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Schweizer Nationalrat auf dem Weg ins Mittelalter: Sonderstellung für das Kruzifix im öffentlichen Raum

Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates will Symbole der christlich-abendländischen Kultur privilegieren. Sie hat einer parlamentarischen Initiative zugestimmt, welche deren Sonderstellung im öffentlichen Raum ausdrücklich in der Bundesverfassung festschreiben will.

Die Kommission hat der parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Ida Glanzmann (CEg, LU; 10.512 n Symbole der christlich-abendländischen Kultur sind im öffentlichen Raum zulässig) mit 12 zu 12 Stimmen und mit Stichentscheid ihres Präsidenten zugestimmt. Die SPK erachtet eine neue Verfassungsgrundlage für nötig, um die christliche Tradition und ihre Symbole wie das Weg- und Gipfelkreuz, den Bildstock oder die Weihnachtskrippe zu bewahren. Einzelpersonen oder einzelne Gruppierungen sollten nicht mit Verweis auf die Glaubens- und Gewissenfreiheit die in der Schweiz vorherrschende christlich-abendländische Kultur infrage stellen können. Die Minderheit der Kommission sieht die Toleranz gegenüber christlichen Symbolen im öffentlichen Raum nicht bedroht und lehnt die verfassungsmässige Sonderstellung einer einzelnen Religionsgemeinschaft im säkularen Staat ab. Vor ihrer Umsetzung benötigt die Initiative noch die Zustimmung der vorberatenden Kommission des Ständerates.

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Mai 21, 2011 Posted by | Eigene Artikel | | Hinterlasse einen Kommentar

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Mai 21, 2011 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar