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US-Studie: Republikaner werden zur Anti-Wissens-Partei

Religion gewinnt, Bildung verliert – in den USA wird das naturwissenschaftliche Weltbild zurückgedrängt. Eine aktuelle Studie lässt den Hauptgrund erahnen: Die politische Rechte driftet in eine vormoderne Gedankenwelt ab.

 

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Januar 4, 2014 - Posted by | Presse |

1 Kommentar »

  1. Wie die Sprachregelung von Diktaturen wie in NAZI-Deutschland und andere streicht das Georgia-Education-Board 2004 n.C. Worte wie „Evolution“, „Erdalter“, „natürliche Auslese“, „Plattentektonik“ und „big-bang“ aus fen Schulbüchern. Arkansas verbietet im Unterricht Worte wie „Evolution“, „natürliche Auslese“, auch Jahreszahlen sind verboten. Christliche AEC Schulbücher vermitteln von Darwin begründeten Rassimus und loben Hitlers Rassenwahn. An 300 Schulen in US-Staaten in Florida, Indiana, Georgia, Louisiana, Ohio, Wisconsin, Colorado, Utah, Oklahoma, Arizona wird Kreationismus in Biologie gelehrt. Das Wissen der Schülen mit religiös fundierter Bildung reicht nur selten für ein Universitätsstudium, vielen werden abgelehnt

    Der Dover-Area-School wird im Kitzmiller Prozess der ID-Unterricht als unvereinbar mit der US-Verfassung untersagt, der Zeuge Professor M.J. Behe vom Discovery Institute wird zum Lügner unter Eid. Astrologie sei eine Wissenschaft die Gott als Schöpfer anerkennt. Das Gericht befindet CR und ID nutzen wissenschaftlich klingende Worte ohne Wissenschaft zu sein. Das Ohio-Board-of-Education feuert zur Umsetzung des Urteils die 8 Unterstützer des ID. Nach einer Umfrage unterrichten nur 28% der US-Biologielehrer die Evolution korrekt. Die US-Verfassung verbietet religiöse Diskriminierung, in 7 US-Staaten dürfen Atheisten nicht als Zeugen vor Gericht auftreten und kein politisches Amt ausüben. In US-Staaten wie Texas, New Mexico, Louisiana, New Hampshire, Arkansas, Oklahoma, Ohio, Kansas, Kentucky, Missouri, Florida, Tennessee, Virginia, Alabama, Indiana agieren die Kreationisten sehr aktiv, innerhalb von 10 Jahren werden etwa 400 Anti-Evolutions Gesetze eingereicht und scheitern bis auf 2.

    Einige US-Schulbehörden akzeptieren den Gotteshumbug der Bildungsgesetze von 2005 nicht, nach denen „übernatürliche Erscheinungen eine annehmbare wissenschaftliche Erklärung“ ist. Nach dem „Science and Engineering Indicator“ sind US-Bürger unfähig zwischen Wissenschaft und religiöser Pseudo-Wissenschaft zu unterscheiden. Man protzt sich für Wissenschaft zu interessieren, für 54% ist es unbekannt, dass die Erde 1 Jahr braucht die Sonne zu umkreisen. Wie 2013 vom PEW Research Center ermittelt glauben 33% der US-Bürger, 64% der ev. Protestanten, 50% der schwarzen Protestanten, 31% der Hispanos, 26% der weißen Katholen, 15% der weißen Mehrheit an die biblische Schöpfung vor 6.000 Jahren, im Extrem mit flacher Erdenscheibe und Englisch sprechenden Adam und Eva. Der Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten ist seit 2005 von 10% auf 24% gestiegen. Nach einer GALLUP Umfrage von 2013 mit 1.022 US-Amerikanern ist für 64% die globale Klimaerwärmung keine Gefahr, nur 34% halt sie für eine Gefahr. Der republikanische Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, beklagt sich bitter im Fernsehen als „Partei der Dummen“ zu gelten.

