gbs Köln

Pfarrhaus-Kulturgeschichte: Macht über Menschen

Gehorsam, Zucht und Ordnung: Das Deutsche Historische Museum präsentiert in der Ausstellung „Leben nach Luther“, wie die Kirche seine Anhänger erzogen hat. Doch auch die Verfehlungen im Nationalsozialismus und der Widerstand gegen das DDR-Regime werden gezeigt.

 

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Oktober 29, 2013 - Posted by | Presse |

2 Kommentare »

  1. Wenn ich schon wieder das ewig falsche Gesülze vom Thesen“anschlag“ lese, wird mir übel. Luther hat nie und nirgends irgendwelche Thesen „angeschlagen“ und schon gar nicht 95 in Wittenberg. Ein frommes Märchen, wie das meiste von diesem verein

    Auf diesen feisten Judenhasser und Frauenverachter hätte die Geschichte gut verzichten können, außer die Pfaffengeschichte, versteht sich.

    Kommentar von Zeisix | Oktober 29, 2013

  2. Eines müssen wir den Kirchen und ihren Puppenspielern lassen.
    In Fragen Inszenierung, Dramaturgie, Darstellung und Regie haben sie im Vergleich zu uns Säkularen scheinbar das wirkungsvollere Quartett in der Hand.
    Sogar an Jokern mangelt es ihnen nicht.
    Immer zaubern sie neue Aha – Effekte aus dem Ärmel der Sutane.
    Zu allen Zeiten ihres Unwesens haben sie äußerst geschickt ihre Helden, nebst deren Wundertaten entweder frei erfunden, oder ins Unermessliche überhöht, dass den ungebildeten Schafen Hören und Sehen verging,
    Gottesfürchtigkeit, Demut, im 1. und 2. Weltkrieg unbedingter Kadavergehorsam und die Ehre für Gott und Vaterland ihr Leben zu opfern. Darauf wurden Generationen eingeschworen. Predigten vor der Gemeinde waren da besonders geeignet.
    Geistliche und deren Familien hatten das Privileg und auch die finanziellen Mittel sich darüberhinaus einen gewissen Bildungsstand anzueignen.
    Das Volk hatte gefälligst nach den Geboten der Bibel zu leben. Das bedeutete im Klartext, mit ihrer Arbeitsleistung und den erzwungenen Abgaben den Klerikern und Herrschenden ein angenehmes Leben zu ermöglichen
    Ein Allwissender, Allmächtiger und strafender Gott war und ist eine geniale Erfindung der Machtbesessenen, um selbstständiges, freies und kritisches Denken zu unterbinden ( im Besonderen frei von einem unsichtbaren Etwas)

    Den Begriff „Verfehlungen“ einiger Gläubiger im NS- Regime halte ich für völlig unangemessen und weichgezeichnet, bedenkt man die überwiegende Zustimmung und unisono Jubelchöre der oberen Kirchenrepräsentanten für den Reichskanzler Hitler und seiner bis dahin unvergleichlichen Vernichtungsstrategie.
    Im gleichen Atemzug werden die „mutigen“ Pfarrer benannt, die dem Regime in der DDR die Stirn boten. Der Versuch einen jedweden Zusammenhang oder gewollte Parallelen beider Systeme ( wer hat daran ein explizites Interesse?) darzustellen, erscheint mir mehr als problematisch.

    Kommentar von Kalkbrenner, Uwe | Oktober 30, 2013


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