gbs Köln

Christian Wulff: Katholik, der mit Evangelikalen kungelt

Christian Wulff engagiert sich im theologisch konservativen Spektrum. Wegen seiner Verbindung zu Evangelikalen wird der Kandidat für die Bundespräsidentschaft nun kritisiert.

Sich als aktiver Christ zu bekennen, gehört für einen CDU-Politiker zum guten Ton. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, der ins Schloss Bellevue einziehen will, bewegt sich mit seinem Engagement für christlich-evangelikale Kreise allerdings in durchaus fragwürdigen Kreisen.

Seit 2005 sitzt Wulff im Kuratorium von Pro Christ, einer theologisch erzkonservativen Bewegung, deren Ziel die „Bekehrung von Menschen zum Glauben an Jesus Christus“ ist. Die Gruppierung organisiert mehrtägige missionarische Großveranstaltungen, die über Satellit in viele Städte übertragen werden. Charismatische Führungsfigur ist Ulrich Parzany, früher Pfarrer der rheinischen Landeskirche. Kenner der evangelikalen Szene rechnen Pro Christ dem gemäßigten Spektrum zu. Aber auch hier wird ein rigides Familienbild propagiert. Was nicht ins Bild passt wie etwa Scheidung, Abtreibung, Homosexualität, wird diffamiert. Christian Wulff ist geschieden.

weiterlesen im Originalartikel

Juni 25, 2010 - Posted by | Presse |

1 Kommentar »

  1. [Die folgende Notiz wurde vor weniger als einer
    Stunde auf dem Gästebuch der „Stadt Graz – Rathaus“

    http://www.graz.at/cms/ziel/340531/DE/

    freigeschaltet:]

    Maria
    „unbekannt“, 30.06.2010, 23:02

    Christian Wulff bekenne sich als deutscher Bun-
    despräsidentschaftskandidat zu „Pro Christ“, las
    ich heute noch auf dem Blog „giordanobruno-
    stiftung.wordpress.com“: und „Pro Christ“ ent-
    falte seine Tätigkeit zusammen mit der von
    George Williams gegründeten YMCA, wäre der
    „Wikipedia“ zu entnehmen (ich zitiere als Mit-
    arbeiter).
    Zu fragen habe ich aber, ob die YMCA sich zum
    Marienbild der Bücher

    Josemaría Escrivá de Balaguer
    CAMINO
    Madrid, 1973

    und

    JOSEMARÍA ESCRIVÁ – PROFILE EINER
    GRÜNDERGESTALT
    César Ortiz (Hrsg.)
    Köln, 2002

    bekennt.

    Kommentar von Siegfried Paul Posch | Juni 30, 2010


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