gbs Köln

Ein weiteres Buch zur christlichen Kinderverblödung

Hagen. Sven Grotendiek hat ein Kinderbuch geschrieben. Über Gott. Vor einem Dreivierteljahr ist das Buch erschienen und hat Kreise gezogen. Es passiert das, was Grotendiek bezweckt hat: Die Menschen reden über Gott. Über den christlichen Gott. Über den muslimischen Gott. Über den jüdischen Gott.

„Erzähle mir bitte von Gott! sagte die kleine Charlotte” heißt das Kinderbuch, dass Sven Grotendiek vor einem Dreivierteljahr herausgebracht hat. Und das „Erzählen von Gott“ tun seit sei­nem Er­schei­nen des Buches jede Menge Menschen. 

Genau das wollte Sven Grotendiek bezwecken: miteinander über Gott zu reden. Über den christlichen Gott. Über den muslimischen Gott. Über den jüdischen Gott.

„Es ist so viel ins Rollen gekommen, nachdem das Buch raus war”, resümiert der 48-Jährige, der als Jurist an der Fernuni arbeitet, nebenher schreibt und inzwischen im Selbstverlag publiziert (www.edward-verlag.de). In der Hand hält er das jüngste Projekt: die Hörbuchausgabe – gesprochen von Werner Hahn, dem Leiter der jungen Bühne Lutz. Den Theatermann für das Projekt, zu dem auch Ehefrau Stella und die Kinder Charlotte und Hanno beigetragen haben, zu gewinnen, sei nicht schwierig gewesen. Hahn ist offen, wenn es um Toleranz und den Dialog zwischen Religionen geht.

Für dringend erforderlich hält Grotendiek, miteinander zu reden. „Der Staat kann kein Zusammenwachsen verordnen”, meint Grotendiek. Von sich selbst sagt er, der einstige eingefleischte Katholik: „Wir sind richtige Ökumene-Freaks geworden.” In Hagen hat sich die Familie auf die Reise gemacht – mit Stationen in der evangelischen Markuskirche, der Synagoge und der Zentralmoschee. Auf der Suche nach Begegnungen und Diskussionen. Sie haben sie erlebt und fast dokumentarisch wiedergegeben. Das Buch war vergriffen, Nachdrucke der 1. Auflage erscheinen im Januar.

weiterlesen im Originalartikel

Januar 11, 2010 - Posted by | Presse |

1 Kommentar »

  1. Was oben noch nicht deutlich wird ist, dass es sich bei dem Buch um eine Entgegnung auf das „Ferkelbuch“ von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke handelt. Titel, Klappentext und sogar die Illustration der Hörbuch-CD nehmen auf das Ferkelbuch Bezug.

    Außerdem wird die Hörbuch-CD vom Bundesfamilienministerium gefördert – also dem gleichen Ministerium, das (erfolglos) versucht hat, das Ferkelbuch zu verbieten.

    Ich hatte auf meinem Blog kürzlich darüber berichtet, und der Autor des obigen Buches, Dr. Sven Grotendiek, hat zwei ausführliche Kommentare hinterlassen.

    Kommentar von skydaddy | Januar 12, 2010


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: