gbs Köln

Belgien hat Sterbehilfe für Kinder beschlossen

Nach heftigen Debatten ist in Belgien ein neues Gesetz verabschiedet worden, das Sterbehilfe für Minderjährige erlaubt. Demnach dürfen kranke Kinder von ihrem Arzt tödliche Medikamente verlangen.

Unheilbar kranke Kinder und Jugendliche werden in Belgien schon bald auf legalem Weg Sterbehilfe erhalten. Nach hitzigen Debatten hat das belgische Parlament am späten Nachmittag in Brüssel eine entsprechende Gesetzesänderung beschlossen. Demnach kann ein Arzt etwa einem krebskranken Kind auf dessen erklärten Wunsch hin eine tödliche Dosis Medikamente verabreichen. Belgische Mediziner erwarten etwa eine Handvoll solcher Fälle pro Jahr. Kirchen und Patientenverbände kritisierten die Pläne im Vorfeld scharf.

 

weiterlesen im Originalartikel

Februar 13, 2014 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Sterbehilfe für Minderjährige: “Leiden kennt keine Altersgrenze”

Belgien steht kurz davor, Sterbehilfe für schwerkranke Minderjährige zu erlauben. Die Debatte darüber spaltet die Gesellschaft. Welche Argumente führen Gegner und Befürworter der Gesetzesinitiative ins Feld?

 

 

weiterlesen im Originalartikel

Dezember 2, 2013 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Memoiren des Theologen: Kirchenkritiker Küng erwägt Tod durch Sterbehilfe

Hände und Augen versagen ihm den Dienst: Der gesundheitlich angeschlagene Theologe Hans Küng verabschiedet sich mit dem dritten Band seiner Memoiren aus der Öffentlichkeit. Der 85-Jährige deutet an, dass die Inszenierung seines Todes ein letzter Protest gegen die Amtskirche sein könnte.

 

weiterlesen im Originalartikel

Oktober 1, 2013 Geschrieben von | Presse | | 1 Kommentar

Meisner kündigt Widerstand gegen neues Sterbehilfe-Gesetz an

Gegen die von der schwarz-gelben Koalition geplante Lockerung der Sterbehilferegelung hat der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner erbitterten Widerstand der Katholiken in Deutschland angekündigt.

Berlin (dapd). Gegen die von der schwarz-gelben Koalition geplante Lockerung der Sterbehilferegelung hat der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner erbitterten Widerstand der Katholiken in Deutschland angekündigt. In einem Interview der “Bild”-Zeitung (Montagausgabe) sagte Meisner, der als Sprecher des konservativen Flügels in der Deutschen Bischofskonferenz gilt: Soweit es um das Verbot gewerblicher Sterbehilfe gehe, sei gegen den Gesetzentwurf der Koalition “nichts einzuwenden”. Dies sei aber nur “die eine Seite der Medaille”. Sterbehilfe an sich, also auch die durch nahestehende Vertrauenspersonen wie Verwandte und Ärzte, sei “uns verboten.”

 

weiterlesen im Originalartikel

September 10, 2012 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Für die Verherrlichung des Leids: Kardinal Meisner attackiert Sterbehilfegesetz

Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, hat den umstrittenen Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zur Sterbehilfe als endgültige Abkehr von der Unantastbarkeit menschlichen Lebens und als Preisgabe der Menschenwürde kritisiert.

weiterlesen im Originalartikel

Kommentar dazu:

Wenn ein ….prediger wie Kardinal Meisner das Wort Menschenwürde in den Mund nimmt, kann einem nur noch schlecht werden.

B.V.

August 7, 2012 Geschrieben von | Presse | | 1 Kommentar

Instanzgericht will Ärzten Suizidbeihilfe erlauben

Ärzten darf es nicht generell verboten werden, sterbewilligen Patienten Medikamente für einen Suizid zu überlassen. Eine besondere persönliche Bindung zum Patienten kann einen Arzt in solche Gewissensnöte bringen, dass er Hilfe zum Selbstmord leisten darf, urteilte das VG Berlin – und missachtet dabei nicht nur die Rechtsprechung von BVerfG und EGMR, kommentiert Winfried Kluth.

Die deutsche Ärzteschaft hat sich in den letzten Jahren immer wieder mit der Frage befasst, ob und in welcher Form Ärzte todkranken Patienten so genannte Sterbehilfe mittels entsprechenden Medikamenten leisten dürfen. Vor dem Hintergrund “liberaler” Regelungen etwa in den Niederlanden und Belgien wurde mehrfach auch für Deutschland eine Lockerung des bestehenden berufsrechtlichen Verbots verlangt.

 

weiterlesen im Originalartikel

April 3, 2012 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Mobile Sterbehilfe in den Niederlanden

In den Niederlanden sind seit diesem Donnerstag professionelle Sterbehilfe-Teams unterwegs. Sie ebnen Schwerstkranken und Lebensmüden den Weg ins Jenseits. Kritiker wettern gegen eine Kommerzialisierung des Todes – und fürchten einen fließenden Übergang von Lebenskrise zu Lebensende.

 

weiterlesen im Originalartikel

März 2, 2012 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Todkranke Britin fordert Recht auf Sterbehilfe

Die schwerkranke Geraldine McClelland kämpfte für das Recht auf Sterbehilfe in Großbritannien. Jetzt hat sie sich von der Organisation “Dignitas” in der Schweiz in den Tod begleiten lassen. Sie hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem sie die Politik der Feigheit anklagt.

 

weiterlesen im Originalartikel

Dezember 11, 2011 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

“Sterbehilfe ist ein hochindividueller Akt”

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland verboten, in Belgien und den Niederlanden erlaubt. Umfragen belegen dort aber einen bedenklichen Trend: Mediziner legen die Grenzen für ein Eingreifen immer weiter aus. Der Berliner Arzt Michael de Ridder fordert ein Umdenken in der Begleitung zum Tod.

 

weiterlesen im Originalartikel

November 6, 2011 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Sterbehilfe – Perversion christlichen Denkens?

von Joachim Kardinal Meisner

Dem Sterben entgegensehen sollten Menschen an der Hand anderer Menschen – und nicht durch deren Hand. Dazu ist mehr hospizliche Begleitung nötig.

Demografischer Wandel klingt abstrakt, hat aber für immer mehr Menschen schon heute spürbare Auswirkungen. „Pflegenotstand“ ist wesentlich deutlicher. Immer mehr ältere Menschen sind auf Hilfe und Begleitung angewiesen. Damit verbunden haben auch immer mehr Menschen nicht nur Furcht vor Krankheit und Leid, sondern vor allem davor, anderen zur Last zu fallen. Das ist der Hintergrund der Debatte über die Sterbehilfe. Es geht um das Du. Das gehört zum Entscheidenden am Ende des Lebens. Ein Du, das die Würde achtet: Sterben an der Hand des Menschen, nicht durch die Hand des Menschen.

…Mutter Teresa nannte das Haus, in das sie und ihre Schwestern die Todgeweihten aus den Gossen Kalkuttas brachten, das Sterbehaus. In diesem Hospiz pflegten und segneten sie die Sterbenden. Mit diesem Segen selbstloser Liebe verliehen sie der menschlichen Würde den Glanz einer Wahrheit, den der Gesundheitsbetrieb heute nicht mehr wahrhaben will. Mutter Teresa erhielt dafür einst den Nobelpreis.

weiterlesen im Originalartikel

Kommentar dazu:

Wenn die Sterbehilfe eine Perversion christlichen Denkens darstellt, dann ist das christliche Denken selbst pervers. Mutter Teresa verkörpert die Perversion der Nächstenliebe. Sie ist schuld an unermesslichem vermeidbarem Leid und am Tod vieler Menschen. Siehe dazu:

http://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2010/08/26/colin-goldner-uber-mutter-teresa-boses-weibstuck/ und:

http://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2010/08/25/26-august-2010-100ster-geburtstag-von-mutter-teresa/

Originalton Mutter Teresa:

„Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“.

Auf solche “Heilige” können wir gerne verzichten.

B.Vowinkel

März 13, 2011 Geschrieben von | Presse | | 2 Kommentare

Entscheidung auf Leben und Tod

Nach einem Unfall vegetierte Frau K. fast vollständig gelähmt vor sich hin, irgendwann wollte sie nur noch sterben. Weil ihr hierzulande ein sanfter Suizid verweigert wurde, klagt ihre Familie nun vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Das Urteil könnte das deutsche Recht revolutionieren.

weiterlesen im Originalartikel

November 23, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

“Wer helfen will, kann das tun”

Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, über die wachsende Zustimmung der Mediziner zur Sterbehilfe und das Selbstbestimmungsrecht der Patienten.

weiterlesen im Originalartikel

Juli 22, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Ärztekammer-Chef zeigt Verständnis für Sterbehilfe

Jeder dritte deutsche Arzt kann sich vorstellen, Patienten beim Suizid zu helfen. Das ergab eine Umfrage, die monatelang von der Bundesärztekammer unter Verschluss gehalten wurde. Präsident Hoppe zeigt im SPIEGEL-Gespräch Verständnis für Mediziner, die Schwerstkranke beim Sterben unterstützen.

weiterlesen im Originalartikel

Juli 16, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Freispruch im Sterbehilfe-Prozess

Grundsatzentscheidung zur Sterbehilfe: Der BGH hat einen wegen Totschlags verurteilten Anwalt freigesprochen, auf dessen Rat eine Mandantin den Schlauch durchgeschnitten hatte, über den ihre im Wachkoma liegende Mutter ernährt worden war.

weiterlesen im Originalartikel

Juni 25, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Sterbehilfe “Schneiden Sie den Schlauch durch!”

Fünf Jahre lang lag Erika Küllmer im Wachkoma, dann durchtrennten ihre Kinder den Schlauch der Magensonde – auf Anraten eines Anwalts. Der Jurist wurde daraufhin wegen versuchten Totschlags verurteilt. Nun berät der Bundesgerichtshof über den Fall. Und könnte ein bahnbrechendes Urteil fällen.

weiterlesen im Originalartikel

Juni 2, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Letzte-Wille-Pille für Lebensmüde

Die Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende fordert, dass auch gesunde ältere Menschen mittels Sterbehilfe aus dem Leben scheiden dürfen. Sie erhalten dafür viel Zuspruch.

VON GUNDA SWANTJE

ARNHEIM taz | Würdig und selbstbestimmt nach einem vollendeten Leben durch Euthanasie oder Hilfe bei Selbsttötung sterben – dieses Recht für Ältere möchte die Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende (NVVE) mit Sitz in Amsterdam gern legalisiert sehen. Gemeinsam mit der jüngst gegründeten Bürgerinitiative “Aus freiem Willen” startete sie die Kampagne “Vollendetes Leben”, die eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit bewirken soll. Einen ersten Erfolg gibt es bereits: Die BI hat in kurzer Zeit 117.000 Unterschriften gesammelt. 40.000 sind nötig, um das Thema im Haager Parlament auf die Tagesordnung zu setzen.

weiterlesen im Originalartikel

Mai 27, 2010 Geschrieben von | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

   

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 69 Followern an