gbs Köln

Vorhautbeschneidung ist keine Bagatelle

Giordano-Bruno-Stiftung kündigt Kampagne zur Stärkung der Kinderrechte an

Mit deutlichen Worten hat der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, die Pläne deutscher Politiker kritisiert, die nach der Sommerpause ein Gesetz auf den Weg bringen wollen, das religiös motivierte Vorhautbeschneidungen bei Knaben legitimieren soll. „Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht und Menschenrechtsverletzungen sind prinzipiell nicht zu rechtfertigen – auch wenn sie mit noch so ‚heiligen‘ Traditionen begründet werden“, erklärte der gbs-Sprecher am Stiftungssitz in Oberwesel.

Um hierfür ein politisches Bewusstsein zu schaffen, plane die Giordano-Bruno-Stiftung zusammen mit anderen Kooperationspartnern eine Kampagne zur Stärkung der Kinderrechte, die in den nächsten Wochen anlaufen soll. „Offenbar ist den Politikern in Berlin nicht bewusst, dass sie die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben und dass dies entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen muss.“ Schmidt-Salomon verwies dabei auf Artikel 19,1 des „Übereinkommens über die Rechte des Kindes“, in dem es heißt: „Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenzufügung oder Misshandlung (…) zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.“  Auch Artikel 24,3 der Kinderrechtskonvention spreche eindeutig gegen die Legitimation der religiösen Vorhautbeschneidung: „Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.“

Entschieden wehrte sich Schmidt-Salomon gegen die häufig anzutreffende Bagatellisierung der Vorhautbeschneidung: „Zwar ist die Vorhautbeschneidung bei Jungen in ihren Auswirkungen nicht vergleichbar mit der Klitorisverstümmelung bei Mädchen, dennoch handelt es sich, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, um eine höchst unangenehme, schmerzreiche Prozedur, selbst wenn sie unter besten medizinischen Bedingungen erfolgt. Kein Kind sollte dieses Leid erfahren müssen, es sei denn, es liegen eindeutige medizinische Gründe für den Eingriff vor.“ Erwachsene könnten für sich selbst die Entscheidung treffen, ob sie aus religiösen Gründen beschnitten werden möchten, sie dürften diese Entscheidung jedoch nicht für ihre Kinder treffen. „Wenn Bundeskanzlerin Merkel meint, Deutschland mache sich mit einem Beschneidungsverbot zu einer ‚Komikernation‘, zeigt dies nur, dass sie sich mit den Problemen der Zirkumzision nicht ernsthaft beschäftigt hat und religiösen Vorurteilen höheres Gewicht beimisst als dem Kindeswohl.“

Immerhin setze sich die Einsicht in die Unrechtmäßigkeit der Vorhautbeschneidung allmählich auch in religiösen Kreisen durch. Schmidt-Salomon zitierte in diesem Zusammenhang die britisch-jüdische Ärztin und Psychotherapeutin Jenny Goodman, die die rituelle Vorhautbeschneidung der Kinder aus religiöser Perspektive kritisierte: „Ich bin zuversichtlich, dass mein Volk so viele lebensbejahende, lebensfreudige und erkenntnisbringende Traditionen hat, dass unsere Identität und kulturelle Selbstachtung ohne Probleme überleben wird, wenn wir über die Beschneidung hinauswachsen, die ein grausames Relikt ist, das ich immer als eine Abweichung vom Herzen meiner Religion empfunden habe.“

Schmidt-Salomon betonte, dass es keine Anmaßung, sondern vielmehr eine verfassungsrechtliche Notwendigkeit sei, dass der säkulare Rechtsstaat seine Normen durchsetze. Insofern sei das Urteil des Kölner Landgerichts, das nicht die Religionsfreiheit, sondern das Recht auf religiös begründete Körperverletzung aufgehoben habe, in jeder Hinsicht zu begrüßen: „Dass Religionsfreiheit nicht bedeuten kann, Kindern ungestraft Schmerzen zufügen zu dürfen, sollte eigentlich jedem einleuchten – auch den Spitzenpolitikern in Berlin.“

 

Weiterführende Links zu diesem Artikel:

Überblicksartikel  von Matthias Krause: „Scharfe Klingen – Stumpfe Logik“:

http://hpd.de/node/13684

Kurzkommentar von gbs-Beirat Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf: „Warum die Kölner Richter Recht haben“:

http://hpd.de/node/13709

Juristischer Grundsatzartikel von Prof. Dr. Holm Putzke: „Die strafrechtliche Relevanz der Beschneidung von Knaben“:

http://www.holmputzke.de/images/stories/pdf/2008_fs_herzberg_beschneidung.pdf

10 Thesen und Antithesen zur rituellen Beschneidung:

http://www.beschneidung-von-jungen.de/fileadmin/beschneidung-von-knaben/erkl%C3%A4rung_zum_K%C3%B6lner_Urteil/koelner_beschneidungsurteil.pdf

Video einer Beschneidung (Achtung: Nichts für schwache Nerven!):

http://video.google.com/videoplay?docid=8212662920114237112

Juli 17, 2012 - Posted by | Aktuell |

14 Kommentare »

  1. Die Beschneidung hat angeblich ein Gott einem alten Mann, der angeblich Abraham hieß, vor etwa 4000 Jahren befohlen (1. Buch Mose, Kap. 17). Dieser Gott legte Wert darauf, dass Unbeschnittene aus dem Volk ausgerottet werden (Vers 14). Diese Geschichte wurde vor etwa 2600 Jahren von einem unbekannten Autor zu Papyrus gebracht. Klingt doch überzeugend, oder? Nur böse Zungen sprechen hier von einem barbarischen Brauch aus der Bronzezeit oder gar einer religiös motivierten Vergewaltigung von Kindern.

    Kommentar von Wolfgang Klosterhalfen | Juli 17, 2012

  2. Meine Voirhaut wurde vor 41 Jahren gestohlen, ich erinnere mich noch gut daran, weil ich aus der Narkose aufgewacht bin. Ich will sie wieder zurueck haben!! Kein Pardon , fuer die, die Knaben die Vorhaut abschneiden!!

    Kommentar von genau | Juli 23, 2012

  3. Die Beschneidung von Jungen ist ein Relikt aus dem Altertum/Mittelalter. Die Ermordung von kleinen Kindern im Mutterleib aber ist reale Gegenwart! Wo bleiben hier die Erläuterungen des „evolutionären Humanismus.“

    Kommentar von Josef Baumgartner | Juli 23, 2012

  4. Die Erläuterung des evolutionären Humanismus folgt Ihrem Avancieren ,Herr Baumgartner, sofort und zügig, so wie einst der „Ziethen aus dem Busch“ kam:
    Sie-und andere Heroen der Logik- kontern und zerstören und zerbreien den Argumentationsaustausch zur Jungenbeschneidung ff. mit dem Hinweis auf die Abtreibung.
    1. Selbst wenn man alles ausser Acht ließe was zur Abtreibung zu sagen wäre, ist der Hinweis auf sie doch kein Argument in der Debatte um die Jungenbeschneidung. Um im Slang der Jugend Ihnen das deutlicher zu machen: Abtreibung “ sein andere Baustelle“! Okay? Machen Sie einen eigenen Thread auf zu dem Thema, gehen Sie mit einer Normenkontrollklage vor das BVG oder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte-alles Ihr gutes Recht! Nur in der Debatte um die Jungenbeschneidung ist Ihr Hinweis weder für die einen noch für die anderen hillfreich und nutzbar.

    2. Zur Sache selbst: Die Rechtsfähigkeit eines Menschen beginnt nach deutschem Recht mit der Vollendung der Geburt. Die Abtreibung selbst ist nur bis zum 3. Monat der Schwangerschaft erlaubt-selbst in Staaten wie China ist dies so, wo die Abtreibung,ähnlich wie früher in sozialistischen Staaten quasi ohne Begründung, bis zum 3. Monat erlaubt ist.

