gbs Köln

Der Preis der Vorhaut

In einem historisch einmaligen Urteil hat ein rabbinisches Gericht in Israel eine Mutter dazu verurteilt, ihren Sohn beschneiden zu lassen oder aber für jeden Tag, den ihr Sohn seine Vorhaut behält, 140 US-Dollar Strafe zu zahlen.

Dieses Urteil ist in gewisser Weise das Spiegelbild des Kölner Urteils vom Mai 2012, das in Deutschland die Beschneidungsdebatte ausgelöst hatte. Es wurde im Rahmen eines Scheidungsprozesses gefällt, daher war das geistliche Gericht überhaupt zuständig. Der Vater will die Beschneidung, die Mutter, inzwischen unter dem Namen Elinor Daniel bekannt geworden, will ihren Sohn intakt lassen. Die Einzelheiten sind hier nachzulesen, und in diesem Interview erklären Elinor selbst und ein israelischer Experte für Familienrecht den Fall genauer.

 

 

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November 29, 2013 Posted by | Presse | | 1 Kommentar