gbs Köln

Zitate zum Thema Nationalsozialismus und Christentum

…vielleicht sollte sich Kardinal Meisner das mal durchlesen als Nachhilfe zur deutschen Geschichte.

… Pius XII. beispielsweise, der in einem Schreiben an die katholische Hierarchie der USA Ende 1939 als Ursache des ‚heutigen Elends‘ natürlich nicht den Faschismus sah, der die Welt eben in den größten Krieg der Geschichte gestürzt, sondern u.a. die kurzen Röcke der Damen.
(Karlheinz Deschner, deutscher Autor u. Kirchenkritiker, *1924)

Es gibt nur wenige Männer…und zu diesen großen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52.Geburtstag feiert – Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, daß wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt.
(Kathol. Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941)

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.
(Adolf Hitler)

Ich tat reinen Gewissens und gläubigen Herzens meine Pflicht.
(Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer und Massenmörder)

Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein.
(Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück)

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen…Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat…und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst.
(Adolf Hitler)

Gottgläubig war ich im Leben, und gottgläubig sterbe ich.
(Die letzten Worte des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmanns vor seiner Hinrichtung im Jahre 1962)

Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten göttlichen Willens.
(Kathol.Kirchenblatt für das nördl. Münsterland 9.3.1941 )

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November 2, 2009 - Posted by | Eigene Artikel | ,

3 Kommentare »

  1. Und nicht zu vergessen: „Gott mit uns“ auf dem Koppelschloss.

    Kommentar von skydaddy | November 3, 2009

  2. Habe vor einigen Jahren ein Foto gesehen, aufgenommen im Führerhauptquartier 1934 , alle deutschen Kirchenfürsten, in dreier reihen zum Fotoshooting angetreten, den rechten Arm erhoben um ihre „Treue“ zum „Führer zu zeigen. Bigotterie vom feinsten.

    Kommentar von Michael Tinbergen | Januar 13, 2017

  3. Die Tatsachen der unheilvollen Allianz von Kirche und Staat in der NS- Zeit ist nur ein Beleg aus der Geschichte der Menschheit. Wenn Gläubige alles von einem allmächtigen, allgütigen… Gott,im ewigen Kampf mit dem Teufel her definieren, nimmt es nicht Wunder, dass alle Geschehnisse in der Welt in den Kategorien Gut und Böse gedacht werden.
    Eine säkulare Gesellschaft, die zunehmende Abkehr des Menschen von Gott führt zu immer mehr Umwelkatastrophen und letztlich zur Vernichtung der Erde. So, oder ähnlich klingt es drohend von vielen Kanzeln und Statements religiöser Eiferer.
    Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Erdbeben, Hungersnöte, Kriege usw. sind Strafen und Prüfungen die ein liebender Vater im Himmel den schwachen und sündigen Menschen auferlegt.
    So auch der Tenor von führenden Vertretern der Religionen in allen Teilen der Welt.
    Nicht, dass jetzt ein Sturm der Entrüstung von den hier lebenden Gottesanbetern in den Medien zu erwarten wäre.
    Vielmehr geben sich die Glaubensverfechter heutzutage halb weltlich mit der gängigen Argumentation: Der liebe Gott hat auch die Evolution auf den Weg gebracht!
    Einige dieser Spezies mögen ihr Credo, nebst ihrem Bibel – Heija – Popeija innerlich längst verlassen haben. Aber Gefahr zu laufen, den erworbenen monitär ansehnlichen Berufsstatus zu riskieren, dass wäre für einen wahren Christenmenschen nun doch ein zu hohes Risiko.
    Selbstverständlich gab es während der Hitlerdiktatur auch gläubige Menschen,die mit Anstand und Gewissen aufbegehrten und für ihren Mut qualvoll sterben mussten.
    Aber auch Millionen anderer Menschen, die nicht dem Größenwahn der selbsternannten arischen Rasse der Übermenschen folgten,oder schlicht als die Inkarnation des Bösen diffamiert und verfolgt wurden, bezahlten das mit ihrem Leben.
    Kinder, Schwangere,Greise Schwache und Behinderte.
    Die katholischen wie evangelischen Oberhirten, ja die Kirche als staatstragende und machterhaltende Instanz versagte kläglich auf der ganzen Linie.
    Sie stellte der Weltöffentlichkeit sehr nachhaltig unter Beweis, dass sie nur ein kläglicher Haufen von Feiglingen und Opportunenten ist. Egozentrisch und wissend um die Hebel, die zu bedienen sind,um ihren Machteinfluss auch zukünftig zu sichern. Nachhaltig auch deshalb, weil der Klerus einer Vielzahl von Kriegsverbrechern den Weg ebnete,sich der Verantwortung und ihrer gerechten Verurteilung zu entziehen.

    Kommentar von Uwe Kalkbrenner | Dezember 1, 2017


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