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David Berger im ZDF: „Papst Benedikt XVI ist schwul!“

 

Januar 20, 2014 - Posted by | Videos |

8 Kommentare »

  1. In einer besseren Welt ginge das a. niemanden etwas an und wäre b. völlig unspektakulär. Aber solange die RKK systematisch gegen Minderheiten hetzt, halte ich solche (wenn auch indirekten) Outings für notwendig.

    (Nebenbei: Ich finde Herrn Berger sehr unsympathisch. Aber das ist wohl eher mein Problem, nicht seins.)

    Kommentar von manglaubtesnicht | Januar 21, 2014

  2. Die Weltherrschaft und der Machteinfluss der RKK auf die Gestaltung der Gesellschaft mit ihren Diktatoren beginnt zu wanken.
    Und dass nicht zuletzt auch deshalb, weil kritisch – denkende Menschen wie David Berger den Mut haben,die Wahrheit auszusprechen,weiter einer unverantwortlichen Lebenslüge zu verfallen.Eine Wahrheit, die dem Betroffenen keine umständlichen Interpretationen der Ursachen abverlangt.
    Vielmehr benennt er die Dinge beim Namen, Wirkungen und Strukturpfeiler dieser inhumanen Institution und macht sie einer breiten Öffentlichkeit bewusst.
    De facto ein weiterer Beleg dafür, was Kirche und Religion war und ist: Doppelmoral und Heuchelei, die ihren frommen Schafen von der Wiege bis zur Bahre immer und immer wieder Angst, Erbsünde,Ehrfurcht Keuschheitsmoral und Minderwertigkeitskomplexe suggerieren.
    Die systematische Verdrängung und Vertuschung der Zustände im inneren, wie äußeren Zirkel der machtbesessenen Kleriker steht auf sehr dünnem Eis ihrer fragwürdigen Existenzberechtigung.
    Radio Vatikan vermeldet indes Kurskorrekturen, mehr Transparenz und konsequentes Vorgehen gegen Pädophilie in den eigenen Reihen, doch diese Versuche, sich weltlich, rechtlich und demokratisch zu geben, sind bei genauer Betrachtung reine Makulatur und Täuschungsmanöver für noch hoffende Gläubige und religionsblinde Scheinheilige, als auch für U- Boot Christen in Staat und Gesellschaft.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Januar 21, 2014

  3. Herr Kalkbrenner, die Kirche in Deutschland hat in den heutigen Tagen de facto keinen Einfluss mehr auf das öffentliche Leben. In Gegenden, wo Schulen, Krankenhäuer, KiGärten … u.s.w. noch unter kirchlicher Trägerschaft stehen, ist die „Welt noch einigermaßen in Ordnung.“ In Berlin, z.B., ist der verpflichtende Religionsunterricht an öffentlichen Schulen abgeschafft, der geheime Nationalfeiertag ist der Christopher Street Day, die Polizei traut sich in bestimmte Bezirke nicht mehr zu ermitteln, die Geburten von deutschen Kindern sind verschwindend klein, dafür entsteht eine Abtreibungsklinik nach der anderen … u.v.m.
    Können Sie mir ein vernünftiges Beispiel aufzeigen, was in Deutschland die letzten 20 Jahren für die Menschen, vor allem für unsere Kinder, besser geworden ist?

    Kommentar von Josef B | Januar 25, 2014

  4. Herr B., ich fühle mich weder als Regierungssprecher der Bundesregierung, noch als Verteidiger oder Ankläger, noch als schlechtes/ gutes Gewissen der Bundesrepublik und damit prädestiniert über Erfolge und Misserfolge der Gesellschaft ein objektive Bild abzugeben.
    Wollten wir nach beispielführenden Kriterien ihre Problemkreise bewerten, müssten wir u.a. sozio – kulturelle, bildungs,-politische, evidenzbasierte Analysen und andere gesellschaftsrelevante Aspekte und Parameter mit einfließen lassen. Das würde den Rahmen in diesem Forum sicher überstrapazieren.
    Die Frage steht jedoch im Raum:
    Was vermag ein Staat mit seiner freiheitlich, demokratisch verfassten Grundordnung im Herzen Europas und im Angesicht der zunehmenden Globalisierung zu leisten. Ein Staat, der sich vordringlich dem „Wohl“ seiner Bürger verpflichtet weiß und „Schaden“ abwenden will.
    Bezugnehmend auf ihren letzten Satz, muss ich den Ball zurückspielen.
    Haben nicht die Minister der Groko erst vor einigen Tagen unisono die Eidesformel “ So wahr mir Gott helfe“ gesprochen?
    Auch in den Jahrzehnten davor hat sich die Mehrheit der Minister diesem Schwur verpflichtet gesehen.
    Diese Tatsache ist doch unzweifelhaft ein Bekenntnis zum Glauben, zur Ideologie der Religion, zu den Aussagen der Bibel, zur engen Partnerschaft und Koalition mit dem Kirchensystem und seinen vielgestaltigen Verästelungen in der Gesellschaft.
    Am Festhalten der Konkordatsverträge, der Sonderprivilegien und dem gemeinsamen Besinnen auf verbindlich christlich- jüdische Werte für die heutige Gesellschaft mangelt es weder von Seiten der Kirche, noch von Seiten der Bundesregierung.

