gbs Köln

Die Lebenslügen der EKD

Noch fließt die Kirchensteuer, aber das wird nicht so bleiben. Auch der evangelischen Kirche sterben die Leute weg. Doch die EKD setzt sich damit kaum auseinander. Und nichts deutet darauf hin, dass das unter ihrem neuen Vorsitzenden anders wird.

 

 

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http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/evangelische-kirche-die-lebensluegen-der-ekd-13269559.html

November 18, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Religionsparodie “Pastafarianismus”: Der Siebdruck von Asia Carrera

Ein Nudelsieb auf dem Kopf? Im Verkehrsamt der US-Stadt Hurricane wundert es keinen mehr, wenn Anträge mit entsprechenden Passfotos eingereicht werden. Eine ehemalige Pornodarstellerin, Anhängerin der Religionspersiflage “Pastafarianismus”, jubelt nun über die Toleranz der Behörde.

 

 

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http://www.spiegel.de/panorama/leute/asia-carrera-ex-pornostar-auf-fuehrerschein-offenbar-mit-nudelsieb-a-1003514.html

November 18, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

SPD: Abgeordnete rufen zur Gleichstellung von Konfessionsfreien auf

Eine innerparteiliche Initiative will den Parteivorstand dazu bewegen, die Gründung eines Arbeitskreises „HumanistInnen und Konfessionsfreie“ zu unterstützen. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat grünes Licht angekündigt, falls ein ausreichender Wille in der Partei deutlich wird.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Aufruf heißt es, die SPD habe in der Vergangenheit dem weltanschaulichen Pluralismus mit der Anerkennung von religiös orientierten Arbeitskreisen Rechnung getragen. Zuletzt war im Februar 2014 unter Federführung der stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Aydan Özoğuz ein Arbeitskreis Musliminnen und Muslime gegründet worden.

In dem Aufruf heißt es weiter, es sei daher an der Zeit, „die pluralistische Verfasstheit der Sozialdemokratie auch durch einen Arbeitskreis für HumanistInnen und Konfessionsfreie deutlich zu machen und so an die bedeutende Tradition von Humanismus und Aufklärung in der SPD neu anzuknüpfen. Ebenso wie eine Verengung der SPD auf eine atheistische Weltanschauungspartei den Grundwerten der Pluralität und Toleranz widerspricht, ist auch eine einseitige Ausrichtung auf religiös fundierte Anschauungen nicht statthaft.“

 

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http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/1415833200/spd-abgeordnete-rufen-gleichstellung-konfessionsfrei

November 16, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Die GBS feiert mit Wissenschaft, Philosophie und Kunst

BERLIN. (hpd) Nach zehn erfolgreichen Jahren war es an der Zeit, dass die Giordano Bruno Stiftung (GBS) sich selbst feiert. Ein Festakt in der Neuen Nationalbibliothek in Frankfurt bot dazu den würdigen Rahmen.

Von überall her waren sie trotz Bahnstreik, überfüllten Fernbussen sowie verstopften Autobahnen und Straßen angereist: Beiräte, Unterstützer, Mitstreiter und Mitglieder der GBS. Nur sehr selten sieht man eine solche Mischung aus Menschen so vieler verschiedener Gruppen. Ob Professor oder Student, ob Arbeiter oder Angestellter; sie alle einen die Ideen, für die die GBS steht: Aufklärung und evolutionärer Humanismus.

Um eben diesen evolutionären Humanismus, der am Beginn der “GBS-Zeitrechnung” mit dem Buch von Michael Schmidt-Salomon wieder in das gesellschaftliche Bewusstsein kam, befasste sich der neue Film von Ricarda Hinz. Die zehn Jahre der GBS in 45 Minuten darzustellen: ein fast unmögliches Unterfangen, das der Regisseurin aber trotzdem gelang.

Erzählt wird die Geschichte des evolutionären Humanismus – von Julian Huxley bis zu diesem Tag in Frankfurt. Nicht chronologisch, sondern anhand oft ausdrucksstarker Bilder wird die Geschichte der Kampagnen erzählt, die die GBS im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens bekannt gemacht haben. Hauptdarsteller sind ebenso die Prügelnonne als auch der Moses mit dem elften Gebot. Hauptdarsteller sind aber auch die vielen Aktiven, die in den vergangenen Jahren ihre Zeit und ihr Wissen einbrachten. Und vor allem – auch wenn sie nicht alle zu sehen waren – es sind die weit mehr als 6.000 Fördermitglieder, die vor Ort fast überall in Deutschland tätig sind und Hervorragendes leisten.

 

 

 

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http://hpd.de/artikel/10486

November 11, 2014 Posted by | Presse | | 3 Kommentare

Heiler in Westafrika: “Ich weiß nichts über Ebola”

Salzwasserbäder, Kräuterkuren: Zu Beginn der Ebola-Epidemie in Westafrika meinten viele traditionelle Heiler, sie könnten den Kranken mit ihren üblichen Methoden helfen – mit verheerenden Folgen. Langsam findet ein Umdenken statt.

 

 

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-aberglaube-erschwert-den-kampf-gegen-die-epidemie-a-1002010.html

 

November 11, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Hört auf, die Ansichten des Papstes bezüglich Evolution und Urknall zu rühmen. Sie ergeben keinen Sinn.

Eine bekannte Anekdote aus dem Neuengland des 19. Jahrhunderts berichtet von Margaret Fuller, einer frühen Feministin und glühenden Anhängerin der spirituellen Bewegung des Transzendentalismus. Berauscht von ihren Gefühlen platzte es eines Tages aus ihr heraus: „Ich akzeptiere das Universum!“ Als er davon hörte, bemerkte der schottische Philosoph Thomas Carlyle nur trocken: „Ach Gottchen, da wird ihr kaum etwas anderes übrig bleiben.“

Wenngleich diese Geschichte zweifelhaft sein mag, wenn man „Fuller“ durch „Papst Franziskus“ und „das Universum“ durch „Evolution“ ersetzt, dann sind Carlyles Gefühle deckungsgleich mit meinen. Denn der Papst hat gerade – wenn man den Berichten in den Medien Glauben schenken mag – erklärt, dass er die Fakten der Evolution akzeptiert habe.

Ach Gottchen, da wird ihm kaum etwas anderes übrig bleiben. Die Evolution gilt seit ca. 1870 als wissenschaftlicher Fakt, also ungefähr ein Jahrzehnt, nachdem Darwin 1859 seine Theorie präsentierte. Und es gibt Berge von Belegen für die Evolution (wie ich sie auch in meinem Buch Why Evolution is True dokumentiert habe) und keine Belege für die religiöse Alternative göttlicher Schöpfung. Da Papst Franziskus versucht seine Kirche in die Moderne zu stupsen, würde es nicht gut aussehen, wenn er dem Kreationismus anhinge.

 

 

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http://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2014/11/3/h-rt-auf-die-ansichten-des-papstes-bez-glich-evolution-und-urknall-zu-r-hmen-sie-ergeben-keinen-sinn#

November 8, 2014 Posted by | Presse | | 3 Kommentare

Kirchen sollen ihre Feste selbst zahlen

In Münster fordern Aktivisten, dass der geplante Katholikentag nicht von der verschuldeten Stadt subventioniert wird. Kirche und Staat müssen klarer getrennt werden.

Wie die katholische Kirche mit ihrem Vermögen umgeht, ist nicht nur interessant, wenn es um die Verschwendungssucht des ehemaligen Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, geht. Kritiker fordern immer wieder eine deutlichere Trennung von Kirche und Staat.

