gbs Köln

Die Macht der Kirche schwindet

„Den meisten Deutschen ist der Papst egal“, sagt Religionskritiker und Autor Michael Schmidt-Salomon. Umso merkwürdiger findet der Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung die Sonderbehandlung des Gastes.

 

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September 18, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Dr. Joseph Ratzinger und die systematische Vertuschung sexueller Übergriffe auf Kinder und Jugendliche

von Wolgang Klosterhalfen

 

Die systematische Vertuschung sexuellen Missbrauchs ist bei der römisch-katholischen Kirche nicht zuletzt eine Folge der Überzeugung, es gäbe außerhalb dieser Kirche kein Heil:

[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] „glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt. …“

Josef Neuner und Heinrich Roos: Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung. Regensburg 1992, Nr. 381.

Wer dies glaubt und über Missbrauchsfälle öffentlich spricht, schädigt das Ansehen der Kirche, provoziert Kirchenaustritte und nimmt in Kauf, dass viele Menschen „dem ewigen Feuer“ verfallen. Er verstößt dabei gegen die päpstlichen Schreiben „Crimen sollicitationis“ (1962) und „De delictis graviboribus“ (2001), die beide zur Missbrauchsvertuschung aufrufen, indem sie anordnen, Missbrauchsfälle als „päpstliches Geheimnis“ zu behandeln und nur dem Vatikan zu melden. In „De delictis graviboribus“ forderte Kardinal Ratzinger weltweit alle Bischöfe seiner Kirche zur Vertuschung auf, indem er schrieb: „Prozesse dieser Art unterliegen der päpstlichen Geheimhaltung“. Dadurch wurde implizit verboten, bei noch nicht öffentlich bekanntgewordenen Missbrauchsfällen die Staatsanwaltschaft einzuschalten.

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September 18, 2011 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar

Ein paar Worte zum Sonntag – und zum Papst

Kurz vor seiner Reise nach Deutschland spricht Papst Benedikt zum ersten Mal das „Wort zum Sonntag“. Wie wirkt sein Auftritt auf eine Frau, die ihn besser kennt als viele andere, mit ihm studierte, seinen Werdegang begleitete – und doch kritischer kaum sein könnte? Ein TV-Abend mit Uta Ranke-Heinemann.

 

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September 18, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Papst verteidigt Deutschlandbesuch

Zum zweiten Mal hat ein Papst das „Wort zum Sonntag“ gesprochen: Benedikt XVI. sagte in der ARD-Sendung, er freue sich auf seinen Besuch in der Bundesrepublik. Kritik an seiner Reise wies er zurück, sie sei „kein religiöser Tourismus und keine Show“.

 

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September 18, 2011 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar