gbs Köln

Die Rede von Wulff zu 20 Jahren Wiedervereinigung: Michael Schmidt-Salomon im Interview mit Maybrit Illner

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/bilderserie/1163676/Demokratie-ist-kein-christlicher-Wert?bildIndex=1#/beitrag/bilderserie/1163676/Demokratie-ist-kein-christlicher-Wert

Oktober 14, 2010 Geschrieben von | Reden | Hinterlasse einen Kommentar

Das Kind Gottes

Nezareth ist wohl der jüngste Prediger der Welt. Manche meinen, der Zehnjährige sei der Messias. Tausende Anhänger lauschen seiner Predigt, die eine Bühnenshow mit elektronischer Musik und dramatischen Beschwörungen ist. Er ist der Sohn eines Hirten, der nun dank üppiger Einnahmen nur noch sein eigenes Kind hütet. Der Junge ist Evangelikaler und begeistert die Menschen, die nicht mehr an die katholische Kirche glauben. Das werden im armen Peru immer mehr.

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April 28, 2009 Geschrieben von | Reden, Veranstaltungen, Videos | Hinterlasse einen Kommentar

Seattles Rede

Rede des Indianerhäuptlings Seattle vor dem Kongress der USA (1854)

“Der Himmel dort droben, der seit unzähligen Jahrhunderten Tränen des Mitgefühls auf unsere Vorfahren geweint hat und uns ewig erscheint, kann sich dennoch stets verändern. Heute ist er schön, morgen schon kann er von Wolken bedeckt sein. Meine Worte sind wie Sterne, die nicht untergehen. Was Seattle dem großen Häuptling Washington  sagt, darauf kann er sich mit der gleichen Sicherheit verlassen, wie sich unsere weißgesichtigen Brüder auf die Wiederkehr der Jahreszeiten verlassen können.

Der Sohn des weißen Häptlings sagt, sein Vater sende uns Grüße der Freundschaft und des Wohlwollens. Das ist freundlich, denn wir wissen, daß er unserer Freundschaft wenig bedarf, weil sein Volk groß ist. Sie sind wie das Gras, das die unermeßliche Prärie bedeckt, während meine Leute nur wenige sind und den vereinzelten Bäumen auf einer vom Wind gepeitschten Ebene gleichen.

Der große – und ich nehme an – auch gute weiße Häuptling schickt uns die Nachricht, daß er unser Land kaufen möchte, daß er aber auch gewillt ist, uns zu erlauben, genug davon für uns zurückzubehalten, damit wir gut weiterleben können. Das erscheint mir wirklich großzügig, denn der Rote Mann hat keine Rechte mehr, die respektiert werden müßten; auch mag das Angebot weise sein, da wir nicht länger das weite Land benötigen. Es gab eine Zeit, da unser Volk das ganze Land überzog, wie die Wellen des windgekreuselten Meeres seinen muschelgepflasterten Boden bedecken. Aber die Zeit ist lange vergangen, und mit ihr geriet die Großartigkeit der Stämme ebenfalls in Vergessenheit. Ich will nicht klagen über unseren verfrühten Niedergang, noch meinen weißgesichtigen Brüdern den Vorwurf machen, ihn beschleunigt zu haben, denn auch wir mögen an manchem die Schuld tragen. Weiterlesen

April 18, 2009 Geschrieben von | Reden | Hinterlasse einen Kommentar

   

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