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Einstein-Brief bei Ebay: „Die Bibel ist eine Sammlung primitiver Legenden“

Der Herrgott, so schrieb Albert Einstein einst, würfelt nicht. Und „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind“, stellte er fest. Seitdem sind viele Menschen überzeugt, dass der berühmte Physiker an einen Herrgott geglaubt hat.

Weniger bekannt als diese Aussagen ist dagegen ein Brief, den Einstein zum Thema Religion schrieb – und für den der Besitzer nun hofft, ihn für mindestens drei Millionen Dollar bei Ebay versteigern zu können. Geschrieben hatte ihn Einstein im Januar 1954, ein Jahr vor seinem Tod, an den jüdischen Religionsphilosophen Eric Gutkind. Es war seine Antwort auf Gutkinds Buch „Choose Life: The Biblical Call to Revolt„.

Nach der Lektüre des Briefes, den Einstein in deutscher Sprache verfasste, bleiben wenig Zweifel an seiner Haltung zur Bibel, zur Vorstellung von einem persönlichen Gott und auch zum Judentum:

„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäß höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens.“

 

weiterlesen im Originalartikel

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Oktober 9, 2012 - Posted by | Presse |

3 Kommentare »

  1. Nein, die Bibel ist ein historisches Buch (z.B. Sintflut, Streit zwischen Ackerbauern und Jägern und Sammlern, etc.).

    Als moralisches Vorbild oder gar Regelwerk TAUGT SIE GAR NICHTS.

    Das erfolgreichste Mem (Ideologie) aller Zeiten war die „jüdische Kultur“, denn von ihr hängen alle Kulturen heute ab: Christen, Muslime, Protestanten, Kapitalisten, Marxisten, Nazis, Hollywood, Neonazis, Pseudohistoriker etc. – und keiner merkt, dass er ein Sklave der 2000jährigen dummen jüdischen Tradition ist.

    Darum: Durchbrecht diesen jahrtausendealten Teufelskreis und seid nicht mehr die Sklaven dieser „jüdischen Tradition“: Juden > Christen > Kapitalisten > Kommunisten > Nazis > …

    Geil also, wenn die Israelis („Juden“) gegen den Iran („Arier“) zu Felde ziehen…

    Nochmals: wann hört endlich diese sinnlose überbewertete „jüdische“ Tradition auf (Juden > Christen > Nazis > Hollywood > …)

    Kommentar von apocalypse2012 | Oktober 10, 2012

  2. Typisch Broder — das Gegenteil ist immer richtig!

    Nur unter den Römern gab es mal so etwas wie
    „Vielfalt der Religionen“.

    Heute gibt es nur noch die Monokultur der jüdischen Tradition:

    Juden > Christen, Muslime
    > Protestanten > Kapitalisten > Marxisten > Kommunisten > Faschisten > Nazis > Hollywood & amerikanische
    Pseudowissenschaft > Zinswirtschaft > etc.

    Nur Nietzsche hat gemerkt, dass „die Welt“ komplett „verjüdelt“ ist — und
    wurde wahnsinnig!

    Die einzige Vielfalt, die Sinn macht, ist die Biodiversität — ABER DIESE WIRD schon seit
    Jahrhunderten kaputt gemacht durch eben diese jüdische Tradition (s.o.).

    Kommentar von apocalypse2012 | Oktober 10, 2012

  3. Da herrscht aber Redebedarf, bei einigen Aussagen @apocalyse2012:

    „Nur unter den Römern gab es mal so etwas wie
    “Vielfalt der Religionen”.
    – welche Vielfalt ist gemeint? Die vorgegebenen und einzuhaltenden Staatsreligionen der Römer? Die Herabstufung der Menschen und somit Religionen, der eingenommenen und besetzten Gebiete?
    Vielfalt an Religionen im alten römischen Reich, war immer Abhängig vom jeweiligen Herrscher – Cäsaren, dieser bestimmte: welche Religion sein durfte und welche nicht. Also kann von Vielfalt keine Rede sein.
    Zu Muhamads Zeiten gab es „bunt gemischte“ Glaubensrichtungen, die sich in Mekka trafen und ein Jeder konnte seine Götter oder seinen Gott anbeten. Darunter ein Mondgott mit Töchtern: Allah.
    Muhamad zerstörte diese Vielfalt dort, und später die kulturelle und religiöse Vielfalt in vielen Ländern der Arabischen Halbinsel.
    Das Judentum, schon von Anbeginn, hat allerdings niemals jemanden gezwungen, zu seinem Glauben überzutreten. Das ist auch schlecht möglich, wenn man sich das Selbstverständnis anschaut: Jude, wer eine jüdische Mutter hat.
    Das Judentum hat nie missioniert, im Gegensatz zu den Folgereligionen: Christentum und Islam. Weshalb die Aussagen von dir: „Sklave der 2000jährigen dummen jüdischen Tradition“ – vollkommen falsch sind.

    „Juden > Christen, Muslime
    > Protestanten > Kapitalisten > Marxisten > Kommunisten > Faschisten > Nazis > Hollywood & amerikanische
    Pseudowissenschaft > Zinswirtschaft > etc.“

    Bunt gemischte, geschichtlich-historisch zusammengewürfelte Verschwörungs-Idee.
    Religionen aussen vorgelassen: Kapitalismus wurde nicht vom Judentum erfunden.
    Wie auch? Wenn wir heute von Kapitalismus reden, ist in der westlichen Kultur die Zeit ab „Geldverleiher“ gemeint, die angeblich alle Juden waren. Gerne wird unterschlagen, dass die Zinseszinsberechnungen bereits vorher bestanden und im Prinzip schon von den venezianischen Kaufleuten, bzw. von dem Lombarden, die die ersten Banker waren, hat.
    Auch Juden, die Geldverleiher wurden, hatten nicht unbedingt großes Eigenkapital zur Verfügung, sondern diese wurden befehligt, von ihren jeweiligen Landesfürsten, Geld zu verleihen. Es war ihre Pflicht. Das Startkapital erhielten sie somit von den Fürsten, Königen und Kaisern. Den Großteil an Zinsen mussten sie somit den Regierenden Adelshäusern zurückzahlen, weniger blieb ihnen. Somit kann man in dem Fall eher sagen: europäisch, christliche Adelsgeschlechter haben den Startschuß zu großangelegtem Kapitalismus, mit der Zinswirtschaft, aus der Taufe gehoben.

    „Pseudowissenschaft“? Ein weites Feld, aber mal einige bekanntere Namen herausarbeitend, wird man erkennen, sie waren keine Juden, sie waren sogar Christen. Angefangen von der Theosophie über die Anthroposophie und Rudolf Steiner, bis hin zu den heutigen esoterischen New-Age-Strömungen, ist dort fast kein Jude zu erkennen.

    Hollywood? Ja, ich glaube: Hollywood lässt grüßen, in Form von Sci-Fi, in den obigen Kommentaren.

    „..dass er ein Sklave der 2000jährigen dummen jüdischen Tradition ist“

    Selten solch einen Schmarn gelesen. Ach nein: Halt, doch! Auf gewissen „Seiten“, einer bestimmten Richtung.

    @apocalypse2012: Was empfiehlst du uns also, damit wir uns aus der „jahrtausendalten jüdischen Umklammerung und Versklavung“ befreien?
    WEM sollen wir „folgen“? (ich glaube, ich ahne es bereits, lass mich gerne überraschen)

    Vergessen: Versklavung: eher zu erkennen z. B. im Iran (da du oben den Iran erwähntest) mit seiner Dhimmitüde – auch in anderen islamisch regierten Ländern: Dhimmitüde.
    Dhimmitüde = eine Erfindung des Islams, um sich an Andersgläubigen zu bereichern, und das sogar noch mitten unter uns (auf dieser Welt) im 21. Jahrhundert. Und nun sage mir nur nicht: Muslime seien auch nur Juden.

    Kommentar von Nixis | Oktober 15, 2012


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