Rebellion in Dublin
Der Vatikan wehrt sich gegen Vorwürfe, er decke pädophile Priester. Aber schon naht der nächste Bericht über Kindesmissbrauch in einer katholischen Diözese.
Papst ruft Botschafter aus Dublin zurück
Der Skandal um sexuellen Kindesmissbrauch in Irland führt zu diplomatischen Verwerfungen: Der Papst hat seinen Botschafter aus Dublin zurückbeordert. Zuvor hatte Regierungschef Kenny dem Vatikan vorgehalten, Vergewaltigungen durch Priester verharmlost zu haben.
Irlands Ministerpräsident attackiert Vatikan wegen Missbrauch
Dublin, 21.7.11 (Kipa) Auf ungewöhnlich scharfe Weise hat Irlands Ministerpräsident Enda Kenny den Vatikan wegen des Missbrauchsskandals angegriffen. Der Heilige Stuhl habe die Ermittlungen gegen beschuldigte Geistliche gezielt behindert; dies sei nicht vor Jahrzehnten geschehen, “sondern erst vor drei Jahren”. Die Beziehungen zwischen Kirche und Staat in Irland könnten “nicht mehr die alten sein”, sagte Kenny in einer Parlamentsdebatte zum Thema am Mittwochabend.
Pope’s apology ‘not enough’
Pope Benedict XVI, the Roman Catholic leader, has written to Irish Catholics to apologise for failing to deal with cases of child sex abuse within the church.
But victims of abuse say the apology does not go far enough.
They want the pope to break his silence on the church role’s in shielding paedophile clergy from prosecution.
Al Jazeera’s Laurence Lee reports from Dublin, the Irish capital. (20 March 2010)


