gbs Köln

10 Fragen, die jeder gebildete Christ beantworten muss

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April 30, 2011 - Posted by | Videos

3 Kommentare »

  1. Ich habe schon öfters mit religiösen Menschen über ihren Glauben diskutiert und weiss wie sie auf viele dieser Fragen reagieren würden.

    Ich muss sagen, dass die meisten Fragen Christen nicht zum denken Anregen werden. Und dass diejenigen die versuchen mit diesen Fragen Christen zum Nachdenken zu bringen sich mit deren Gedankenwelt wenig auseinandergesetzt haben.

    Bei den Fragen über die Bibel haben Christen selbst darüber nachgedacht. Die einfachste Antwort ist, dass die Bibel symbolisch zu verstehen ist oder heute nicht mehr so gilt wie damals. Eine beliebte Antwort von Christen ist, dass es sich (bei Frage 3,4,5) um das „alte Testament“ handelt und im neuen Testament wurden die meisten Sachen wieder aufgehoben. Diese Begrüundig ist auch eine Quelle für den chistlichen Antijudaismus.

    Die Eucharistiefeier, also wo man Aufgerufen wird Jesu Leib und Blut zusich zunehmen wird auch symbolisch erklärt.

    Warum passieren guten Menschen schlechte Dinge. Darauf antworten Christen mit der Geschichte Hyobs. Ist für mich nicht schlüssig, wird aber gläubige Christen vom weitern Nachdenken abhalten.

    Bei allen anderen Fragen gibt es weitere, so wie der Text sagt, absurde Gründe. Aber diese absurden Gründe werden von jenen als schlüsseig empfunden, weil sie ihnen als Kind eingetrichtert wurden bevor sie angefangen haben rational nachzudenken und deswegen können diese Menschen sonst rational denken und wenn es um Religion geht den Verstand ausschalten. Im Grunde ist Glauben kein intelektuelles Problem sonder ein psychologischens.

    JETZT MEIN TIP:

    Wer Christen wirklich zum Nachdenken bringen will, sollte sich auf die 1. Frage konzentrieren, weil sie origniell ist und Gläubige wirklich ins Stocken bringt. Bei allen Anderen Fragen werden Christen die bereit sind zu diskutieren ihren Diskussionpartner in einem verwirrenden labyrintsichen Gespräch verwikeln und so Zeit schinden und sich selbst dann aus dem Gespräch verabschieden ohne das Gefühl zu haben argumentativ verloren zu haben.

    Also noch mal: 1. Frage stellen und nicht mit den anderen neun dem Gesprächspartner eine Möglichkeit zum Ablenken zu bieten.

    Kommentar von gorgias | April 30, 2011

  2. Ich stimme Gorgias im wesentlich zu (allerdings mit anderer Schlussfolgerung)

    Die erste ist wirklich die originellste Frage. Und wenn’s dann nicht so nerdig-hektisch weitergehen würde könnte man wirklich einige, ein wenig geistreichere, Gedanken entwickeln.

    Gegenfragen (aus dem Stehgreif):

    1. Was ist wisschenschaftliches Denken?
    Musst Du jetzt erst ins Lexikon schauen und „glaubst“ Du trotzdem daran? Wissenschaftsgläubigkeit nennt man übrigens Scientismus.

    2. ist es schlau, nur Videos für „Hochschulabgänger“ zu machen? Sind die anderen vielleicht … Untermenschen, ohne Hirn und nur mit Herz, oder so? Arbeit der Autor für eine deutsche Bildunganstalt und ist papiergläubig? Darf man Newton’s Gedanken nun nicht mehr folgen, weil er keinen Hochschulabschluss hat? Oder kommt der Autor aus Österreich und hat die Titelsucht bereits mit der Muttermilch eingesogen? (Schwere Kindheit sozusagen)

    3. Warum MUSS DENN unsere Welt einen Sinn ergeben? (8:28-8:40). Leiden wir etwa an einem Sinn-Zwang, einem ganz kleinen?

    4. Warum explodieren Atomkraftwerke, obwohl doch bewiesen wurde, dass diese höchst unwahrscheinlich ist?

    5. Was ist Materie?

    6. Schon mal die Relativitätstheorie nachgerechnet? Weißt Du schon oder glaubst Du noch?

    7. Was ist Schwerkraft? Was fällt schneller auf auf den Mond: Ein Kilo Eisen oder ein Kilo Federn?

    8. wie verdampfen eigentlich schwarze Löcher?