 

 

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http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-11/katholikentag-subventionierung-proteste-muenster

November 7, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

“Leidensverlängerung ist heute ein Multi-Milliardengeschäft”

In Deutschland wehrt sich ein Bündnis öffentlichkeitswirksam gegen Verschärfungen bei der Sterbehilfe, Michael Schmidt-Salomon über Sterbehilfe

Die Todesstrafe ist in Belgien schon lange abgeschafft. Doch manche Langzeitstrafgefangene scheinen den Tod einer langen Gefängnisstrafe vorzuziehen. 15 Strafgefangene haben in Belgien einen Antrag gestellt, unter fachkundiger Begleitung in einem Krankenhaus ihr Leben beenden zu können.

Den Anfang machte Frank Van den Belegen. Der wegen Vergewaltigung und Mord zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte Mann hat juristisch dafür gekämpft, sterben zu dürfen. Jetzt hatte er Erfolg. Zu den Kritikern dieser Entscheidung zählte auch die Angehörigen der von Van den Belegen ermordeten Frau, die fordern, er solle bis zum Lebensende hinter Gittern verbringen und könnte sich daher nicht einfach zum Sterben entschließen.

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http://www.heise.de/tp/artikel/43/43219/1.html

November 4, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Millionenfund im Kloster Neresheim, Staatsanwaltschaft ermittelt

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Geldwäsche: Im Kloster Neresheim im Ostalbkreis sind vier Millionen Euro aufgetaucht. Woher sie kommen, weiß offenbar niemand. Im Nachlass des verstorbenen Abtes Norbert Stoffels habe der Leiter der Benediktiner-Abtei rund vier Millionen Euro gefunden. Das teilte das Kloster mit und bestätigte damit einen Bericht des “Spiegel”. In den vergangenen vier Jahren seien rund 500 Transaktionen über die Konten gelaufen, sagte ein Sprecher des Klosters Neresheim.

 

 

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http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/ulm/millionenfund-im-kloster-neresheim-staatsanwaltschaft-ermittelt/-/id=1612/nid=1612/did=14463066/8cbz2i/

November 4, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

„Wort zum Sonntag“-Sprecher: Atheistische Ideen führen zu Massenmord

Eine Zeitlang war es ruhig geworden seitens der Kirchen in Deutschland – jedenfalls was Berichte über verbale Entgleisungen ihrer offiziellen Repräsentanten betrifft. Sogar das berüchtigte Trio Mixa, Meisner, Müller verstummte nach und nach, als seit dem Frühjahr 2010 immer mehr erschreckende Fakten zu den Missständen in der eigenen Kirche an das Tageslicht kamen.

Am vergangenen Samstag ist nun der klerikale Übermut in Gestalt des katholischen Priesters Gereon Alter auf die mediale Bühne zurückgekehrt. Der 47-Jährige Leiter einer Großpfarrei im Bistum Essen wandte sich im „Wort zum Sonntag“ gegen die im vergangenen Monat mit großer Mehrheit vom Landtag in Schleswig-Holstein verabschiedete Verfassungsreform:

„Der Kieler Landtag hat sich jüngst für eine Landesverfassung ohne einen solchen Gottesbezug entschieden. Es brauche keinen Verweis auf etwas Höheres, hieß es. Es genüge, wenn jeder Verantwortung für sich selbst übernehme. Ich finde das bedenklich. Denn zeigt nicht unsere Erfahrung, dass wir uns übernehmen, wenn wir Menschen uns zum Maß aller Dinge machen? Und hat nicht die Geschichte gezeigt, dass das im Letzten fürchterliche Konsequenzen haben kann: Hitler, Stalin, Idi Amin, Pol Pot  … sie alle meinten nur sich selbst verantwortlich zu sein.“

 

 

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http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/1414969200/wort-zum-sonntag-sprecher-atheistische-ideen-fuehren

 

November 4, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Kritiker machen eigene Rechnung zum Katholikentag auf

MÜNSTER “Wer seinen Geburtstag nicht selbst bezahlen kann, muss kleinere Feste feiern.” Dieser Satz stammt aus einem offenen Brief an die Ratsmitglieder, der am Freitag per Mail versendet wurde. Absender ist die Gruppe “11. Gebot”. Diese kämpft dagegen, den Katholikentag 2016 in Leipzig mit städtischen Zuschüssen zu finanzieren.

