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Türkei: Erdogan-Vize will Frauen das Lachen verbieten

Der stellvertretende Regierungschef der Türkei beklagt einen Verfall der Moral. Die Schuld sieht Bülent Arinc bei den Frauen – weshalb er ihnen laute Heiterkeit in der Öffentlichkeit untersagen will.

weiterlesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-erdogans-stellvertreter-will-frauen-das-lachen-verbieten-a-983400.html

Juli 29, 2014 - Posted by | Presse |

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  1. Die Unterdrückung der Frau ist in beinahe allen Religionen Gesetz.
    Sie hat dem Manne Untertan zu sein, zu gehorchen,hat das zu befolgen, was dem Patriarch der Familie passt.
    Nichts Anderes sagen die Heiligen Schriften aus.
    Fundamentalisten legen diese Vorgaben nach Geist und Buchstaben aus.
    Wir könnten diese Meldung aus der Türkei eher als eine karnevalsbetonte Machozote halten. Der Regierungsvieze möchte mit diesen absurden Forderungen sicher seine persönlichen moralisch, fragwürdigen Anomalien entgegenwirken.
    Keuschheit, Devotes Verhalten, absoluter Gehorsam gegenüber den abstrusen Religionsnormen.
    Von dominanten und fanatischen Zauselbärten vor fast 2000 Jahren erdacht und mit angstbesetzten Schauermärchen und Legenden angereichert.
    Fast ausnahmslos gehörte dieser Stuss heute in die Asservatenkammer. Ethisch, ethnisch, politisch und sozial verstoßen diese Machwerke gegen die Charta der Menschenrechte.
    In der selbstredend ein autonomes Leben auch von Mädchen und Frauen eine wesentliche, unveräußerliche Säule darstellt.
    Emanzipiert, selbstbewusst und gleichberechtigt mit allen Chancen und Möglichkeiten in Fragen der persönlichen und beruflichen Entwicklung sowie in Politik und Gesellschaft.
    Auch in Deutschland gibt es wieder fundamentale Christen, die bestrebt sind, diese religiösen Fundamente der grauen Vorzeit in der Gesellschaft zu etablieren.
    Davor sollten wirkliche Demokraten und Humanisten nicht die Augen verschließen. Diesem dekadentem Bestreben gilt es, mit Argumenten der säkularen Ethik umfassend und mit Nachdruck entgegenzutreten.
    Apropos Lachen und Amüsieren!
    Die ernsten und bedeutungsschwangeren Minen der religiösen Alphamännchen bei jedweder Veranstaltung im Kirchenrund ist ja fast sprichwörtlich.
    Heiterkeit und aufrichtige Freude kann es im Gegenlager der Religiösen auch nicht geben.
    Worte und Gesten kommen wie gestelzt daher. Und die sich bis zum Übergeben wiederholenden Mythen … Als kämen ihre Vertreter aus einer fernen Galaxie. Untauglich und unfähig den Menschen auch nur einen Hauch des Lebensglücks vermitteln zu können.
    Die geheimnisumwitterte Quacksalberei im fürstlichen Ornat gleicht einem Panoptikum aus einem Stummfilmklassiker wie „Nosferatu“.
    Ernsthaftigkeit, Glaubwürdigkeit und höfliche Akzeptanz kann ich diesem hoch dotiertem unsinnigem Gebaren in der Tat nicht entgegenbringen( Trauerfeiern für Verstorbene Familienangehörige schließe ich mal aus pietätsgründen aus) Obgleich… Sie ahnen wohl weshalb?
    Das gilt unisono für alle Religionsgemeinschaften.
    Was bleibt als weltlicher Humanist und Lebensoptimist zu tun?
    Lachen, lachen und nochmals lachen. Der Dummheit, Arroganz und Feigheit die Stirn bieten.
    Mit wachem und kritischem Verstand.
    Deshalb, liebe Mädchen und Frauen aus dem Lande Atatürks, besinnt euch auf eure Rechte!
    Vielleicht mit einem Schlager der 70 er Jahre: „Wir lassen uns das ( Lachen) nicht verbieten, das (Lachen) nicht und auch die Fröhlichkeit“.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Juli 29, 2014


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