    9. Was war vor dem Urknall

    10. Auf welchem wackelinge Fundement steht denn Dein Weltbild?

    Spaß beiseite.
    Bitte mehr Dawkins lesen – wegen des britischen Humors. Der täte hier auch not.

    Bitte mehr Dawkins lesen – dort sind die Grundfragen eines Atheisten besser formuliert und abgearbeitet.

    Bitte mehr Dawkins lesen und verstehen, dass leider einige „Aufklärer“ (d.h. Dawkins) unangenhm missionarisch in Sachen „Atheismus“ sind. Wörtlich: Ich will zum Atheismus BEKEHREN (bitte: Ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen)

    Mehr Dawkins lesen und sich dann fragen wie er wohl abends seine Frau küsst: Schatz ich muss jetzt meine Schleimhäute an Deinen reiben, damit mein Nerventonus in einem angenehmen Zustand kommen.

    Deshalb: Schon mal über den Urgrund von agape nachgedacht?

    1.Was ist Schwerkraft?

    Kommentar von Faxe | Mai 3, 2011

  3. Wie auch immer man zum Glauben stehen mag…der Autor dieses Clips scheint nicht unbedingt zur Bildungselite zu gehören.

    1.) Nirgendwo wird ernsthaft behauptet, dass Heilungen im Sinne einer „Wundermedizin“ passieren müssen. (Antidotische Therapie aus dem nichts o.ä.). Alle in der Bibel (Evangelium) beschrieben Heilungen entststammen einer für die Entstehungszeit typischen Bildsprache. Gemeint ist nicht die körperliche Heilung.
    2.) Die Schöpfungserzählung, der zufolge die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde, hatte in der Zeit des Babylonische Exils die Aufgabe, die hebräische 7-Tagewoche im Bewusstsein der Menschen zu verankern und kulturelle Identität zu stiften. Die Babylonier hatten eine 10-Tage-Woche.
    3) Niemand hat je behauptet, die Bibel sei von Gott geschrieben worden. Die Bibel ist als ein Buch von Erzählungen und Gesetzen, Gedichten, Liedern und anderen Texten zu verstehen, dass in seiner Gesamtheit die Erfahrungen der Menschen mit ihrer Gottheit darstellt. Selbstverständlich sind die Erzählungen etc. sehr stark von der jeweiligen Zeit der Entstehung sowie vom Lebens-, Bildungs-, und kulturellen Kontext des Autors gefärbt. Wie soll es auch anders sein.
    4.) Die Theodizeefrage und Artverwandte, die im Clip gestellt werden lassen sich vielleicht so beantworten:
    Der Mensch ist, wie wir annehmen, in seiner Entscheidung zunächst frei. Der Christ, der Muslim, der Agnostiker, der Atheist, der Akademiker, der Arbeiter, der Jurist, der Naturwissenschaftler, alle. Ein Glaube an Gott bedingt keine Ferngesteuertheit. Der Glaube eines Opfers an Gott (die Hungernden Kinder) bedingt nicht, dass die Täter (afrikanische Despoten, der Europäische Kontinent,…) ferngesteuer zu guten Menschen werden und das Böse verschwindet. Glaube ist keine Magie, die absolute Dinge bewirken kann. Der Leidende, der glaubt aber, erträgt seine Situation anders.

    Ich möchte hier keine Aussage treffen, ob Gott existiert oder nicht. Das muss jeder für sich beantworten. Mit diesen 10 Fragen lässt sich aber eine nicht-Existenz nicht beweisen, sondern nur die schlechte Bildungssituation des Autors.

    Kommentar von meineweltausschnitte | Juni 28, 2012


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