    Der Soziologe Gregory Paul veröffentlicht 2005 im Journal of Religion and Society im Vol.7 eine Studie über die gesellschaftlichen Folgen der Bigotterie in wohlhabenden Demokratien und nutzt dazu Umfragen und Statistiken zu Mord, Selbstmord, Gewalt, Schwangerschaft bei Minderjährigen, Abtreibung, usw. Das Material beschränkt sich die Industrieländer mit etwa 800 Mio. Menschen. Im Ergebnis widerlegt er die Behauptung der Gotteshumbug mit Verehrung eines himmlischen Zombie sichert eine bessere Gesellschaft mit deutlich weniger Mord, Gewalt, Not, Sterblichkeit junger Menschen, Sex-Krankheiten bei 800.000 Schwangerschaften/Jahr von Minderjährigen, Abtreibungen, Schulmassakern, Drogen usw. Ein 6 Jahre alter Schüler wird aus der Schule geworfen, weil er eine Mitschülerin sexuell durch einen Handkuß belästigt.

    Die USA als dysfunktionalste Demokratie schneidet immer fataler ab, das Land rangiert 2013 als Industrienation auf Platz 24 von 142 Ländern weiter hinter Canada, Norwegen, Dänemark, Schweden, Neuseeland usw. Die Diskrepanz zwischen Bigotterie und Wissenschaft führt zu Gewalt, Fanatismus, krasse Unbildung bei hoher Kriminalität, Psychosen und Rassismus. Farbige stellen 75% der durch DNA-Tests belegten Fehlurteile, im forensischen Kriminallabor Dallas lagern 2007 etwa 19.500 Proben unbearbeiteter Fälle von Vergewaltigungen, es stört niemanden. Die USA hat mit 2,3 Mio. Gefängnisinsassen das 9-fache der EU-28 und einer 300 Mal höheren Rate bei Geschlechtskranken. Nach dem Soziologen Paul Kellermann kostet ein US-Gefängnisplatz je nach Sicherheitsstufe 25.000 – 50.000 US$/Jahr, weit mehr als ein Universitätsplatz, den religiös unterrichtete Schüler mangels Wissen nur selten erreichen.

    Der Religiot Dr. Edwin Goodwin in US-Indiana verabschiedert 1897 das Gesetz 246, das Pi = 3,0 als heilige Zahl auf Ewig vorschreibt. Der US-Abgeordnete John Shimkus negiert in Reden den Klimawandel: „Gott hat Noah fest versprochen, so etwas geschieht nach der großen Flut nie wieder.“ Virginia verbannt den Antichristen per Gesetz aus allen Mikrochips, der Abgeordnete Mark Cole sieht bei den US-Bürgern einen implantierten Chip wie bei Haustieren. Für Virginia Vize-Gouverneur E.W. Jackson entstehen Geburtsfehler durch Sünden, die Dumpfbacke Präsident G.W.Bush fragt beim Staatsbesuch in Mexiko: „Spricht denn hier keiner Mexikanisch“. Sein mit 170 Mill. US$ gefördertes AFLA-Programms verschweigt Verhütung, in Sexualkunde gelten Kondome als nutzlos, AIDS wird durch Berührung übertragen.

    In den USA mangelt es an sozialer Sicherheit bei etwa 9% Arbeitslosigkeit, keine medizinische Versorgung für 15% arme Schichten, totale Überwachung, eingeschränkte Rechte. Die rigiden Einwanderungsgesetze grenzen die Intelligenz der Weltelite an den US-Univeristäten aus. Absolventen christlicher Bildung werden an Universitäten wie Harvard, Stanford, Yale, Princeton usw. kaum zugelassen, von großen Konzernen nicht eingestellt oder wegen fachlicher Unfähigkeit gefeuert. Die Universität-of-California nimmt keine Absolventen von Schulen wie Christians-Schools-International und 300 religiösen Voucher Schools mehr auf, deren Wissen erfüllt keine Anforderung und knappe Ressourcen verbieten Verschwendung. Dies wird der University-of-California per Gericht als zulässig bestätigt. Dazu kommen 1,8 Mill. Kinder von Religioten zu Hause unterrichtet. Was „home schooling“ Kinder neben modernen Wissen fehlt, ist die Sozialkompetenz sich in Gruppen zu behaupten. Für die „Home School Legal Defense Association“ brauchen Eltern keine Ausbildung, die Bibel und Fleiß genügt.

    Kommentar von emporda | Januar 16, 2014


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