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„Ein kläglicher Gesetzentwurf“

ZEIT ONLINE: Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf zur Beschneidung von Jungen vorgelegt. Wird damit der Streit um die religiös motivierte Beschneidung beendet?

Reinhard Merkel: Mit diesem Entwurf sicher nicht. Zum ersten wird die Frage der Anästhesie nicht deutlich genug geregelt. Sie wird allein den Regeln der ärztlichen Kunst unterstellt. Nach Absatz 2 darf aber in den ersten sechs Monaten auch ein Nicht-Arzt die Beschneidung vornehmen, also etwa ein jüdischer Mohel. Zur Frage der Anästhesie schweigt der Absatz jedoch. Darf der Mohel die auch durchführen? Das wäre ethisch wie rechtlich indiskutabel. Wir wissen, wie die große Mehrzahl der Mohalim heute Beschneidungen durchführt – nämlich ohne wirksame Betäubung. Meist bekommt der Säugling nur einen in Rotwein getränkten Stofffetzen in den Mund. In manchen Fällen wird ein Zäpfchen gegeben oder eine Paracetamoltablette; aber auch das ist zur wirksamen Schmerzbekämpfung hoffnungslos unzulänglich.

 

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Oktober 2, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Agent des Heiligen Geistes

Im Prozess um die „Vatileaks“-Enthüllungen erklärt sich der Angeklagte Paolo Gabriele, ehemaliger Kammerdiener des Papstes, für „unschuldig“ im Sinne der Anklage. Seine Taten rechtfertigt er mit Sorgen um das Kirchenoberhaupt. Doch wie auch immer der Prozess endet – die Affäre gärt weiter.

 

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Oktober 2, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Jahrhundert der Beschneidung zur Kontrolle der Masturbation von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen

In Großbritannien, den USA, Australien und Neuseeland gleichermaßen war die Angst vor der Masturbation die größte treibende Kraft hinter der Einführung der routinemäßigen Beschneidung von Jungen im späten 19. Jahrhundert.

Zwar war die Vorbeugung gegen die Masturbation als Rechtefertigungsgrund zur medizinisch unnötigen Beschneidung irgendwann alleine nicht mehr ausreichend, sodass schnell hygienische und gesundheitliche „Gründe“ gefunden werden mussten, dennoch blieb der Lust-mindernde Effekt der Beschneidung und ihre präventive Wirkung gegen die Masturbation weiterhin eines der wichtigsten Verkaufsargumente für die Beschneidung und noch in den 1970er wurde in führenden amerikanischen Medizinlehrbüchern die Vorbeugung der Masturbation als legitimer Grund zur Beschneidung von Säuglingen und Kindern angeführt.

 

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Oktober 2, 2012 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Geld ist Teufelszeug!

Oktober 2, 2012 Posted by | Comic | | Hinterlasse einen Kommentar

Preacher charged with blasphemy in Egypt

Oktober 2, 2012 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar