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Debatte über Vatikan-Reliquien: Petrus, alter Knochen

Zum ersten Mal in der Geschichte der katholischen Kirche sollen die Gebeine des heiligen Petrus öffentlich gezeigt werden, so hat es Papst Franziskus angeordnet. Doch mit der Ankündigung ist ein alter Streit neu entfacht: Sind die Knochen wirklich echt?

 

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November 22, 2013 - Posted by | Presse |

2 Kommentare »

  1. Wen interessiert denn, unter welcher Haut die Fetische, die bei der Knochenrallye gezeigt werden, mal waren? Einen Stiletto-Fan interessiert doch auch nicht, welche Frau eigentlich an dem Fuß dranhängt.

    Einfach ekelhaft, diese Leichenfledderei.

    Eigentlich könnten Sie aber mal die 60 oder so Vorhäute von Jesus, die über das ganze Abendland und den Orient verstreut aufbewahrt werden, mal zusammen in einer kommentierten Ausstellung zeigen, die würden mich echt interessieren…

    Kommentar von Zeisix | November 22, 2013

  2. Keine noch so abenteuerlich klingende Räuberpistole aus dem Religions – Grusel – Kabinett ist den oberen Glaubensbrüdern zu schade, um die Schafherde am Laufen zu halten. Die Fluchtversuche der Brüder und Schwestern aus dem Gatter der Hirten sollen gestoppt werden. Was liegt also näher, mit einem schier unglaublichen „wahren Wunder“ aufzuwarten.
    Alle bisherigen „Beweise“ der Kleriker, beschriebene Ereignisse und Aussagen der Bibel als wahr hinzustellen,sind Dank der Erkenntnisse und Möglichkeiten der Naturwissenschaft und Forschung ad absurdum geführt worden. Das angeblich original erhaltene Leichentuch eines Predigers namens Jesus und viele andere Relikte und Behauptungen haben sich beim nähere Hinsehen als schlichte Fälschung herausgestellt. Wie denn das?
    Weil alle Erzählungen dieser Zeit Produkte menschlichen Denkens sind. Geschichten wie sie in aller Welt am Lagerfeuer entstanden.
    Die Angst vor dem Unbekannten, wie der Tod,die nicht erkennbaren Ursachen von Naturkatastrophen, Missernten, Unwettererscheinungen und deren Folgen ließen der Phantasie jeglichen Spielraum für wortgewaltige und halbwegs gebildete Propheten.
    Die Begrenztheit des eigenen Vermögens mit geringem Aufwand zu erhöhen,gelang mit einem Kunstgriff, der Transzendenz Mensch = Gott = Allmacht, Allwissen etc. Macht, Einfluss, bis zum legitimierten Genozid.
    Die Rückversicherung für ihr Handeln zogen sie aus ihrem eigenem Wunschdenken, transformiert in ein höheres Wesen.
    Alles in eine „Heilige Schrift“ gepackt, zeitversetzt immer den jeweiligen Machtstrukturen angepasst und sozial modifiziert.
    Scheinbar ein Erfolgsmodell.
    Von Mio. Mitläufern der Religionsgemeinschaften weltweit kaum ernsthaft hinterfragt, geschweige angezweifelt und in seiner dekadenten Kernaussage mit dem Wissen der naturwissenschaftlichen Aufklärung unserer Zeit als unvernünftig,undemokratisch, unethisch und fortschritthemmend entlarvt.

    Das unterstreicht, wie notwendig und wertvoll die Arbeit derer ist, die sich einem verantwortbaren, naturalistischem Weltbild, einer säkularen Ethik und dem Humanismus verpflichtet sehen.

    Dafür muss kein Ötzie dieser Welt als Erklärungsmodell herhalten.

    Kommentar von uwe kalkbrenner | November 25, 2013


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