Mit demselben Ziel arbeitet die Gruppe nun den Fragenkatalog ab, den SPD und Grüne in Münster eigentlich an die Stadtverwaltung gestellt hatten. Wie das Rathaus die Idee eines millionenschweren Zuschusses zum Katholikentag 2018 in Münster bewertet, weiß bislang niemand. Die “grundlegende Prüfung”, die der Rat im September einforderte, läuft noch.

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November 1, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Glaube als Fortschrittskiller: Wie Religion die Wirtschaft ausbremst

Religion ist das Opium des Volkes, schrieb Karl Marx 1843. So weit würden die US-Forscher der renommierten Princeton University zwar nicht gehen – ihre jüngsten Studienergebnisse zur Auswirkung von Religion sind aber ebenfalls ein herber Seitenhieb auf die Konfessionen.

Ihre erstaunliche Erkenntnis: In Gegenden, in denen die Menschen besonders gläubig sind, ist die Wirtschaftskraft auffällig niedrig.

Je religiöser, desto weniger innovativ

“Orte mit einem höheren Grad an Religiosität weisen ein niedrigeres Maß an wissenschaftlicher und technischer Innovation auf”, bilanziert das Forscherteam in der Studie.

Als Grundlage dieser Ergebnisse verwendeten die Forscher unter anderem die Anzahl der Patente in Relation zur Einwohnerzahl US-amerikanischer Bundesstaaten. In einem aufwendigen Rechensystem, das sich über mehrere Seiten erstreckt, konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass “fromme” Gegenden ökonomisch weitaus weniger gut entwickelt sind als weniger religiös geprägte Gebiete.

 

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http://www.huffingtonpost.de/2014/09/05/religion-wirtschaft_n_5771400.html

Oktober 31, 2014 Posted by | Presse | | 13 Kommentare

Knochenanalyse: Neandertaler-Gene in 45.000 Jahre altem Urmenschen entdeckt

In einem 45.000 Jahre alten menschlichen Knochen haben Leipziger Forscher Neandertaler-Gene entdeckt. Ihre Analyse erlaubt neue Einblicke in die Ursprünge der Menschwerdung.

 

 

 

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neandertaler-gene-in-45-000-jahre-altem-knochen-entdeckt-a-998632.html

Oktober 28, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Radikale Vollidioten protestieren in Köln gegen andere radikale Vollidioten

Köln (dpo) – Mehrere tausend rechtsradikale Vollidioten, die niemand braucht, haben am Sonntag in der Kölner Innenstadt gegen andere, religiös-fanatische Vollidioten, die ebenfalls niemand braucht, protestiert. Bei der als “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) bezeichneten Demonstration wurden mehrere überwiegend nichtidiotische Menschen verletzt. Zahlreiche Vollidioten wurden festgenommen.

Laut dem nordrhein-westfälischen Innenministerium hatten sich insgesamt rund 4500 Personen aus dem Hooligan-Spektrum versammelt, um durch das Umwerfen von Polizeiautos sowie Angriffe auf Passanten, Journalisten und Polizisten vor einer Gefährdung des friedlichen Zusammenlebens durch radikal-islamistische Gruppierungen zu warnen.

 

 

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http://www.der-postillon.com/2014/10/radikale-vollidioten-protestieren-in.html

 

Oktober 27, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Herr Nuhr, sind Sie ein islamophober Hassprediger?

Dieter Nuhrs Markenzeichen ist seine leise Ironie. Nun wird er von einem Salafisten als “Hassprediger” beschimpft und angezeigt. Kapituliert Satire vor dem Islam? Was der Kabarettist selbst dazu sagt.

