch Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, Erreichtes zu würdigen, neue Ziele abzustecken.
    Und dass, ohne jeglichen euphorischen Überschwang. Warum sollte dies kein Anlass zum Feiern sein?
    Das Zusammentreffen der Stiftung mit Förderern und Gleichgesinnten, halte ich deshalb durchaus für angemessen, nützlich und sinnvoll.
    Denn nur wer gut organisiert und vernetzt ist, die Medienlandschaft als Kommunikatoren zu nutzen weiß,verschafft sich Aufmerksamkeit, bringt Debatten in Gang und gibt somit Impulse zu Veränderungen.
    Einzelaktionen können ein wichtiger Mosaikstein dabei sein, bleiben jedoch meist ohne Außenwirkung und Ausstrahlungskraft in die gesellschaftliche Mitte.
    Lassen wir uns in der Sache doch nicht beirren!
    Kleriker und deren engste Beförderer würden frohlocken, wenn Religionskritiker in den Kernfragen auseinanderdriften und als Folge die durchaus vorzeigbaren Ergebnisse der letzten Jahre ins Leere laufen.
    „Teile und Herrsche“ war schon immer eine Strategie derer, die alle Register der Mundtot – Propaganda ziehen, um die Gegenseite aufzuweichen, ihre Macht und ihren Einfluss aufrecht erhalten und festigen.
    Die GBS hat Vieles erreicht, was noch vor Jahren undenkbar erschien.
    Die Weiterentwicklung des evolutionären Humanismus mit seinen Idealen ist eine wahrhaft lohnenswerte Aufgabe,von epochaler Bedeutung für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in einer Demokratie unseres Jahrhunderts.
    Allen Mitstreitern und Freunden der Stiftung wünsche ich für die kommende Zeit weiterhin ein breites, vernehmbares Echo ihrer Thematiken, ein fundiertes Kritikvermögen und ebenso aktive Kooperationspartner in der säkularen Szene.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | November 12, 2014


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