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Quarks & Co: Was wir über den Glauben wissen

Glaube fasziniert: Er ist mit wissenschaftlichen Methoden nicht fassbar. Und doch gehören 84 Prozent der Weltbevölkerung einer Religionsgemeinschaft an. Warum glaubt der Mensch? Wann hat er damit angefangen und vor allem: Schließen sich Wissenschaft und Glauben aus oder ergänzen sie sich?

 

weiterlesen:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks_und_co/videowaswirueberglaubenwissen100.html

 

April 22, 2014 - Posted by | Fernsehen |

3 Kommentare »

  1. „Er ist mit wissenschaftlichen Methoden nicht fassbar“ – das ist m.E. ein intellektuell nicht mehr redlicher Euphemismus dafür, dass Glaube unvernünftig ist.

    Kommentar von Skydaddy | April 23, 2014

  2. Ein Artist beabsichtigt einen spektakulären Stunt. Auf einem Drahtseil balancierend will er eine tiefe Schlucht überqueren. Wir alle haben schon mal in den Printmedien oder auch in bewegten Bildern von solchen waghalsigen Unternehmungen Kenntnis genommen.
    Unerschrocken und von seinem Können überzeugt will er selbst auf eine, im Notfall lebensrettende Sicherung verzichten.
    Doch seine Familie und Freunde sorgen sich um die Gesundheit des Hasardeurs und bestehen deshalb auf die technische Absicherung – für den Fall der Fälle. Obgleich mit dieser Maßnahme der Weltrekord nicht an ihn geht, fügt er sich der Vernunft und erbringt dennoch eine faszinierende Leistung.
    Dieses Beispiel soll deutlich werden lassen, dass der überwiegende Teil der Menschen so ziemlich gleichlautende Wünsche und Vorsätze verbindet.
    Gesund, im friedlichen Miteinander, mit gerecht entlohnter Arbeit und Teilhabe an den kulturellen und sozialen Errungenschaften das Leben zu durchschreiten. Im Umkehrschluss alle persönliche Anstrengungen und Möglichkeiten aktivieren, dass Gegenteilige zu vermeiden.
    Wenn Staat und Gesellschaft die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen, ist meine Existenz (weitestgehend) gesichert und die Angst vor einer ungewissen Zukunft bleibt unbegründet.
    Die topographische Weltkarte im Beitrag Quarks & Co macht deutlich, dass die Religionen und der Glaube in den Ländern besonders ausgeprägt sind, wo diese positiven Arbeits- und Lebensbedingungen nicht vorhanden sind.
    Was bleibt diesen Menschen auch noch an Alternativen, als in Form von Drogen ( per se die Religion) im illusorischen Gefühl des Glücks zu baden. Die Jahrtausend alte Kulturtradition, der Gruppendruck, die suggestive Kraft des Gemeinsinns und der Bildungsmangel beflügeln und statuieren die noch so absurdeste Glaubensidee. Hier ist m. E. nach der gesellschaftliche Kernpunkt auszumachen: Ursache und Wirkung
    Kein religiöses Gen tickt in uns, sondern die ganz menschliche Sehnsucht nach Schutz,Sicherheit und Geborgenheit.
    Zu einem gläubigen Menschen werden wir erzogen. Alle Erklärungsversuche der Metaphysik und Argumente für das Wirken einer transzendente Macht sind haltlose Gedankenspiele, die
    für unser weiteres Bestehen auch zu einer potentiellen Gefahr werden können.
    Rangar Yogeshwar hat noch einmal die weltumspannenden Brandherde und Konflikte aufgezeigt, die aktuell beweisen,dass religiöse Fundamentalisten bereit sind alles auf eine Karte zu setzen.
    Mein Dank geht auch an Dr. Bernd Vowinkel. Überzeugend und naturwissenschaftlich geradlinig.
    Ohne Allüren und dem Hang zur allwissenden Selbstdarstellung.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | April 24, 2014

  3. Ich habe die Sendung gesehen in der es unter anderem um wissenschaftliche Erkenntnisse über Religiosität und ihre Auswirkungen auf das Leben der gläubigen Menschen. Es hat sich erwiesen, dass religiöse Menschen in vielerlei Hinsicht ein besseres Leben führen,als nichtreligiöse. So leiden religiöse Menschen weniger an Depressionen und können, voraus gesetzt der Mensch hat ein positives Gottesbild, besser mit Leid und Krankheit umgehen.
    Es stimmt zwar, dass in vielen Ländern in der Armut und mangelnde Bildung herrschen der Glaube grösser ist als in Industrieländern, die große Ausnahme sind die USA. Religion und Glauben hat aber selbst in atheistisch geprägten Ländern wie der ehemaligen Sowjetunion überlebt hat und da selbst Wissenschaftler und andere gebildete Menschen gläubig sind zeigt, dass alleine mit Aufklärung die Religionen nicht aus der Welt zu schaffen sind.

    Kommentar von Ulrike Ludy | April 25, 2014


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