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Karlheinz Deschner

Deschner

September 29, 2013 - Posted by | Eigene Artikel |

3 Kommentare »

  1. Karl- Heinz Deschner hat über Jahrzehnte hinweg ein imposantes literarisches Werk vollendet, dass noch nach mehreren Generationen von Bedeutung sein wird. Dessen bin ich mir sehr sicher.
    Viele namhafte Autoren haben sich in der Vergangenheit mit der Thematik Kirchen – u. Religionskritik befasst. Allen gebührt dafür Dank und Anerkennung.
    Deschner gelingt es, Dank seines wissenschaftlich, fundierten Hintergrundwissens, seiner Faktenkenntnisse und Lebenserfahrungen anschaulich und spannungsreich den Leser mitzunehmen, auf die Reise in die Geschichte der weltlichen und kirchlichen Machtstrukturen.
    Einer Machtstruktur, die in allen Epochen in „gottgewollter“ Allianz im Zeichen des Kreuzes alle Funken des Neubeginns, des Aufbegehrens, der Ungläubigkeit, des Zweifelns im Keim mit brutalster Gewalt erstickte. Da macht es keinen Unterschied, ob Folter und Mord im Namen des protestantischen oder des katholischen Glaubens daherkommt.
    Millionen von Opfern haben Religionen zu verantworten!
    Karl- Heinz Deschners Gesamtschaffen ist ein beredtes Zeugnis für die der Religion innewohnende kriminelle Energie.
    Das aktuelle Weltgeschehen liefert uns täglich Tausende erschreckende Bilder von Hasstiraden, Verfolgung, Ausgrenzungen und Mordanschlägen zwischen verfeindeten Glaubensrichtungen auf unserem Globus.
    Was bedarf es da weiterer Argumente!
    Ein Welt u. Menschenbild, dass sich auf die absolute Wahrheit eines Märchenbuches beruft, ein nicht hinterfragbares und überprüfbares Glaubensgewirre beinhaltet, taugt auch Heute nicht einmal im Ansatz dazu, wirklichkeitsrelevante Lösungsansätze anzubieten.

    Wer sich mit den Grundzügen des säkularen Humanismus und seinen Eckpfeilern Philosophie, Naturwissenschaft und Kunst vorurteilsfrei befasst und dabei redlich analysiert, kommt zu der Erkenntnis, dass hier die wahre Quelle menschlichen Daseins zu einem mittragenden Strom anwachsen kann.

    .

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Oktober 1, 2013

  2. Deschner hätte ein guter Literat werden können („Die Nacht steht um mein Haus“, „Florenz ohne Sonne“), und uch seine Kirchenkritik ist wichtig.

    Letztere wird aber meiner Meinung nach in ihrer praktischen Bedeutung überschätzt. Deschner wirkt teilweise auch als ein blindwütiger Um-sich-Schlager, zum Beispiel wenn er seinen Namen zweifelhaften Mitautoren überläßt, wie etwa in den Büchern, die den Balkan und die USA zum Thema haben.

    Ein Dawkins, ein Sam Harris, ein Neil DeGrasse Tyson ist er nicht, da trennen ihn Welten. Schade, daß wir in Deutschland SOLCHE Leute nicht haben. Wir HATTEN solche Leute mal, aber das ist lange her.

    Irgendwie treten deutsche Atheisten heute leider oft schon vom Äußeren her als Außenseiter und leicht schräg bis unseriös auf.

    Vorurteile sind nun mal nützlich und immer vorhanden. Ich kann meine Vorurteile weder gegen einen Pfaffen ablegen (bis zum beweis des Gegenteils: „Made im Speck, einfältiger Dummkopf oder intelligenter Heuchler“) noch gegenüber einen Atheisten (oder sonstwen), der sein äußeres nicht pflegt, obwohl er es könnte und Friseure meidet (bis zum Beweis des Gegenteils: … )

    Kommentar von Zeisix | Oktober 4, 2013

  3. @Zeisix
    Deschner macht primär Kirchenkritik!
    Wieso übernimmst du nicht den Part von Harris, Dawkins und co, die ja deiner Meinung nach in Deutschland fehlen?
    Und deine Äusserungen zu ungepflegten (deutschen) Atheisten sind unter aller Kanone.

    Kommentar von Marc | Oktober 7, 2013


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