gbs Köln

Atheistenkatze…

…findet dein Gebet niedlich, aber im Grunde nutzlos.

Dezember 17, 2009 Posted by | Comic | | Hinterlasse einen Kommentar

Charles Darwin hat sich geirrt

Dezember 17, 2009 Posted by | Videos | | Hinterlasse einen Kommentar

Offener Brief der gbs an den Bundespräsidenten

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

in Ihrem Grußwort zur Festveranstaltung „50 Jahre Institut für Neutestamentliche Textforschung“, sagten Sie, die Bibel sei das „wichtigste Buch“, das Sie kennen. Der „Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten“ (IBKA) nahm diesen Ausspruch zum Anlass, um die Bevölkerung dazu aufzurufen, Ihnen zur Weihnachtszeit Bücher zu schenken, in der Hoffnung, dies könnte vielleicht dazu beitragen, dass Sie Ihr Urteil revidieren. Wir hielten diesen Aufruf zunächst für einen nicht ganz Ernst gemeinten Scherz im freundlich-feindlichen Wettstreit der Weltanschauungen. Doch als wir Ihre Rede lasen, wurde uns klar, dass sich hinter diesem Scherz sehr wohl ein ernsthaftes Problem verbirgt, das einer grundsätzlichen Erörterung bedarf.

Dabei geht es uns nicht um Ihre persönlichen Buchpräferenzen, obwohl wir grundsätzlich die Meinung vertreten, dass unsere moderne Verfassung das wichtigste Buch des Bundespräsidenten sein sollte und nicht eine 2000 Jahre alte, weltanschauliche Schrift. Es geht uns auch nicht darum, dass Sie persönlich die Bibel als einen wichtigen Wegweiser betrachten, der Ihnen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens hilft, obgleich uns auch das angesichts der Fülle neuerer, wissenschaftlicher und philosophischer Literatur ein wenig irritiert. All dies hätte uns nicht dazu motiviert, auf Ihr Grußwort zu reagieren. Der Grund für unser Schreiben ist, dass Sie in Ihrer Rede empfehlen, Kindern die Bibel vorzulesen, weil dies angeblich ein „wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung“ sei.

An dieser Stelle müssen wir energisch widersprechen! Denn die Bibel hat auf Kinder vor allem eine desorientierende Wirkung. Denn sie vermittelt falsche Ansichten über die „Natur der Dinge“ (etwa bezüglich der Entstehung der Welt). Zudem enthält sie ethisch höchst problematische Anweisungen, die dem mittlerweile erreichten Stand unserer kulturellen Evolution nicht mehr entsprechen (beispielsweise die durchgängige Diskriminierung von ungläubigen, andersgläubigen oder homosexuellen Menschen in den Texten des Alten und Neuen Testaments).

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Krieg dem Atheismus!

Dezember 17, 2009 Posted by | Videos | | 2 Kommentare

Jesu Zeugung – ein Gedicht zu Weihnachten

Ich glaub, man hat schon lang endeckt,
Maria war stets unbefleckt:
„Sie war ganz ohne Sünde,
was ich hiermit verkünde.“
Papst Pius IX., Bulle vom 8.12.1854

Das Fest der Unbefleckten Empfängnis wurde 1476 von Papst Sixtus IV. eingeführt: Maria sei ohne Erbsünde geboren worden. Nebenbei:
Sixtus ernannte 34 Kardinäle, betrieb ein Bordell, koitierte mit seiner Schwester und seinen Kindern, segnete die Spanische Inquisition ab.

Maria war des Josefs Braut,
es heißt, sie war ihm schon vertraut.
Matt 1 (18)

Ich glaub, dass Jesus Superstar
der Sohn von einer Jungfrau war.
Ich glaube, ahne und vermute,
die Mutter Gottes war ´ne Gute.
Matt 1 (23) Luk 1 (26-38)

Eine Umfrage unter deutschen Katholiken ergab 1999, dass 60 Prozent nicht mehr an das Dogma der Jungfrauengeburt glaubten.
s. Rudolf Augstein: Jesus Menschensohn, S. 50

Ich glaube, Josef war sein Vater,
doch dafür eher wenig tat er.
Der Sepp die Gottesmutter fickte,
nachdem der Herr das Licht erblickte.
Matt 1 (25)

Ich glaub, Gott ist ein Gott der Liebe,
doch fremd sind ihm gewisse Triebe.
Ich glaub, Gott ist nicht selbst gekommen,
zumindest sagen das die Frommen.

Ich glaub, es war der Heil’ge Geist,
der manchmal für den Herren reist.
Ich glaub, dass er sie überkam,
und sich dabei diskret benahm.

Ich glaub, er hat sie nicht begattet,
sie ward von ihm nur überschattet.
Ich glaub, dass er sie nicht mal küsste,
der Geist kennt keine Fleischgelüste.

Quelle:  Wolgang Klosterhalfen, Reimbibel

Dezember 17, 2009 Posted by | Eigene Artikel | | 1 Kommentar