gbs Köln

Norbert Blüm, Peter Henkel: Streit über Gott, am 06. November in Bonn

Blüm_2Norbert Blüm und Peter Henkel im Gespräch über ihr Buch
„Streit über Gott“
Moderation: Ingrid Matthäus-Maier

Eine Kooperation der Giordano-Bruno-Stiftung Köln und der Thalia Buchhandllung im Metropol

»Dass die Menschen es gern hätten, wenn etwas wie Gott existierte, macht den Glauben an ihn um keinen Deut plausibler.« Peter Henkel

»Wir twittern uns hemmungslos mit Belanglosigkeiten zu Tode. Wir schwätzen uns besinnungslos. Und da sollen wir über Gott schweigen?.« Norbert Blüm

Der Glaube an Gott – tröstlich, aber unredlich? Oder Kaschierung von Machtansprüchen? Und die Kirchenkrise – eine Krise des Gottesglaubens? Was heißt das überhaupt: »Gott«? Was wäre, wenn Er nicht existiert? Peter Henkel und Norbert Blüm sprechen Klartext und streiten leidenschaftlich: ein politischer Journalist, der davon überzeugt ist: der Himmel ist leer. Der andere ist sicher: Der Mensch ist nicht der letzte Maßstab.
Thalia-Buchhandlung in Bonn
Markt 24
53111 Bonn

Zur Buchhandlung

Mittwoch; 06. November 2013 Eintritt: € 8.-/ € 5.- (Schüler,Studenten)

Veranstaltungsort: Kuppelsaal Beginn: 20:00 Uhr Einlass: 19:30 Uhr

Oktober 14, 2013 - Posted by | Aktuell, Eigene Artikel |

2 Kommentare »

  1. »Wir twittern uns hemmungslos mit Belanglosigkeiten zu Tode. Wir schwätzen uns besinnungslos. Und da sollen wir über Gott schweigen?.«

    Ja, denn er ist die belangloseste Belanglosigkeit von allen.

    Kommentar von Zeisix | Oktober 14, 2013

  2. Den Beweis der Existenz eines Gottes, oder gottähnlicher Wesen, sind alle Theisten der Vergangenheit und Gegenwart schuldig geblieben.
    Ich vermute deshalb nicht von ungefähr, dass auch in Zukunft dieses Wunschdenken der glaubenden Mitbürger eben nur Träume der Phantasie bleiben werden.
    Sollte sich dennoch, auf welchen Flecken der Erde auch immer, ein wissenschaftlich nicht zu erklärendes Phänomen zeigen, käme dies einer Sensation von ungeahnter Tragweite gleich. Das bedeutet keinesfalls, dass die Forscher alle „Rätsel der Welt“ bis ins Detail gelöst haben. Dafür ist die Evolution doch zu komplex. Dennoch sind bis dato sämtliche religiösen Behauptungen und als tatsächlich deklariertes Geschehen widerlegt worden.
    Das hat nichts mit Überheblichkeit und Maßlosigkeit zu tun, sondern entspricht dem Wesen des Menschen, den Fragen des Lebens nach Ursache und Wirkung auf den Grund zu gehen.
    Antworten zu finden, die durchaus nur vorläufiges Wissen und Erkenntnisse dokumentieren,
    aber dennoch plausibel und schlüssig sind, den Forschungskriterien standhalten und einen hohen Wahrheitsanspruch haben.
    Setzen wir diese redlichen Maßstäbe an, bleibt für die Gegenseite nur das Spirituelle, das Überlieferte, die Indoktrination von einer Generationen auf die nächste, der unkritische, nicht hinterfragbare Glaube an eine geistige, oder personelle Übermacht.
    Wer diesen Selbstbetrug nebst praktizierter Demutshaltungen im“ Gottes – Dienst“ mit seiner Würde als autonomer Mensch in Einklang zu bringen vermag, der kann das selbstverständlich tun.
    Wer jedoch auf sein ewiges Leben nach dem Diesseits setzt, der kann dafür nicht überzeugend bereitstehen, mit aller Konsequenz altruistisch das Mögliche und Machbare für die Wohlfahrt aller Erdenbewohner ( im Besonderen auch für die weltlichen Humanisten und Nichtgläubigen ) anzustreben.
    Die Bibel enthält unzweideutige Anweisungen, was den Ungläubigen und Abtrünnigen nach dem Tod erwartet!!
    Da täuschen auch keine wohltemperierten, auf Samtpfötchen daherkommenden Neuauflagen der Bibel nach dem „Kindchenschema“
    Alles nur eine Interpretationsfrage? Alles nur Metaphern?
    Eine Welt von Gestern und dennoch aktuell?
    Auch ein Norbert Blüm stellt sein Credo als „gelernter Katholik“ keinesfalls infrage.
    Grundlegende und schlussfolgernde Kritik an den Kirchen,den Religionen und ihren kruden Glaubensinhalten werden von Herrn Blüm nicht zu erwarten sein.
    Auch und sehr aktuell im Hinblick auf die Demokratie gefährdenden Einflüsse und Aktionen fundamentaler christlicher und islamistischer Glaubensgemeinschaften in Deutschland.
    Nicht absprechen kann ich Norbert Blüm einen gewissen telegenen Unterhaltungswert, seinen rheinländisch- trockenen Humor und auch seine Dialogfähigkeit mit Menschen, die eine weltliche,säkulare Sicht vertreten.

    Den Veranstaltern der GBS Köln und den Gastgebern der Thalia – Buchhandlung im Metropol wünsche ich gutes Gelingen,ein interessiertes und diskussionsfreudiges Publikum, sowie einen breite Resonanz in den Medien.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Oktober 17, 2013


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