    In Dtschld. ist aber zudem eine Genehmigung einzuholen , welche die betroffene Frau nur nach Absolvierung eines komplizierten Verfahrensablauf bekommt,der aufgrund seiner Dauer quasi immer in den 3. Monat führt genialerweise.
    All dies ist nach mehrfacher höchstrichterlicher Rechtssprechung (die es bei der Jungenbeschneidung noch nicht gibt) und mehrfachem Gesetzgebungsverfahren des BT so zum Gesetz geworden. (Was es bei der Jungenbeschneidung noch nicht gibt, nur eine gottlob grottenschlechte Entschließung des Bundestages. ) Das wichtigste Ergebnis:

    Die Abtreibung innerhalb jener 3. Monate und nach Hürdenlauf durch das Verfahren IST DENNOCH an sich strafbar- sie wird nur nicht bestraft wegen sozialer oder vergl. Notlage der Frau ff..

    (Das wäre ein Verfahren auch bei der Beschneidung v. Jungen -aber GERADE DAS wollen ja die Religionsgemeinschaften eben GERADE NICHT -weil die Beschneidenden dann ja als NUR NICHT BESTRAFTE Sraftäter dastünden -was sie nicht wollen.Die wollen Ihr Hilfsargument ,Herr Baumgartner, gar nicht haben ,weil die anders als Sie die deutschen Gesetze durchaus kennen und eben nicht als Straftäter dastehen wollen die ,sozusagen gnadenhalber weil sie Juden oder Muslime sind, nicht bestraft werden.Denn jeder andere , der sich selbst ohne Messer oder Schere am Penis eines Säuglings oder Grundschulkindes zu schaffen macht ohne religiöse begründung ,würde , erst recht wenn er „Hautfetzen“ tatsächlich abschneiden würde, – für Jahre ins Gefängnis wandern. Der würde, wenn er sagen würde er täte es wieder, sogar danach in lebenslängliche Sicherungsverwahrung kommen!)

    Den allerwichtigsten Grund ,weshalb die Abtreibung das untauglichste Beispiel für irgendeinen Vergleich abgibt ist jedoch dieser: Der Vorgang -egal wie man ihn bewertet- spielt sich im und am Körper einer erwachsenen Frau ab (die selbst entscheiden kann im Gegensatz zu männl.Kindern) , selbst Sie werden nicht leugnen können, dass die erwachsene Frau ihren Körper betreffend zumindest mitreden darf. Oder?
    Kühl formuliert könnte man auch sagen, dass das , um das es Ihnen, Hr. Baumgartner und anderen geht die mit der Abtreibung argumentieren, als Teil des Körpers der Frau gefälligst der Frau gehört. (Anders als ein geborenes ,lebendes Kind!)
    Mindestens aber muß man ihr ,der Frau wem denn sonst, ein veritables Mitspracherecht an Dingen zubilligen ,die sich in ihrem Frauenkörper befinden ,Dr. Frankenst,äh , Herr Baumgartner und all die anderen -und das tut deutsches Recht.

    Sie, Hr, Baumgartner tun hingegen so, als sei Abtreibung bis zur Geburt erlaubt (der Verf. kennt durchaus seriöse alte Leute, die für die Abtreibung bis zum Magisterabschluß ,resp. bis zum 3. Gesellenjahr/Berufsjahr sind bei männl. wie weibl. Kindern von Eltern,-das ist kein Jux!) -und stellen das dann in Gegensatz zu der dann (bei den Juden) am 8.Tage resp. den Muslimen mit flexiblen Altersgrenzen , durchzuführenden Jungenbeschneidung.

    Das tun Sie und die meisten die so argumentieren wie Sie in Wahrheit doch wohl in völligem Desinteresse an der Jungenbeschneidung nur deshalb ,um mal wieder die Rechtslage bei der Abtreibung in die Öffentlichkeit zu bringen und zu negieren . Stimmt´s ?

    Sie tun damit weder den Befürwortern noch den Gegnern der Jungenbeschneidung einen Gefallen und nicht mal Ihrer eigenen Position .

    So wie Sie argumentieren ist es einfach nur eine absurde und unseriöse Argumentation, Herr Baumgartner.

