Darüber macht man keine Witze!

Es ist eine Mahnung, die wohl gerade so alt ist wie die Religion selber. Sobald den Menschen etwas heilig zu werden beginnt, bestehen einige von ihnen darauf, dass man über das Heilige keine Spässe machen dürfe. In heiligstem Ernst und sauertöpfischter Humorlosigkeit wird selbst dann auf dieser Einschränkung bestanden, wenn der Witzeverbieter (seltener: die Witzeverbieterin) soeben selber spontan über einen Witz lachen musste, oder sich doch wenigstens seine oder ihre Mundwinkel leicht verzogen. Die Mundwinkel werden dann innert Sekundenbruchteilen nach dem Kontrollverlust wieder nach unten justiert und es beginnt die Belehrung…
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Blasphemie, oder was man dafür hält
Die Informationstechnologie macht rasante Fortschritte und ist ein „Global Player“, nicht nur Industrie und Handel sind es.
“Schockwellenreiter” Jörg Kantel aus Berlin einer der ersten deutschen Blogger ist ein Freund klarer Worte. Am 29. Juni verwendete er im Rahmen einer Meldung, dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Abtreibung als “täglichen Super-GAU” bezeichnete, er benutze dafür einen kindsmissbrauchs- und mitgliedermanipulationskritischen Kraftausdruck, den der Lawblogger und Strafverteidiger Udo Vetter twitterte.
Hochwürden Kardinal Meisner aus Köln ist ein mächtiger Mann und in der Städteregion Aachen kein Unbekannter. Die Vorsitzende von Bündnis 90/Die GÜNEN, Claudia Rothe, hat ihn seiner Zeit einen durchgeknallten „Oberfuzzi“ genannt
Erinnert sei noch einmal an seine Rolle, die er beim Verkauf des St. Brigida – Krankenhauses in Simmerath/Nordeifel spielte mit dem Ergebnis, dass das Medizinische Zentrum der Städteregion Aachen nicht bereit war, den umstrittenen Eintrag im Grundbuch zu unterschreiben – keine Schwangerschaftsabbrüche gleich aus welchen Gründen, um die gynäkologische Versorgung der Nordeifel nicht zu gefährden. Nach WHO – Richtlinien, die internationalen Standard haben, sind solche Eingriffe bis zur 25. Schwangerschaftswoche aus ethischen Gründen möglich. Wenn Gefahr für die Mutter und das werdende Leben besteht. Hier wird die Frauenfeindlichkeit der Katholischen Kirche sichtbar, mit ihrer desaströsen Sexual- und Sozialmoral. Das Mitbestimmungsrecht der möglichen Mutter wird ignoriert. Der Städterregionsrat der Städteregion Aachen , flächenmäßig so groß wie Hamburg, mehr Einwohner als Düsseldorf, hatte einstimmig beschlossen, dass das ´Medizinische Zentrum das Krankenhaus übernehmen sollte, ohne den strittigen Grundbucheintrag. . Dieser „hohe Herr aus dem heiligen Köln“, setzte seine klerofaschistoide Politik, mit Brachialgewalt durch und trickste die Kommunalpolitiker der Städteregion aus, ohne Vorankündigung, weil er einen anderen Träger aus Bayern fand, der dem umstrittenen Grundbrucheintrag zustimmte. Das Krankenhaus ist Eigentum eines katholischen Ordens.
Schockwellenreiter mit Blasphemieparagrafen angeklagt
Der “Schockwellenreiter” Jörg Kantel ist einer der ersten deutschen Blogger und ein Freund klarer Worte. Am 29. Juni verwendete er im Rahmen einer Meldung dazu, dass der Kölner Kardinal Joachim Meisner die Abtreibung als “täglichen Super-GAU” bezeichnete, einen kindsmissbrauchs- und mitgliedermanipulationskritischen Kraftausdruck, den der Lawblogger und Strafverteidiger Udo Vetter heute twitterte.
Am 5. Juli erhielt Kantel deshalb ein Schreiben, in dem ihn der Berliner Polizeipräsident darüber informierte, dass man ihm die “Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen” vorwirft. Der Blogger reagierte darauf mit der Veröffentlichung des Vorwurfs und der Bemerkung, dass man Religionen gar nicht beleidigen könne, weil sie selbst “eine Beleidigung jeglichen gesunden Menschenverstandes” seien.
UNO bekräftigt das Recht auf Gotteslästerung
NEW YORK. (rd/hpd) Der Beobachter der IHEU bei den Vereinten Nationen, Austin Dacey, hatte in letzter Zeit häufig schlechte Nachrichten für die Religionsfreiheit in der UN zu vermelden. Jetzt kann er etwas Positives berichten. Entsprechend den Bestimmungen des ICCPR gibt es ein Recht auf Blasphemie.


