gbs Köln

Martin Luther über den Krieg

Martin_Luther_by_Lucas_Cranach_der_Ältere.jpegDenn die Hand, die solch Schwert führt und tötet, ist auch alsdann nicht mehr Menschenhand, sondern Gotteshand, und nicht der Mensch, sondern Gott hängt, rädert, enthauptet, tötet und führt Krieg.

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Mai 27, 2013 - Posted by | Eigene Artikel |

1 Kommentar »

  1. Etwas ausführlicher:
    Im Blick auf Krieg und Frieden äußert sich Luther (1526) in seiner Schrift „Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können“ so: Wenn die Christen „von der weltlichen Obrigkeit zum Kriege aufgerufen werden, sollen und müssen sie kämpfen, aus Gehorsam, nicht als Christen, sondern als Glieder und als untertänige, gehorsame Leute […] Die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.“

    Kommentar von Wolfgang Klosterhalfen | Mai 27, 2013


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