    Gutgemeinter Tip: Machen Sie an geeigneter Stelle einen eigenen Thread auf , gründen Sie eine Gruppierung die meinethalben für ein absolutes Abtreibungsverbot eintritt ,klagen Sie gegen die bestehenden Gesetze bis der letzte Alpengletscher abgetaut ist und die Hölle zugefroren ist. Aber bringen Sie doch in der Debatte X keine Argumente für die Debatte Y (wenn die denn je eine werden sollte) .
    Alles Beste -und mal ein paar Becktexte lesen . (Nicht die von einem Volker -sondern die mit den vielen Paragraphen drin.)

    Kommentar von OswinRobert | Juli 23, 2012

  5. Wo haben Sie denn diesen Text her? Ist Ihnen dieser Unsinn wirklich spontan eingefallen? Ich muss gestehen, ich besitze nicht Ihre Intelligenz; aber dafür einen gesunden Menschenverstand.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kommentar von Josef Baumgartner | Juli 23, 2012

  6. Petition gegen rituelle Beschneidung

    20. Juli 2012

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Personensorgeberechtigten jede rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung eines Jungen (Zirkumzision) oder eines Mädchens (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) im Hinblick auf die Verwirklichung der körperlichen Unversehrtheit des Kindes oder Jugendlichen bis zu dessen Volljährigkeit zu untersagen. Um dem Individuum die Option auf ein Leben mit unversehrten Genitalien und mit der Option auf eine selbstgeschriebene Biographie zu ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung, ob eine lebenslange Sexualität mit oder ohne Präputium (Junge) oder Klitorisvorhaut (Mädchen) verwirklicht wird, möge der Bundestag beschließen, in das Bürgerliche Gesetzbuch Buch 4 Familienrecht Abschnitt 2 Verwandtschaft Titel 5 Elterliche Fürsorge § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge einzufügen:

    § 1631d

    Verbot der rituellen Genitalmutilation

    Die Eltern können nicht in eine rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres Sohnes (Zirkumzision) oder ihrer Tochter (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) einwilligen. Auch das Kind selbst kann nicht in die Beschneidung einwilligen. § 1909 findet keine Anwendung.

    http://eifelginster.wordpress.com/2012/07/21/297/

    Kommentar von Cees van der Duin | Juli 23, 2012

  7. Jeder irreversiblen Eingriff in die körperlichen Unversehrtheit eines Kindes (ab seiner
    Geburt) oder Jugendlichen bis zum 18. ten Lebensjahr, der nicht eine medizinische
    Notwendigkeit unterliegt, sollte/müsste ausdrücklich verboten werden!
    Für Jungen und genauso für Mädchen! Und das WELTWEIT!
    Egal mit welcher moralische einseitiger Begründung: Kulturell, Religiös, Selektiv, Traditionell (oder Pervers) ..u.s.w. Z. B.: Zirkumzision, Infibulation, Branding, Piercing, Tattoos, Lotusfüße (klein gehaltene Füße in China für erotische Zwecke, im alter ab 5-10 Jahre, irreversibel), Giraffenhalsringe für Mädchen in Padaung-Myanmar (Messingringe in Spiralform um den Hals gewickelt von Kindesalter an um eine Schönheitsform traditionell zu befriedigen!), irreversibel! Lippenteller in Afrika, sowie
    sehr schmerzhaften Zähne Schleifen, Geschlechtsumwandlungen, Kastration (Früher sehr beliebt bei Knaben um Höhere Stimmlage zu erzielen!), Schönheits- bzw. Entstellungsoperationen, u.s.w. u.s.w. !!! (Die Liste ist grösser als wir denken!)
    Wenn man einen davon zulässt, dann, mit Recht, alle andere könnten sie sich auf den selben „Freiheitsanspruch“ berufen! Sie brauchen lediglich das „Ritual“ als Religiös zu bezeichnen, und schon haben sie eine Motivation und Rechtfertigung dieses „Folter“
    unbestraft weiter zu betreiben! Mit den Segen: Religionsfreiheit!
    Verankert in unsere „Demokratische“ Verfassung!
    Schutz der „Minderheit“!
    Puste Kuchen! Aus bekannte Historische Gründe können/dürfen Deutsche Politiker Jüdische Religiöse (oder was auch immer) Ansprüche nicht anfechten, geschweige denn in irgend eine Form verbieten! (traditionelle Schlachten, (Koscher), nicht mit
    unseren Tierschutz- Richtlinien Konform, (also geduldet!), und die „Beschneidung“!
    Genauso eine „Tolerante“ Haltung genießt die „Islamische- Muslimische“ Bevölkerung
    in Deutschland, weil zahlenmäßig nicht zu unterschätzen, mächtig! (mit genauso gleiche Ansprüche auf „Demokratische Toleranz“ pochend und verlangend wie die „Jüdische Mitbürgern“!).
    Die „Beschneidung“ ist unsere Sache! Das ist „Gottes Willen“! (Jahve, Allah).
    Und der Rest auch noch! (Fatalistisch!)
    Ahnungslose und eingeschüchterten Deutsche Politiker (diese Memmen!) kuschen und ducken sich gegenüber eine „religiöse Diktatur“ weil gerade „Political Korrekt“ erscheint!
    Verleihen denen einen „Blanko Scheck“ und „Überziehungskredit in beliebige Höhe“
    (Ohne die übliche Horrende Zinsen!) und versperren gleichzeitig andere “ kleinere
    Religiöse Konten“! Als nicht „Glaubwürdig!“ genug um sie in die Verbannung zu befördern!
    Welcome in die „Heuchelei“!
    Traurig aber „Wahr“!
    Mein ganzes Mitgefühl und „seelischen Schmerz“ ist den kleinen schutzlose Geschöpfe
    gewidmet, Opfer einer „bestialische, unlogische, perverse Residuum antiquierten religiösen Rituale, die nur einen Platz verdienen: in die Mülltonne der Kultur der Dummheit!!!
    Franco, ein Italiener.