    Als Resümee der von Ihnen benannten kulturellen und bildungs-politischen Fehlentwicklungen, zeigt sich mir als weltlicher Humanist und Religionskritiker die Erkenntnis: In 65 Jahren des Bestehens der BRD hat die systemtreue Kirche einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Sein mit zu verantworten. Wenn sie grundsätzliche Kritik an den jetzigen Verhältnissen der Gesellschaft üben, so sei Ihnen das unbenommen. Die logisch weiter führende Frage wäre jedoch:
    Welchen Einfluss hatte denn nun ein imaginäres Wesen namens Gott, wenn ihm Allwissenheit, Allmacht, Allgüte etc. zugesprochen wird?
    Er hätte es doch mit seinem Willen vermocht, die Entscheidungen und Handlungen der Administration auch auf unserer Mutter Erde im Sinne der Befriedung aller Völker beeinflussen können.
    Die überproportionale Einflussnahme der religiösen Ideologie betrifft im Besonderen die Medien,- u. Ethikräte, ihre Mitbestimmung auf Sendungen im Hörfunk, Fernsehen und in den Printmedien. Ich nenne hier nur die Übertragungen der Gottesdienste, das „Wort zum Sonntag“ im Rundfunk und Fernsehen.
    Darüberhinaus die Bereitstellung von festen Sendezeiten der öffentlich – rechtlichen Rundfunkanstalten für katholische und evangelische“ Werbebotschaften“. Finanziell getragen von unser aller Gebühren.
    Wo bleibt die gebotene weltanschauliche Neutralität?
    Was hielten Sie davon wenn – der Gleichbehandlung wegen – einer der vielen weltlich säkularen Verbände ihre Ansprüche geltend machten?
    Immerhin definieren sich über Ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands weltanschaulich ohne jeglichen Gottesbezug.
    Jedoch mit einer selbstverantworteten,ethischen Leitkultur und dem weltlichen Humanismus verpflichtenden Kodex.
    Ohne erzwungene Dogmen, blindem Gehorsam und demütigenden Ergebenheitsritualen, ohne Angst vor Bestrafung oder einer fiktiv in Aussicht gestellten Belohnung in Form des ewigen Lebens, ohne die ersehnte Widerspiegelung des eigenen „Ich“, nur selbst den Ansprüchen eines übernatürlichen Wesens zu entsprechen.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Januar 26, 2014

  5. Lieber Herr Kalkbrenner, ihre Ausführunen bringen nichts Neues. Bleiben wir beim letzten Absatz: Immerhin definieren ….“
    Wo sind ihre (humanistischen) Krankenhäuser, KiTas, KiGärten, Schulen, Frauenhäuser, Altenheime und Hunderte von anderen Einrichtungen, welche die christlichen Kirchen in Deutschland und auf der ganzen Welt betreiben? Wenn der Staat die ganzen Kosten trägt, dnn könnt ihr doch auch entsprechende Trägerschaften übernehmen!
    Wo sind die Menschen, die unter widrigsten Verhältnissen bei den Ärmsten der Armen in sämtlicen Erdteilen der Welt die Not lindern?
    Wer hat z.B. in Deuschland die ersten Krankenhäuser errichtet? Wer hat die ersten Schulen, vor allem für die Mädchen, errichtet? Wer hat bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts die schwangeren Frauen, die Wöchnerinnen auf dem Land betreut ……… u.v.m.
    Wer wird in spätestens 20 – 30 Jahren, wenn die europäischen Länder wegen eurer geforderten Gender-Politik am Boden liegt, für einen Wiederaufbau sorgen?
    Was hat uns eure selbstverantwortete, ethische Leitkultur, euer weltlicher Humanismus bis jetzt gebracht? Zerstörung der Familien, Kinderarmut, Abtreibungen, Sexualisierung der Kinder schon im Kindergarten ….. u.v.m..
    Liebe Athesiten, liebe Humanisten, es wird Zeit, dass ihr etwas tut und nicht nur immer kritisiert!!!!

    Kommentar von Josef B | Januar 30, 2014

  6. Hallo Herr Kalkbrenner, entschuldigen Sie bitte meine „ausgelassenen und verdrehten Buchstaben“. Die Tastatur meines uralten Laptops gibt offensichtlich den Geist auf. Danke!

