gbs Köln

Rabbi schneidet versehentlich Penis bei Beschneidung ab

Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) – Autsch! Ein Rabbi aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat bei der Bris, der traditionellen jüdischen Beschneidungszeremonie, den Penis eines Neugeborenen abgeschnitten. Die Eltern verklagen den Rabbi nun.

Der Unfall geschah laut des Fernsehsenders CBS bereits Anfang des Jahres in Pittsburgh, die Zivilklage gegen den Rabbi wurde aber erst an diesem Wochenende bekannt. Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar. Rabbi Mordechai Rosenberg führte die Beschneidungszeremonie durch und muss beim Abtrennen der Vorhaut zu tief geschnitten haben.

 

weiterlesen im Originalartikel

Dezember 30, 2013 - Posted by | Presse |

8 Kommentare »

  1. Für diesen Fall sollte man den biblichen Rachevorschlag „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erweitern auf „Schwanz um Schwanz“.

    Kommentar von Bruno | Dezember 30, 2013

  2. Kann nur bei den Wüstenkulten geschen.

    Kommentar von Mathias J. Fleu | Dezember 30, 2013

  3. dumm gelaufen…
    lg zentao

    Kommentar von zentao | Dezember 30, 2013

  4. […] Religiotie zum Tag. „Bei religiöser Beschneidung schnitt der Rabbi versehentlich den ganzen Penis des Jungen ab“. So ein Pech aber auch.  https://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2013/12/30/rabbi-schneidet-versehentlich-penis-bei-beschn… […]

    Pingback von 31.12.2013 Religiotie | AlfredZellinger's Blog | Dezember 30, 2013

  5. aus der Verfassungsbeschwerde gegen BGB § 1631d Gesetz zur Beschneidung des männlichen Kindes

    An das
    Bundesverfassungsgericht

    Beschwerde gegen das Bundesgesetz über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes
    27. Dezember 2013

    (…) Bevor sich die Beschwerdeführer an das Hohe Gericht gewandt haben, haben sie vor der Verabschiedung des zu überprüfenden Gesetzes viele niederschwelligere Möglichkeiten genutzt, um eine grundgesetzkonforme Lösung zu erreichen. Sie beteiligten sich an Diskussionen, … schickten offene Briefe an alle Bundestagsabgeordnete und erstellten am 20. Juli 2012 Petition Pet 4-17-07-451-040847 …

    Einer geltend gemachten Verletzung von Grundrechten und grundrechtsgleichen Rechten wird besonderes Gewicht beigemessen, wenn sie den Beschwerdeführer in existenzieller Weise betrifft. Dazu muss die Grundrechtsverletzung auf eine generelle Vernachlässigung von Grundrechten hindeuten oder sie muss auf einer groben Verkennung des durch ein Grundrecht gewährten Schutzes oder auf einem geradezu leichtfertigen Umgang mit grundrechtlich geschützten Positionen beruhen oder rechtsstaatliche Grundsätze erheblich verletzen.

    Die Beschwerdeführer legen daher gegen dieses Gesetz Beschwerde ein und beantragen durch eine einstweilige Anordnung nach § 32 Abs. 1 BVerfGG diese Vorschrift sofort außer Kraft zu setzen, um alle medizinisch nicht erforderlichen Beschneidungen, insbesondere Rituale wie Metzitzah B’Peh, pria und Praktiken wie im folgenden Link beschrieben, die sicherlich mit einer Zirkumzision lege artis nicht zu vereinbaren sind, trotzdem aber durchgeführt werden, zu verbieten bis das hohe Gericht über die Verfassungsbeschwerde entschieden hat.

    Die Beschwerdeführer beantragen zudem, die nicht medizinisch indizierte MGM an nicht einwilligungs- und urteilsfähigen Jungen auf die Liste der Auslandsstraftaten zu setzen, um sowohl Beschneidungstourismus zu verhindern als auch die gegebenenfalls erforderliche Strafverfolgung ortsunabhängig zu gewährleisten. …