 

Eigentlich ist Dieter Nuhr kein Mann mit der Pauke, kein Trommler für eine politische Botschaft, die sich als ewiger Merkel-Witz tarnt. Er ist schon gar kein Repräsentant des üblichen linken Bauerntheaters, das mit hoch erhobenem Kabarettfäustchen Abend für Abend das Ausbleiben der Weltrevolution beklagt. Seine Sottisen sind eher fein ziseliert: Ironie mit dem kleinen Besteck. Umso größer seine Überraschung, dass er nun als “Hassprediger” beschimpft und wegen einiger Sätze zum Islam – “Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann habe ihn geschrieben” – angezeigt wurde: Wegen “Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften”.

 

 

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http://www.welt.de/politik/deutschland/article133657850/Herr-Nuhr-sind-Sie-ein-islamophober-Hassprediger.html#disqus_thread

Oktober 26, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Abwehr von mutmaßlichem Vergewaltiger: Iran richtet 26-jährige Reyhaneh Jabbari hin

Sie verteidigte sich gegen einen Mann, der sie vergewaltigen wollte und wurde dafür wegen Mordes verurteilt: Die 26 Jahre alte Iranerin Reyhaneh Jabbari ist trotz internationalen Protests hingerichtet worden.

 

 

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http://www.spiegel.de/panorama/justiz/iran-richtet-26-jaehrige-reyhaneh-jabbari-hin-a-999214.html

 

Oktober 25, 2014 Posted by | Presse | | 2 Kommentare

Dieter Nuhr lacht über Islam und wird angezeigt

Ist er nun zu weit gegangen? Dieter Nuhr wurde schon häufiger für seine Bemerkungen über den Islam kritisiert. Nun aber könnte es ernst für ihn werden. Der Komiker wurde wegen Beschimpfung angezeigt.

Er sei wortgewandt und seine Pointen treffsicher. Das sagte die Jury des Jacob-Grimm-Preises für Deutsche Sprache vor wenigen Tagen über den Kabarettisten Dieter Nuhr. Der 53-Jährige wurde vergangene Woche in Kassel für seine Arbeit ausgezeichnet.

Aber Geschmäcker sind verschieden. Und auch der Humor der Menschen. Worüber manch einer lacht, findet ein anderer gar nicht lustig, ein nächster vielleicht sogar geschmacklos. Genau das bekommt der Komiker nun zu spüren. Denn das, was er satirisch überspitzt zum Islam gesagt hat, gefiel einem Muslim aus Osnabrück überhaupt nicht. Kurzerhand zeigte Erhat Toka den Wortkünstler an.

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http://www.welt.de/vermischtes/article133621025/Dieter-Nuhr-lacht-ueber-Islam-und-wird-angezeigt.html

Oktober 24, 2014 Posted by | Presse | | 2 Kommentare

Das Leben ist der Güter höchstes nicht

Eine zornige Untersuchung: Was wirklich hinter dem Widerstand gegen die Sterbehilfe steckt. Haltet euch aus unserem Leben heraus, ihr Lebensschützer!

Der kühne Freitod von Udo Reiter erinnerte mich in seiner lakonischen Konsequenz an einen berühmten Film, den Schwanengesang eines Stars und eines Genres.

Don Siegels „The Shootist“ ist sicher nicht der größte aller Western, aber der erschütterndste. John Wayne, die reaktionäre, raue und zärtliche alte Kanaille, trat mit diesem Film von der Leinwand ab. Er hätte es besser nicht tun können als in der Rolle eines alten Gunman, der seit Wochen von Unterleibsschmerzen geplagt wird. Der Arzt, den er aufsucht, kann ihm nur hilflos die Diagnose Krebs mitteilen und drückt ihm dann ein Fläschchen Laudanum in die Hand. „Hätte ich“, raunt der Arzt, „Ihren Mut, dann wüsste ich, was ich täte, um den mörderischen Schmerzen und dem Verrecken zu entgehen!“

Schnell spricht sich herum, dass der einst gefürchtete Shootist ein todkranker Mann ist. Die Geier warten schon: jüngere Gunmen versammeln sich in der Stadt und warten auf ihre Chance. Wayne schaut sich ein paar Tage in der herbstlichen Stadt um, macht eine letzte Bekanntschaft mit einer stolzen und klugen Witwe, hilft ihr, ihren Sohn wie ein Vater auf den richtigen Lebensweg zu bringen, trinkt die letzten Schlucke Laudanum, die schließlich nicht mehr helfen und bestellt die lauernden Aasgeier in den Saloon.

