gbs Köln

Prof. Dr. Udo Reiter

Reiter

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Oktober 12, 2014 - Posted by | Aktuell |

2 Kommentare »

  1. Ich bin 76 und noch einigermaßen Herr meines Körpers und Gehirns. Um mich herum sterben laufend die Familienmitglieder weg, nur ganrz wenige sind noch übrig.

    Die im Haus lebende Schwiegermutte wurde mit 87 stark dement, wurde unkontrollierbar agressiv indem sie wild um sich schlug, handelte gegen jede Vernunft und wurde nach einem Supergau per Sozialgericht in ein geschlossenes Heim eingewiesen – eine milde Form der Klappsmühle.

    Meine Frau (66) ist seit 30 Jahren schwerbehindert, hat 30 Operationen überlebt und kann als Allergiker und Asthmatiker nur in unserem Holzhaus direkt am Mittelmmer leben. Von der wunderbaren BRD bekommt sie eine Monatsrente von 89 €, wir wissen gar nicht wohin mit dem vielen Geld

    Wie stehen jeder Art der Heilsverkündung extrem kritisch gegenüber, weil immer nur der Betreiber abzockt um wie der all-wissende Vatikan Popanz in Protz und Prunk zu leben, während ihm Hunderte Priester die Stiefel oder gar den Pimmel lecken – bei 200.000 Schuchteln im Talar keine Überraschung

    Kommentar von emporda | Oktober 12, 2014

  2. Aus einem anderen Forum. Alte Menschen haben nur noch in seltenen Fällen Angehörige, die sie pflegen.

    Der Vater wir mit 60 als Rentner von den Russen in den Wald geführt und erschossen, er hatte zu viele wertvolle Goldzähne im Mund. Ich haben Jahre später davon erfahren und 65 Jahre gebraucht an der Stelle einen Gedenkstein zu errichten

    Eine Schwägerin war eine Ausnahme, sie ist als trauriger Alzheimer Fall in totaler Umnachtung gestorben. Sie wusste nicht mehr wer sie ist, wo sie ist, wer sie besucht, was mit ihr geschieht

    Der Bruder lebte danach mit 80 allein im Haus. Er hatte offenbar einen Schwächeanfall, ist am Freitag auf den kalten Fliesenboden gefallen, hat dort bis Montag hilflos gelegen und ist nicht mehr aufgewacht

    Die Schwester war mit 87 körperlich schwerbehindert, sie konnte sich nicht mehr selbst versorgen. Die nächste Angehörige lebt 15.000 km weit weg. Die Stadt hat sie teilentmündigt und in ein Heim gesteckt. Dort starb sie nach nur 6 Wochen an Bettlungenentzündung, die Putzfrau hat im Januar das Fenster offen gelassen

    Die Schwiegermutter wurde mit 90 vom Sozialgericht teilentmündigt in ein geschlossenes Heim gesteckt, sie hat unkontrollierbar auf Mitmenschen mit der Stahlkrücke eingeschlagen. Nach 2 Jahren ist sie aus dem Bett gefallen und an Oberschenkelhalsbruch gestorben. Wir wurden nachts um 03:00 von der Klink aus dem Schlaf geklingelt, da war sie schon tot.

    Meine Kinder leben bis zu 20.000 km entfernt, die kommen selbst zur Einäscherung zu spät. Mein Hund wird sehr um mich trauern, meine behinderte Frau werde ich wohl überleben

    Das wunderschöne Märchenbild wie der Kranke im Bett liegt, ringsum steht die Familie mit sorgenvollen Gesichtern, während der Priester eifrig betet, das ist reine Fiktion aus christlichen Rührschinken. Die sozialen Kontakte alter Menschen tendieren gegen Null, zumal der Kirchenkreis zunehmend verschwindet. Kinder können die Priester bestens ficken, alte Menschen kaum.

    Jeder stirbt für sich allein, damit müssen wir uns abfinden. Danach gibt es nichts, auch kein wunderschönes Paradies, wo der teuer an die Kirchen bezahlte Platz mit Sitzpolster genutzt werden kann

    Kommentar von emporda | Oktober 15, 2014


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