    Kommentar von Franco | Juli 28, 2012

  8. Sorry, ich muss noch was loswerden!
    Wann entledigt sich endlich die Moderne Gesellschaft, solchen beschwerlichen, unnötigen, bremsenden wenn nicht idiotischen „religiösen“ Ballast, um endlich unbeschwert und Frei ihre Abflug in eine „Zivilisierter Welt“ zu unternehmen?
    Nach Jahrtausende dauernden Herrschaft der „Dummheit“ (unbarmherzig, brutal, blutig,
    mordend, Arrogant, selbstsüchtig, unwissend, Krank, Pervers, und… was mich am meisten ärgert, leider Einflussreich und betörend!).
    Es ist Zeit dass der „Klügere“ nicht nachgibt! Sonst herrscht wie immer der „Dumme!“
    Ich weiß dass der „Dümmere“ in überzahl ist! (ca. 6 Miliarden) Leichte „Kanonenfutter“
    für „Rattenfänger“, wie Esoteriker, Schamanen, Magier, Ufologen, Priester, Rabbiner, Imamen ….u.s.w. (Nur faule Säcke!).
    Man sollte den eine Alternative anbieten als Rettungsring: das „Wissen“ als Erkenntnis
    für Lebensfreude und Neugier-Befriedigung! Eine Abenteuer anbieten, die weitaus
    spannender und gleichzeitig realer ist, also greifbar!
    Für diesen Zweck, bedienen wir uns ruhig unverschämt die „unfaire“ Methoden der
    „Dummen“! Wir zwingen die „Dummen“ zum nachgeben! Voila´, jetzt sind sie die „Klügeren“, und als solche müssen sie per „Antonomasie“ nachgeben!
    Und schon haben wir gewonnen! Oder sie outen sich selbst: Hallo wir sind die Dümmere! Und wollen nicht nachgeben!
    Wunderbar, ab jetzt, können wir sie in Ihre Schränke verweisen!
    Der Klügere hat die Moralische Pflicht immer und ewig, egal wo und was, die Dummheit
    anzuprangern, zu isolieren, und bekämpfen, jedesmal wann er sie begegnet, besonders in der Nähe eine wissenschaftliche Einrichtung! (Coran, 2 Sure. ver.192)
    (etwas geändert!).
    In Liebe Franco

    Kommentar von Franco | Juli 28, 2012

  9. ::

    BERLIN (dpa). Das Streitthema Beschneidung beschäftigt nun auch den Deutschen Ethikrat.

    Am 23. August 2012 wird sich das unabhängige Expertengremium in öffentlicher Sitzung mit der Beschneidung von minderjährigen Jungen aus religiösen Gründen befassen.

    Ärzte Zeitung online, 27.07.2012

    http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/beschneidung/article/818933/beschneidung-ethikrat.html?sh=2&h=-1637891865

    ::
    ::

    Öffentliche Sitzung des Ethikrates zum Thema Beschneidung im August
    PRESSEMITTEILUNG 08/2012
    Berlin, den 27. Juli 2012

    Am 23. August 2012 wird sich der Ethikrat im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung mit dem aktuell diskutierten Thema der Beschneidung von minderjährigen Jungen aus religiösen Gründen beschäftigen. Die Ratsmitglieder Peter Dabrock, Wolfram Höfling, Ilhan Ilkilic, Leo Latasch und Reinhard Merkel werden in Impulsreferaten strafrechtliche, religiös-kulturelle, medizinische und ethische Aspekte der Beschneidung in den Blick nehmen und im Plenum zur Diskussion stellen.

    http://www.ethikrat.org/presse/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-08-2012

    ::

    Kommentar von Cees van der Duin | August 1, 2012

  10. Über 12000 Komiker in Frisco: http://www.sfexaminer.com/local/2011/07/it-s-official-circumcision-ban-november-ballot-san-francisco … #Beschneidung findet keine Freunde von aufgeklärten Wählern Frau Merkel.

    Kommentar von Foreskin Man | August 12, 2012

  11. Ich wiederhole meinen Kommentar vom 23.07.2012:

    Die Beschneidung von Jungen ist ein Relikt aus dem Altertum/Mittelalter. Die Ermordung von kleinen Kindern im Mutterleib aber ist reale Gegenwart! Wo bleiben hier die Erläuterungen des “evolutionären Humanismus.”

    Kommentar von Josef Baumgartner | Dezember 20, 2012

  12. zum Kommentar von Josef Baumgartner:
    Im evolutionären Humanismus wird das Maß an Schutz gegenüber Lebewesen aus ihrer Leidensfähigkeit abgeleitet.
    Bis zur 18. Schwangerschaftswoche ist die Großhirnrinde noch nicht soweit ausgebildet, dass es Signale, die Schmerzempfinden auslösen, empfangen kann. Zwischen 18 und 25 Wochen ist der Fötus in einer Art Schlaf und vermutlich nicht fähig, Schmerz zu empfinden. Bis zu diesem Zeitrahmen ist daher ein Schwangerschaftsabbruch ethisch zu rechtfertigen.
    Bei einer befruchteten Eizelle schon von einem Kind zu sprechen, ist dummes Zeug.

    Kommentar von Bruno | Dezember 20, 2012

  13. Lieber Bruno, haben Sie schon einmal eine Schwangerschaft, z.B. als Vater, begleitend mitgemacht? Meine Tochter ist i.d. 14. Woche schwanger. Vor einigen Tagen hatte sie einen Vorsorgetermin. Der Frauenarzt hat durch leichtes Drücken das „KIND“ aufgeweckt, es hat sich darauf lebhaft bewegt. Glauben Sie wirklich, diese Kinder haben keine Gefühle, Schmerzen u.s.w. ??? Was seid ihr nur für Menschen???
    Ich bin übrigens Vater von 4 Kindern, ein weiteres Kind ist vier Wochen vor der Geburt gestorben. Was Sie in Ihrem Kommentar v. 20.12.2012 von sich geben bringt mich zum ………………….. !!!

    Kommentar von Josef Baumgartner | Januar 9, 2013

  14. Vorhautbuch ohne Vorhaut

    Eine Kritik am Buch un-heil: Vorhaut, Phimose & Beschneidung. Zeitgemäße Antworten für Jungen, Eltern und Multiplikatoren (erschienen im März 2012) von Cees van der Duin (März 2014).

    http://eifelginster.wordpress.com/2014/03/02/374/

    Kommentar von Panos | März 2, 2014


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