    http://eifelginster.wordpress.com/2013/12/28/364/

    Kommentar von Cees | Januar 2, 2014

  6. Warum existiert eine Charta der Menschenrechte?
    Nur so, als Schlussfolgerung aus der Not der Nachkriegszeit heraus? Um das schlechte Gewissen zu besänftigen?
    Vor welchem Hintergrund ist diese Charta schon vor über 65 Jahren, von klugen und weitsichtigen Menschen erarbeitet und als allgemein verbindlich vorgelegt worden? Sie ist noch heute eine tragfähige Säule unserer demokratischen Verfassung.
    Dem Schutz der Kinder wird in vielerlei Hinsicht eine besondere Fürsorge beigemessen.
    Das hat nachvollziehbare Gründe.
    Weder eine Entscheidungsbefugnis, noch rechtsverbindliches Verhalten kann Kindern abverlangt werden.
    Die Unversehrtheit des Körpers, der Schutz vor sexuellen Handlungen ist in diesem Dokument unmissverständlich deklariert. Die Gesellschaft resp. die Eltern tragen eine hohe Verantwortung für das geistige und körperliche Wohl.
    Die Beschneidung von Knaben – ein religiöses Ritual aus archaischer Zeit- ist mit der weltlichen Ethik des 21 Jahrhunderts nicht vereinbar und in keiner Weise zu rechtfertigen.
    Sie muss von der der Gesellschaft geächtet, bzw. verboten werden!
    Weshalb es in diesen Fragen unterschiedliche Rechtsauffassungen in den Instanzen der Bundesrepublik gibt, kann und will ich nicht nachvollziehen.
    Weshalb reichen die christliche Religionsvertreter keine Petition, wie oben angeführt, ein? Was hindert sie daran?
    Das seelische Wohl der Kinder Gottes liegt ihnen doch so sehr am Herzen? Oder sollte ich die Betonung auf das „geistliche Wohl“ legen? Denn am geistigen Wohlbefinden ihrer Schäfchen kann im praktizierten Missionierungsrausch kein gesteigertes Interesse vorliegen!
    Einen deutlich vernehmbares “ Nein“ zur Frage der körperlichen Misshandlung mittels Beschneidung habe ich jedenfalls noch nicht vernommen.
    Das wäre ja in der weiterführenden Konsequenz mit Sicherheit auch ein Eigentor mit fatalen Folgen.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Januar 3, 2014

  7. Uwe Kalkbrenner stellt gestern die wichtige Frage nach der Positionierung des Christenklerus. Der einstige evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich ist Mitglied im Rat der EKD und damit doch wohl ein ranghohes Exemplar der Spezies Kleriker.

    Und Herr Johannes Friedrich wird in seinem Sinne tätik … und macht schlechtes Gewissen, nicht etwa den Beschneidungsfreunden, nein, sondern uns Kritikern der Kinderbeschneidung.

    Ausgezeichnet dargestellt durch Prof. Dr. Rolf Dietrich Herzberg:

    … Was einen sofort stutzig machen muss, ist die indirekte, im Umkehrschluss erkennbare Behauptung, dass die vielen christlichen, jüdischen und muslimischen Eltern, die ihr Kind nicht taufen oder beschneiden lassen, weil es später selbst und eigenverantwortlich darüber entscheiden soll, dass diese Eltern sein Wohl zu fördern versäumen und ihm die Aussicht auf wärmende Geborgenheit vorenthalten – was man ihnen natürlich vorwerfen müsste. Aber das wäre ein Vorwurf, den die liberal denkenden Eltern mit Recht als eine Unverschämtheit zurückweisen würden. Und geradezu empören muss sie die Anklage, die Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof a.D., Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und Herausgeber des Magazins chrismon, gegen sie richtet: dass sie sich der „Versagung eines Lebensrituals“ schuldig machen, weil sie einem jüdischen Sohn „eine für seine religiöse Identität wichtige Tradition vorenthalten“. Er nehme an seiner „seelischen Unversehrtheit“ Schaden, „wenn er feststellen muss, dass sein Vater einer zentralen religiösen Pflicht nicht nachgekommen ist und ihn dadurch seiner religiösen Heimat beraubt“. Gemeint ist, dass jüdische Eltern ihren Sohn seelisch versehren (= misshandeln), wenn sie ihn körperlich unversehrt heranwachsen und ihn selbstverantwortlich über seine Vorhaut entscheiden lassen. Friedrich nennt es einen „Skandal“, wenn es Rechtspflicht wäre, durch Verschonung des Kindes dessen körperliche Unversehrtheit und autonome Selbstbestimmung zu achten. Nein, ein Skandal ist das Urteil, das er über Eltern fällt, die ihrem Kind diese Achtung erweisen.

    aus: Die Beschneidung gesetzlich gestatten?
    Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik ZIS 11.10.2012
    Seiten 486 bis 505

    http://zottelhexe.wordpress.com/2013/12/28/verfassungsbeschwerde-gegen-%C2%A7-1631-bgb/

    Kommentar von Andrzej Kaczmarek | Januar 4, 2014

  8. […] schlimmer Unfall hat sich bei einer Beschneidungszeremonie in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) ereignet: Ein […]

    Pingback von USA: Böses Missgeschick bei Beschneidung | Kreidfeuer | Januar 5, 2014


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