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Parteitag in Texas: Republikaner stimmen für Homosexuellen-Therapie

Ist Homosexualität heilbar? Ja, behaupten die Republikaner in Texas und fassen einen entsprechenden Beschluss. Selbst in der eigenen Partei ist die Empörung groß.

 

weiterlesen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/republikaner-schlagen-therapie-fuer-homosexuelle-vor-a-974162.html

 

Kommentar dazu:

Da stellt sich eher die Frage,  ob die Dummheit der Republikaner heilbar ist.

B.V.

Juni 9, 2014 - Posted by | Presse |

3 Kommentare »

  1. Dieser Beschluss ist ein weiterer Beleg dafür, dass R. Dawkins gewählte Formulierung „Der Gotteswahn“ keinesfalls ein Missgriff im Vokabular ist. Und die USA waren und sind in vielerlei Hinsicht ein Vorposten für Europa. Über 40% der US- Bevölkerung glauben an die Existenz eines persönlichen Gottes.
    Nein, er widerspiegelt punktgenau den Denk- u. Handlungsrahmen vieler religiöser Strömungen, Sekten, Esoteriker, Wunderheiler und Co.
    Neueste Medizinische/ wissenschaftliche Erkenntnisse, z.B. aus der Hirnforschung, werden von einigen Religionsbesessenen bewusst ignoriert, angezweifelt oder diffamiert.
    Aber wen überrascht das?
    Gehen sie doch von einem 2000 Jahre alten, aber der absoluten Wahrheit verpflichtenden Welt- u. Menschenbild aus, welches dereinst ein umnachteter Wanderprediger namens Paulus aus Mythen und Legenden anderer Kulturen der Geschichte zusammengewürfelt hat. Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von erfindungsreicher Menschenhand manipuliert und modifiziert.
    An kruden Beispielen und spektakulären Vorlagen für die Bibelschreiblinge hat es nachweislich in den griechischen, römischen oder indischen Götterwelten nicht gemangelt.
    Es wäre auch nicht nur eine Überlegung und Bemerkung wert, wenn es nicht weltweit fundamentale Strömungen in den verschiedensten Religionen gäbe, die willens und in der Lage sind, diesem demokratiefeindlichen und inhumanem Nonsens eine gesetzgebende Note zu geben.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Juni 11, 2014

  2. Wenn einer meint in einen Beichtstuhl gehen zu müssen, um dort mit einen Pfarrer zu sprechen, und dann sind seine Sünden weg, dann läßt man ihn das machen.

    Wenn einer meint in eine Praxis gehen zu müssen, um dort mit einen Quacksalber zu sprechen, und dann geht seine Homosexualität weg, dann sollte man ihm die Freiheit lassen, das zu machen.

    Kommentar von Eugen Lustig | Juni 13, 2014

  3. Warum sollten Krankheiten (zu denen auch Verhaltensstörungen und sexuelle Störungen wie Homosexualität, die sich den biologisch nachweislich untauglichen Geschlechtspartner wählt und damit die natürliche Fortpflanzung des betroffenen Menschen verunmöglicht (= Funktionsstörung=Krankheit) und auf einen Teilaspekt, die sexuelle Lust, reduziert, – teilweise sogar um den Preis schwerer biologischer, gesundheitlicher Nachteile und Folgeschäden, zu zählen sind) nicht auch hin und wieder heilbar sein?
    Ethisch bedenklich wird es erst dort, wo jemand zur Inanspruchnahme einer Therapie gezwungen wird – direkt, oder durch stillschweigenden Gruppendruck. Niemand kann aber auch andererseits gezwungen werden, Homosexualität NICHT abzulehnen und sich von Homosexuellen NICHT fernzuhalten (wie dies zeitgenössische Propaganda gern versucht), genauso wenig, wie jemand nicht gezwungen werden kann, Alkoholiker, oder Drogenabhängige NICHT zu meiden.
    Hella

    Kommentar von Hella | Juni 28, 2014


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