gbs Köln

Gernot Hassknecht: „Das Wort zum Sonntag“ 18.10.2013 – die Bananenrepublik

Oktober 19, 2013 - Posted by | Videos |

3 Kommentare »

  1. Es bewegt sich was in der Republik. Selbst das kirchlich dominierte ZDF macht nicht mehr alles mit, was ihnen die vorgesetzten »Seelsorger« diktieren wollen. Offenbar ist langsam die Angst gewichen, »versetzt« zu werden, das Angebot annehmen zu müssen, als »freier Mitarbeiter« gelegentlich noch etwas abliefern zu dürfen oder überhaupt als unerwünscht und untragbar zu gelten.

    Mal sehen, wie lange diese Sendung in dieser Offenheit bestehen bleiben wird. Die Fakten und die Zahlen, die Herr Hassknecht hinausbrüllte, sind zwar schon lange bekannt, aber offenbar bedarf es der kabarettistischen Form, um Wirkung auch in der breiteren Öffentlichkeit zu entfalten.

    Viele Kabarettisten greifen solche Themen inzwischen publikumswirksam auf, denn die Weltferne, Anmaßung und Heuchelei vieler offizieller Vertreter der Kirchen liefern ihnen treffliche Vorlagen für entlarvende Pointen. Bitte weiter so! Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich Wahrheit und Einsicht über eine Ideologie, die die Menschen seit Jahrhunderten geistig einkerkert, durchsetzen werden.

    Kommentar von Uwe Lehnert | Oktober 19, 2013

  2. Die Kirche als Supermonopolist in Deutschland gerät in immer unruhigeres Fahrwasser.
    Nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass deren oberste Funktionäre vom Schlage Tebartz – van Elst und Mixa mit dem oft zitierten Evangelium Christi kaum noch als kompatibel, glaubhaft und wahrhaftig verkauft werden können.
    Die Argumente Fehlbarkeit oder Sündhaftigkeit sind mittlerweile so angestaubt und ausgelutscht, dass allen Schafen der Herde Gottes ein Licht der Erkenntnis aufgehen müsste.
    Selbst die von Strategen eiligst gezündete religiöse Propaganda – Medien – Maschine des Vatikans und die zur Schau gestellte neue Demut und Bescheidenheit des Papstes ist kaum noch im Stande, kritische Gläubige hinter sich zu bringen.
    Konformistische Traditionen werden selbst in strenggläubigen Kreisen immer häufiger hinterfragt.
    Zu denen gehört zweifelsohne die äußerst „ertragreiche“ Symbiose Kirche/ Staat.
    Den Seinen gibt’s halt der Herr in Form von Prunk und Protz.

    Angesichts der Tatsache, dass alle 3 Sekunden ein Kind dieser Erde an Unterernährung stirbt, ist das Verhalten der Kirchen und deren Machtstruktur menschenverachtend, für mich unerträglich!
    Eine Anklage vor dem Weltgerichtshof wegen unterlassener Hilfeleistung entspricht da schon eher meinem humanistischen Selbstverständnis.
    Da verblassen für mich sämtliche Initiativen „ihrer“ Hilfsmaßnahmen für die sog. 3. Welt,
    Halleluja singende Nonnen und den modernen Rocker gebenden Benediktiner Mönch in Unterhaltungsshows am Samstagabend.
    Im Übrigen sei angefügt, dass die Kirchen nur einen sehr geringen finanziellen Beitrag für Auslandseinsätze dieser Art aufbringen.
    In den Medien weitaus unterrepräsentiert sind dagegen als Beispiel „Ärzte ohne Grenzen“.
    Altruismus ist menschlich und bei den meisten von uns angelegt. Da bedarf es keines Samariters aus der Bibel als religiösen Beweggrund und Aufforderung zum Handeln.
    Pointierte Satire, wie das „Wort zum Sonntag“ mit Gernot Hassknecht – Klasse gemacht!
    Weiter in dieser Gangart und immer gute Ideen wenn es um Kirchen,- u. Religionskritik geht.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Oktober 24, 2013

  3. In der Aachener Presse gab es zu Kirchenfinanzen Artikel und Leserbriefe am 26.10.13. Dazu habe ich an die Redaktion den nachstehenden Leserbrief gesandt in der Hoffnung, dass er veröffentlicht wird.
    Leserbrief:
    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Bitte veröffentlichen Sie meinen Leserbrief zu den Artikeln in den Aachener Zeitungen vom 26.10.13, Debatte um die Anmerkungen zu Kirchenfinanzen und verschiedenen Leserbriefen zu dieser Thematik.

    Wir brauchen keine Volksverdummung. Wir benötigen die Wissenschaft, die Forschung, den Sport, die Kunst und die Philosophie. Daraus kann im Sinne des evolutionären Humanismus, für alle Lebensbereiche ein ethisch guter Lebenswandel entwickelt werden. Dieser wird von vielen Menschen heute so praktiziert.

    Die Debatte um die Kirchenfinanzen ist pervertiert, soll der evangelische bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm gesagt haben. Seine Einnahmen aus Steuermittel des Landeshaushaltes in Bayern (keine Kirchensteuermittel) betragen monatlich (Besoldung nach Gruppe B 10) 11420,85 Euro, zuzüglich einer Aufwandsentschädigung, wie sie auch der katholische Erzbischof des Erzbistums München-Freising erhält. Mit welcher Berechtigung wird der hohe und höhere Klerus immer noch aus Steuermittel bezahlt?

    Wie uns die Geschichte lehrt, ist Religion seit 1750 Jahren vor der neuen Zeitrechnung, ein einträgliches Geschäft. Im Codex des berühmten Königs von Babylon Hammurapi steht geschrieben (älteste bekannte Gesetzessamlung), er hatte sich zum Priesterkönig selbst ernannt, zehn Prozent der Ernte gehört den Priestern.

    Seit dieser Zeit hat die Priesterkaste immer dafür gesorgt, dass das einfache Volk gläubig gehalten wurde und blieb. Dafür erfand die Priesterkaste immer neue Geschichten zum „gläubigmachen“. Besonders bemühten sich diese Leute immer wieder, mit die Hilfe der Politik, ihren Einfluss auf das einfache Volk zu erhalten.

    Vor mehr als 150 Jahren beschrieb der deutsche Politiker August Bebel aus Köln, Religion als Volksverdummung, der tscheschische Philosoph Karl Kautzky fast zeitgleich, diese Glaubensgemeinschaften als Geldsammelmaschienen („Glauben, geben, leben, für einen guten Zweck“).

    Mit recht freundlichen Grüßen.

    Mathias J. Fleu
    Dieser Brief wurde mit Hilfe des PC’s erstellt, vom Bildschirm aus gesendet und gilt als unterschrieben

    Kommentar von Mathias J. Fleu | Oktober 27, 2013


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: