gbs Köln

Signal für Tierrechte und aufgeklärte Streitkultur

gbs verteidigt die Preisvergabe an Paola Cavalieri und Peter Singer

(31.05.2011)

Der behindertenpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Markus Kurth, hat die Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an die Initiatoren des Great Ape Projekts, Paola Cavalieri und Peter Singer, als „falsches Signal“ kritisiert. Der gbs-Vorstand hält dagegen: Die Preisvergabe sei „genau das richtige Signal zur richtigen Zeit“ – nicht nur, um auf die Anliegen der Tierrechtsbewegung aufmerksam zu machen, sondern auch, um die „Prinzipien einer aufgeklärten Streitkultur“ zu verteidigen.

In einer Stellungnahme, die auf der Plattform der „Kooperation Behinderter im Internet e.V.“ (kobinet) am Montagabend veröffentlicht wurde, erklärte der grüne Bundestagsabgeordnete Markus Kurth, die Preisvergabe sei „ein Schlag ins Gesicht aller Menschen mit Behinderungen“. Die von der Giordano-Bruno-Stiftung wie auch von Peter Singer vertretene Auffassung, „kranke und behinderte Menschen mit allen Mitteln zu fördern, nicht aber Krankheit und Behinderung“, lehnte er ab. Der Grünen-Politiker bezeichnete es als „Irrglauben“, das eine vom anderen trennen zu können. Behinderungen seien, so Kurth, Ausdruck menschlicher Vielfalt und es sei geboten, „diese Vielfalt positiv zu betrachten, sie zu fördern und zu unterstützen“.

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Mai 31, 2011 - Posted by | Presse |

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