Es sei sein Geburtstag, sagt er dem Barkeeper, der ihm den letzten Whisky einschenkt, den wolle er feiern. Und er feiert ihn auf seine Art, erledigt die schießwütigen Rotzlöffel, die seine Nachfolge antreten wollen, nebenbei noch ein paar tolldreiste Gangster und wird selbst tödlich getroffen. Noch einmal hat er als Towntamer die Stadt gerettet und ist dabei auf seine Weise gegangen. Das war sein Tod, der Tod als Gunman, der seine Zeit gehabt hat!

John Wayne selbst hatte nicht das Glück, so zu sterben wie in diesem Film. Einmal schon, in den 60ern, hatte er den Krebs besiegt. Ein Jahr nach „The Shootist“ kam er zurück, der Krebs. Man behandelte den Duke zu Tode, schnitt hier und da was weg und der große starke Mann verreckte zwischen Amputationen und Morphium. „Feo, fuerte y formal“ steht auf Waynes Grabstein – er war stolz, er war stark, er hatte Würde … bei all dem Reaktionären, das seine Filme auch hatten, immer ging es in ihnen um die Würde des Individuums. Darum sei ihm dieses Epitaph gegönnt.

Lustvoll-katholisch Verrecken

In „The Shootist“ tritt kein Gottesheuchler auf, der vom Leben als Geschenk faselt oder dass der Mensch kein Recht habe, seinen Tod selbst zu bestimmen oder gar die Wohlfahrt der Gesellschaft bedenken müsse, wenn er nicht stirbt wie alle anderen. Aber seit Wochen rekeln sich solche Leute in den Talkshowsesseln, beschwören dabei den Untergang des Abendlandes oder fantasieren, pflegeunwillige Angehörige würden zuhauf ihre Kranken zur Selbsttötung drängen. Was lässt sie menetekeln und den Sterbenden das Recht auf einen selbst gewählten Tod absprechen?

Alexander Kissler rückt uns in einem „Cicero“-Beitrag mit den Ladenhütern von jenseitigem Gericht, Gnade und Erlösung auf den Pelz, die man nur erwarten darf, wenn man sich dem Verrecken lustvoll-katholisch hingibt. Nein, mit diesem schleimig-opportunistischen Heranrobben an den Lieben Gott und sein menschengemachtes Jenseits will ich mich gar nicht weiter auseinandersetzen, dazu sind mir diese Kissler’schen Schäbigkeiten zu wenig intelligent. Aber in einem hat er recht, der Kissler: „Mit der Sterbehilfe kehrt die Gottesfrage zurück!“ Oder genauer: die unermüdlich missionierenden Christen drängen sie uns wieder auf.

 

 

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http://www.theeuropean.de/wolfgang-brosche/9152-sterbehilfe-debatte-lustvoll-katholisch-verrecken

 

Oktober 24, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Turbo-Evolution: Echse entwickelt Klebefüße – in nur 15 Jahren

Ist die Konkurrenz groß genug, kann die Evolution richtig schnell gehen – das haben Forscher an einer Echsenart jetzt eindrucksvoll belegt. Die Tiere entwickelten in nur 15 Jahren Riesenfüße mit Klebesohle, um Gegnern davonzuklettern.

 

 

 

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/evolution-echse-entwickelt-klebefuesse-in-nur-15-jahren-a-998309.html

Oktober 24, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Die Schönheit des Islam: IS-Terroristen steinigen Ehebrecherin öffentlich

Der Vater führt seine Tochter zu einem Erdloch, dann stirbt sie im Steinhagel. Das von Dschihadisten aus Syrien im Internet verbreitete Hinrichtungsvideo soll “die Schönheit des Islams” zeigen.

Es ist der eigene Vater, der seine Tochter fesselt und zum Loch in der Erde führt, in das sie hineinsteigen muss. Den letzten Wunsch, ihr doch noch das “Verbrechen” zu verzeihen, erfüllt er nicht. “Mein Herz gehorcht mir nicht”, ruft er ihr entgegen und: “Nenne mich nicht Vater.” Dann gibt er das Zeichen, die Steinigung beginnt.

 

 

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http://www.welt.de/politik/ausland/article133515318/IS-Terroristen-steinigen-Ehebrecherin-oeffentlich.html

 

Oktober 22, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Zum 80. Geburtstag von Herbert Steffen

herbert_steffenOBERWESEL. (hpd/gbs) Nur wenige haben sich so große Verdienste um die Verbreitung des humanistisch-aufklärerischen Gedankenguts erworben wie er: Am heutigen Samstag wird Herbert Steffen, der Gründer der Giordano-Bruno-Stiftung und langjährige Mäzen des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner, 80 Jahre alt.

Zunächst hatte es nicht so ausgesehen, als ob Steffen zu einem Förderer des Säkularismus werden würde. Aufgewachsen in einem kleinen Hunsrückdorf glaubte er zunächst bedingungslos an die “Heilige Katholische Kirche”. Inbrünstig betete er immer wieder zur Mutter Gottes, sie möge ihm den rechten Weg weisen. Er sei ein lupenreiner katholischer Fundamentalist gewesen, sagt Steffen heute: “Hätte mir jemand gesagt, ich solle einen Sprengstoffgürtel umschnallen, um so dem Werk des Herrn zu dienen – ich fürchte, ich hätte es getan!”

Nach dem Abitur studierte Herbert Steffen Betriebswirtschaft in Köln. 1969 übernahm der Diplom-Kaufmann die Geschäftsführung der Firma Steffen Möbel, die er von einem kleinen mittelständischen Betrieb zu einem der leistungsfähigsten Anbieter von Schlafraummöbeln in Deutschland ausbaute. 1973 führte er als erster Unternehmer in seiner Branche eine betriebliche Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter ein.

Schon in dieser Zeit begann sich Herbert Steffen mehr und mehr von seinem katholischen Glauben zu befreien. Er las Buch um Buch. Ein schmerzhafter Ablösungsprozess. Allmählich ging ihm auf, “dass die Wurzeln unseres Glaubens fingiert sind, dass es wirklich keinen Gott gibt, jedenfalls kein Geistwesen, das sprechen und hören kann, kein ordnendes Wesen hinter dem Universum”. Er sei erst dann “richtig Mensch geworden”, sagte er in einem Anfang der Neunziger Jahre erschienenen Interview, “als ich erkannt hatte, dass meine Konfliktsituation künstlich herbeigezaubert worden war von der Kirche. Das hat mich plötzlich frei gemacht.”

Nach dem Ausscheiden aus der Firma Steffen Möbel intensivierte sich der Kontakt zu Karlheinz Deschner, den Steffen seit Anfang der Neunziger Jahre unterstützte. Doch dieses wichtige Mäzenatentum allein genügte Herbert Steffen nicht. Gemeinsam mit dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon entstand schließlich das Konzept für die Giordano-Bruno-Stiftung, die im Frühjahr 2004 gegründet wurde.

Ohne Steffens großzügige Hilfe wäre Deschners “Kriminalgeschichte des Christentums” niemals vollendet worden. Ebenso sicher ist, dass die säkulare Szene ohne ihn und seine Aktivitäten – neben der Giordano-Bruno-Stiftung zählte Steffen auch zu den Mitbegründern des hpd – weit schlechter dastehen würde, als sie sich gegenwärtig präsentiert.

Von tiefen Dankbarkeitsbezeugungen rät Steffen indessen ab: “Ich habe das doch in allererster Linie für mich selbst getan! In den letzten Jahren durfte ich ungeheuer viele kluge, interessante, kreative Menschen kennenlernen. Es macht einfach einen Heidenspaß, daran mitzuwirken, dass sich die Dinge bewegen! Dieses Gefühl ist schlichtweg unbezahlbar!”

 

Michael Schmidt-Salomon

 

 

 

Originalartikel:

https://hpd.de/artikel/10329

Oktober 20, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Dieser Zausel redet ziemlichen Unsinn

JaronDa steht er in der festlichen Frankfurter Paulskirche. Irgendwie deplaziert. Aber ausgezeichnet – mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Jaron Lanier, ein Mann aus dem Silicon Valley, dem man alles glauben möchte. Mit hüftlanger Dreadlockfrisur, bunter Brille, Zauselbart spielt er auch noch ein kleines Lied auf der laotischen Flöte aus Bambusröhren. Wie aus einem Fantasyfilm entsprungen.

Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels präsentiert sich als Verteidiger des Humanismus gegen “kalte Technologen” und “zynische Datenverwerter”. Damit findet er vor allem in Deutschland ein dankbares Publikum. In einem Land, in dem laut einer Studie der EU-Statistikbehörde Eurostat nur fünf Prozent der Einwohner gute Internetkenntnisse haben. Gerade hier in der Paulskirche, vor Menschen, die noch richtige Bücher lesen. Aus Papier. Doch was will uns der sogenannte “Internet-Vordenker” Lanier eigentlich sagen? Was ist seine Mission?

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http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133421165/Dieser-Zausel-redet-ziemlichen-Unsinn.html

Oktober 19, 2014 Posted by | Presse | | 1 Kommentar

Abschlussbotschaft der Familiensynode: Über Homosexuelle kein Wort

Zum Abschluss der Familiensynode im Vatikan wollen die Bischöfe zeigen: Die katholische Kirche heißt jeden willkommen. Heikle Themen wie den Umgang mit Homosexuellen sprechen sie jedoch nicht mehr an.

 

 

weiterlesen:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vatikan-familiensynoden-botschaft-ohne-homosexualitaet-a-997920.html

Oktober 19, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

Nach Comedy-Video: Carolin Kebekus von religiösen Eiferern bedroht

Wegen ihres kirchenkritischen Satirevideos “Dunk dem Herrn” hat die Komikerin Carolin Kebekus Drohungen erhalten. “Ich wünsche keinem, dass fundamentale Christen hinter einem her sind”, sagte die 34-Jährige.

 

weiterlesen:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/carolin-kebekus-komikerin-nach-kirchenkritischem-video-bedroht-a-997770.html

 

hier noch mal das Video:

 

Oktober 18, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

The “Missing Link” Between Prebiotic and Organic Life –Has It Been Found?

In 2010, scientists discovered that simple peptides can organize into bi-layer membranes. The finding suggests a “missing link” between the pre-biotic Earth’s chemical inventory and the organizational scaffolding essential to life. Many groups studying the origins of life have focused on RNA, which is believed to have pre-dated living cells. But RNA is a much more complicated molecule than a peptide. The 2010 studies showed that, if you just add water, simple peptides access both the physical properties and the long-range molecular order that is critical to the origins of chemical evolution.

“This is a boon to our understanding of large, structural assemblies of molecules,” said Emory Chemistry Chair David Lynn, who helped lead the effort, which were collaborations of the departments of chemistry, biology and physics. “We’ve proved that peptides can organize as bi-layers, and we’ve generated the first, real-time imaging of the self-assembly process. We can actually watch in real-time as these nano-machines make themselves.”

weiterlesen:
http://www.dailygalaxy.com/my_weblog/2014/10/the-missing-link-between-inorganic-and-organic-life-have-scientists-found-it.html

Oktober 16, 2014 Posted by | Presse | | Hinterlasse einen Kommentar

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