    Kommentar von Josef B | Januar 30, 2014

  7. Herr B. Nein, etwas Neues kann ich in der Tat nicht aufschreiben. Wirklichkeit und zeitnahe Erkenntnisse lassen mich jedoch zu relevanten Schlussfolgerungen kommen. Ich kann darüberhinaus korrigierend, kritisch, selbstkritisch, ergänzend werte,was sich in der Gesellschaft nach Lage der Tatsachen ereignet. Wenn wir die von Ihnen eingeforderte christliche Leitkultur als Handlungsgebot setzen, ggf. noch Bibelkonform, stünde uns (den Gottesleugnern) eine Apokalypse bevor. Denn nichts anderes steht schwarz auf weiß in der Heiligen Schrift. In Originalausgaben und älteren Exemplaren stehen hundertfach und immer wiederholte Exzesse auch gegen Nichtgläubige. Desgleichen auch im Koran.
    Sie können sich in unserer modernen Zeit und aus ethisch verantwortbaren Gründen nicht ernsthaft auf diese, von Menschenhand gefertigten Schriften vor 2000 Jahren berufen.
    Das konterkariert jede internationale Konvention, die Welt im friedlichen Miteinander
    gedeihen zu lassen.
    Historisch betrachtet kamen den Kirchen und ihren Orden die Aufgabe zu, sich um Kranke, Arme, Verwaiste usw. zu sorgen. In der griechischen Antike gab es indes auch schon erste Gehversuche Bedürftigen zu helfen. Ganz ohne religiösem Hintergrund.
    Das christlich – dogmatische Weltbild, die Macht der Kirchen im engen Bündnis mit weltlichen Monarchen ließen in ihrer über Jahrhunderte währende Geschichte und Dominanz keine mögliche Alternativen zu.
    Erst mit der Aufklärung, der Industrialisierung,des technischen Zeitalters und der Entstehung von Demokratien begann auch Umstrukturierungen in den Bereichen Soziales und Bildung. Und das mit gutem Erfolg. Ich habe diese Realität im ehemals anderen deutschen Staat erlebt und gelebt. Das sage ich ohne etwas Schön reden zu wollen.
    Die Kirche bekämpfte indes mit allen Mitteln ihrer Macht die eingeforderten Menschenrechte, die für uns heute zum Selbstverständnis einer demokratischen Ordnung gehören.
    Wenn sie den Oberbegriff „Helfen“ explizit nur den „Gläubigen“ zugestehen, hieße das im Umkehrschluss, das alle Menschen, die nicht an“ ihren“ Gott glauben auch nicht altruistisch sein können. Das von Ihnen gezeichnete Bild von Gut und Böse ist bei allen Menschen genetisch gleich angelegt. Und das völlig unabhängig von einem Glauben oder Nichtglauben.
    Das bedeutet im Klartext, unter schlimmsten physischen oder psychischen Voraussetzungen können Sie und ich auch zu Straftaten im Stande sein.
    Aus diesem Grunde prüfe ich kritisch,autonom und nach humanistisch/ ethischen Gesichtspunkten jede Sachlage, bewerte sie objektiv, bevor ich eine bewusste Entscheidung treffe.
    Können Sie dieses „Credo“ auch für sich reklamieren?

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Februar 4, 2014

  8. Herr Halkbrenner,
    in ihrem ersten Kommentar schreiben sie, daß D. Berger Mut gehabt habe die Wahrheit auszusprechen. Er würde die Dinge beim Namen nennen.
    Genau das tut er weitgehend nicht. Er stellt Behauptungen auf, die man glauben kann oder die man eben nicht glauben kann.
    Er spricht von „Herrenabenden“ bei denen hohe kirchl. Würdenträger anwesend gewesen sein sollen.
    Er nennt keinen Namen.
    Es seien Industrielle anwesend gewesen.
    Er nennt keine Namen.
    Es seien Politiker anwesend gewesen.
    Er nennt keine Namen.
    u.s.w.
    Letztlich sind das Behauptungen, die im Raum stehen und von niemandem nachgeprüft werden können. Wenn es die Wahrheit ist, warum wird nicht Ross und Reiter genannt?
    „Die Wahrheit wird euch frei machen“, heißt es doch.
    Hat er etwa Angst, wenn er einen Namen nennt, daß derjenige gegen ihn rechtlich vorgeht? Warum? Wenn es die Wahrheit ist, braucht er doch nicht zu fürchten.
    Fürchten muß sich der Unwahrhaftige, aber nicht der, der die Wahrheit spricht.

    Kommentar von Juergen | Februar 5, 2014


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